Grok soll groß herauskommen: Erste Tests mit kostenlosem KI-Zugang
Das KI-Modell Grok, das von Elon Musks Firma xAI entwickelt wird, öffnet offenbar seine Bezahlschranke. Erste Tests laufen.

Bislang war der Zugriff auf den KI-Chatbot Grok eng an ein kostenpflichtiges Premium-Abonnement des sozialen Netzwerks X (ehemals Twitter) gebunden. Die KI wurde von den Betreibern als Mehrwert angesehen, um das Premium-Angebot aufzuwerten. Jetzt trifft xAI, die von Elon Musk gegründete Entwicklerfirma, offenbar Vorbereitungen, um den Chatbot künftig auch kostenlos Nutzern zur Verfügung zu stellen.
Erste Tests finden nach Erkenntnissen von TechCrunch in Neuseeland statt. Auf X war am Wochenende zu lesen, dass Grok versuchsweise auch in anderen Regionen Nutzer offenstehe. Mit einer Teilöffnung für kostenlose Nutzer, wie sie auch die Mitbewerber Anthropic, Google und OpenAI praktizieren, könnte Grok seine Reichweite und Bekanntheit steigern. Zugleich würden die Entwickler mehr Feedback erhalten, womit sie die KI weiterentwickeln können.
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Limits für kostenlose Nutzer
Die Nutzung Groks soll allerdings für Nutzer, die nicht zahlen, begrenzt werden. So sollen alle zwei Stunden nur zehn Fragen an Grok-2 möglich sein. Wer das Modell Grok-2 mini verwendet, könne als kostenloser Nutzer alle zwei Stunden 20 Anfragen stellen. Pro Tag könnten drei Bilder mit der KI analysiert werden.
Gerüchteweise müssen Interessierte bereits seit mehr als einer Woche einen X-Account besitzen, der mit einer Telefonnummer verknüpft ist.
Grok-2 ging im August an den Start
Grok-2 war im August an den Start gegangen. Das aktuelle KI-Modell kann im Gegensatz zum Vorgänger auch Bilder generieren. Nach seiner Veröffentlichung machte es vor allem mit fehlenden Begrenzungen von sich reden, die es ermöglichten, US-Politiker in fiktiven Bildern etwa beim Feuern von Waffen oder beim Schnupfen von Kokain zu zeigen, was mit KI-Modellen der Mitbewerber nicht oder auf alle Fälle nicht ohne Weiteres möglich ist. Darüber hinaus wurden mit dem aktuellen Modell die Fähigkeiten beim Schreiben und beim Generieren von Code verbessert.
(mki)