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China blockiert auslÀndische Websites

In ihrem Kampf gegen Pornographie sperrt die chinesische Regierung auslÀndische Websites, darunter die Suchmaschine Google.

In ihrem Kampf gegen Pornographie [1] im Internet sperrt die chinesische Regierung auslĂ€ndische Websites, darunter die Suchmaschine Google [2]. Insgesamt sollen knapp 1000 auslĂ€ndische Websites betroffen sein, heißt es in Medienberichten. Im Zuge dieser Kampagne hat die eigens dafĂŒr gegrĂŒndete Behörde bereits ĂŒber 500 chinesische Websites geschlossen, nachdem mehr als 22.000 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen sein sollen.

China versucht mit immer drastischeren Maßnahmen, den Zugriff aufs Internet zu kontrollieren [3]. Seit Februar dieses Jahres hat die Regierung rund 8600 Internet-CafĂ©s geschlossen [4], weil sie Jugendlichen den Zugang zu ungeeigneten Inhalten ermöglicht hĂ€tten. Zu diesen "ungeeigneten Inhalten" zĂ€hlen allerdings nicht nur pornographische Websites, denn die im Herbst vergangenen Jahres in Kraft getretenen "Internet Service Site Business Management Regulations" zwingen Betreiber von Internet-CafĂ©s, Kunden anzuzeigen, die "Staatsfeindliches" oder "die Gesellschaft Zersetzendes" aus dem Netz laden.

Mit einer ganzen Serie von Prozessen und zum Teil langjĂ€hrigen Haftstrafen verfolgt die Regierung schon seit geraumer Zeit BĂŒrgerrechtler, die ihre politischen Ansichten im Internet verbreiten. Diese Verfolgung von Dissidenten hat unter anderem Bundeskanzler Schröder wĂ€hrend eines China-Besuchs im Dezember vergangenen Jahres vor Studenten in Kanton kritisiert [5]. ()


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https://www.heise.de/-101648

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/China-kaempft-gegen-Pornografie-im-Internet-100358.html
[2] http://www.google.com
[3] https://www.heise.de/news/China-will-Internet-Cafes-unter-Kontrolle-bringen-87487.html
[4] https://www.heise.de/news/China-schliesst-8600-Internet-Cafes-98159.html
[5] https://www.heise.de/news/Bundeskanzler-kritisiert-Verfolgung-von-Internet-Nutzern-in-China-89677.html