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Citrix und die Zukunft von Xen

Oliver Diedrich

XenSource und Citrix Ă€ußern sich zu ihren PlĂ€nen mit dem freien Xen-Projekt und der Integration von Xen in Citrix-Produkte.

In einem Interview mit InformationWeek [1] haben sich der CEO von XenSource, Peter Levine, und Wes Wasson, Citrix-VizeprĂ€sident fĂŒr Marketing, dazu geĂ€ußert, wie es mit Xen nach der Übernahme von XenSource durch Citrix [2] weitergeht. Auch wenn XenSource in der Statistik der CodebeitrĂ€ge zu Xen weit vor allen anderen Mispielern liegt: Laut Levine sind lediglich ein halbes Dutzend der Xen-Kernentwickler bei XenSource beschĂ€ftigt; viele BeitrĂ€ge kĂ€men von IBM, Intel, HP, Novell und Red Hat. Daher werde man zusammen mit diesen Unternehmen ein Gremium einrichten, das die VerĂ€nderungen im Xen-Projekt ĂŒberwachen soll. Ziel sei eine klare Trennung zwischen dem Open-Source-Code und kommerziellen Xen-Produkten. In den nĂ€chsten sechs bis acht Wochen, meinte Levine, werde man die PlĂ€ne konkret vorstellen.

Citrix will Xen laut Wasson zunĂ€chst in seinen Desktop Server [3] integrieren, ein Produkt, das komplette Desktops samt Applikationen von einem Server aus an Clients ausliefert. Diese Desktops will Citrix offenbar zukĂŒnftig in virtuelle Maschinen packen, die unter Vmware, Microsofts angekĂŒndigtem Hypervisor Viridian oder Xen laufen. Die AnkĂŒndigungen bleiben jedoch recht vage.

Siehe dazu auch:

(odi [5])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-166615

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.informationweek.com/software/showArticle.jhtml?articleID=201801595
[2] http://www.heise.de/open/news/meldung/94411
[3] http://www.citrix.com/English/ps2/products/product.asp?contentID=163057&ntref=PROHOME_Main
[4] https://www.heise.de/meinung/Die-Woche-Reales-Geld-fuer-die-virtuelle-Zukunft-222147.html
[5] mailto:odi@ix.de