Games Convention: Warhammer Online will ein Stück vom World-of-Warcraft-Kuchen

Mit seinem aktuellen MMORPG wendet sich Mythic Entertainment vor allem an Freunde des Spieler-gegen-Spieler-Kampfes.

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Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Nico Nowarra

Mythic Entertainment, Spezialist für Online-Rollenspiele und bekannt für das 2001 gestartete Dark Age of Camelot (DAoC), stellt auf der Leipziger Games Convention ein Massen-Online-Rollenspiel (MMORPG) auf Grundlage des traditionsreichen Papier- und Figurenrollenspiels "Warhammer" vor. Das Vorbild stammt aus dem Hause Games Workshop.

Das Entwicklerhaus, das erst im Juni dieses Jahres von Electronic Arts übernommen wurde, hat bei der Gestaltung von "Warhammer Online" eng mit den Schöpfern der Vorlage zusammengearbeitet. Das Online-Spiel ist nicht nur im selben Universum angesiedelt, sondern atmet auch dieselbe düstere Atmosphäre. Die Vorgaben von Games Workshop reichten nach Angaben von Mythic bis weit hinein in grafische Details und Stil der Figuren.

Bei "Warhammer Online" liegen zwei Fraktionen miteinander im Dauerclinch: Chaos und Ordnung. Die Chaos-Seite wird durch die Orcs und ihre Verbündeten repräsentiert, während Menschen, Zwerge und Elfen ihre Klingen für die Ordnung führen.

Anders als beim Marktführer "World of Warcraft" steht bei Warhammer der Kampf zwischen den Spielern im Vordergrund. Allerdings soll es auch möglich sein, sogar die höchste Erfahrungsstufe im Spiel zu erreichen, ohne gegen einen menschlichen Gegner anzutreten. Eine Besonderheit sind die "öffentlichen Questen", bei denen alle Spieler in einer Region gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten können, auch wenn sie nicht einer gemeinsamen Gruppe angehören.

Wie "World of Warcraft" und die meisten anderen Produkte dieser Art finanziert sich der Betrieb von "Warhammer Online" nur zum geringen Teil durch die Verkaufserlöse des Spiels. Den wichtigeren Teil machen monatliche Beiträge der Spieler aus, über deren genaue Höhe noch nichts gesagt wurde – abgesehen von der vagen Aussage, dass sie mit denen bei der Konkurrenz vergleichbar seien.

(Nico Nowarra) / (psz)