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Erstmals mehr LC-Displays verkauft als Röhrengeräte

Andreas Wilkens

In Deutschland wurden 2003 rund 1,54 Millionen LC-Displays verkauft.

Computernutzer sitzen immer häufiger vor Flachbildschirmen. Im Jahr 2003 wurden in Deutschland erstmals mehr LC-Displays verkauft als Röhrengeräte, so die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu [1]) in Nürnberg: Lag die Absatzzahl der flachen Computer-Bildschirme bundesweit bei knapp 1,54 Millionen, wurden von den Röhrengeräten nur 946.000 verkauft.

Damit wurden die Zahlen von 2002 nahezu "auf den Kopf gestellt": Seinerzeit gingen 904.000 LCD-Bildschirme und 1,44 Millionen Röhrenmonitore über die Ladentische. Bei den Fernsehern legten die LCD-Geräte gegenüber 2002 zwar um mehr als 480 Prozent zu. Dennoch wurden insgesamt lediglich 175.000 Stück verkauft, sodass die Röhren-Fernseher mit 5,17 Millionen verkauften Geräten weiter deutlich dominierten.

Weltweit soll erstmals in diesem Jahr die Zahl der ausgelieferten LC-Displays jene der CRT-Monitore übertreffen [2]. Laut den Marktforschern von IDC werden es im Jahr 2007 rund 119 Millionen LCDs sein gegenüber 30 Millionen Röhrengeräten. (anw [3])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-95251

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.gfu.de
[2] https://www.heise.de/news/LCDs-auf-der-ueberholspur-93913.html
[3] mailto:anw@heise.de