zurück zum Artikel

EU will Fusion von Sony und Bertelsmann-Musiksparten intensiver beleuchten

Wolfgang Stieler

Die geplante Fusion der Musiksparten von Bertelsmann und Sony wird sich durch eine grĂŒndlichere Untersuchung der EU-Kommission verzögern.

Die geplante Fusion [1] der Musiksparten von Bertelsmann und Sony wird sich durch eine grĂŒndlichere Untersuchung der EU-Kommission verzögern. Die einmonatige Untersuchung der Fusion sollte eigentlich am 12. Februar beendet sein, werde nun aber auf eine viermonatige, eingehende Untersuchung erweitert, berichtet die Financial Times Deutschland unter Berufung auf mit der Situation vertraute Kommissions-Kreise.

Mit Sony-BMG soll der zweitgrĂ¶ĂŸte Musikproduzent der Welt entstehen. Die beiden Vertragspartner sollen jeweils zu 50 Prozent an dem neu geschaffenen Unternehmen beteiligt sein, das die Plattenladen- und Musikproduktionsbereiche der beiden Medienkonzerne vereinen wird. Die Musikverlage, die Auslieferung sowie die DVD- und CD-Produktion sind nicht von der Fusion betroffen; auch Sony Music Japan fĂ€llt nicht unter die Vereinbarung zwischen den beiden Konzernen. Der Vorstand wird zu gleichen Teilen aus beiden Unternehmen besetzt. VorstĂ€nde beider Unternehmen glauben, durch Abbau von ArbeitsplĂ€tzen und Einsparungen im Marketing die Kosten jĂ€hrlich um 250 bis 300 Millionen Dollar drĂŒcken zu können. (wst [2])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-92537

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/EU-prueft-Fusion-von-Sony-und-Bertelsmann-91527.html
[2] mailto:wst@technology-review.de