IT-Dienste der TU Berlin angegriffen
(Bild: tu.berlin)
Diverse IT-Dienste der Technischen UniversitĂ€t Berlin sind derzeit nach einem Angriff nicht oder nur eingeschrĂ€nkt verfĂŒgbar.
Die IT-Dienste der Technischen UniversitĂ€t Berlin sind derzeit nach einem Angriff nur eingeschrĂ€nkt verfĂŒgbar. Die TU Berlin arbeitet nach eigenen Angaben "unter Hochdruck an der Lösung des Problems", hat einen Notfallstab einberufen und externe IT-Sicherheitsexpert:innen hinzugezogen. Mit Bundes- und Landesbehörden stehe die Uni in Kontakt, sie habe Anzeige erstattet.
Eine Anfrage von heise online nach der Art des Angriffs beziehungsweise der Ursache der IT-Probleme hat die TU Berlin bisher noch nicht konkret beantwortet. Die Pressesprecherin verwies lediglich auf eine Mitteilung vom Sonntag [1]. Vermutungen, in das IT-System könnte Ransomware [2] eingeschleust worden sein, bleiben also vorerst reine Spekulation.
Rechner nicht einschalten
Am Morgen des 30. April seien nach einem Angriff auf verschiedene IT-Systeme der TU Berlin die Server der zentral verwalteten Windows-Umgebung vorsorglich heruntergefahren worden, heiĂt es in einer Mitteilung der TU Berlin. Daher stĂŒnden Dienste wie WLAN, Senden/Empfangen von E-Mails, die tubCloud, das TU-Portal tuPort und der VPN-Client oder SAP-Anwendungen Angehörigen der UniversitĂ€t derzeit nicht zur VerfĂŒgung.
Alle, deren Arbeitsplatz an der Uni in der zentral verwalteten Windows-Umgebung betrieben wird, werden dringend gebeten, diesen bis auf Weiteres nicht einzuschalten, um Gefahren abzuwehren. Alle Rechner, die das KĂŒrzel "win" im Namen tragen und bei denen eine Anmeldung mit NutzerkĂŒrzel nötig sei, sollen bis auf Weiteres nicht gestartet werden. Daher könnten auch nicht Daten auf einer externen Festplatte gesichert werden. Das gelte auch fĂŒr Uni-Computer, die im Homeoffice betrieben werden.
Derzeit sei nicht einschĂ€tzbar, wie lange die EinschrĂ€nkungen noch dauern wĂŒrden und ob es weitere geben wird, heiĂt es aus Berlin. Der Lehr- und Forschungsbetrieb finde so weit wie unter den technischen EinschrĂ€nkungen möglich statt.
(anw [4])
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[1] https://www.tu.berlin/nachrichtendetails/it-services-der-tu-berlin-nach-angriff-weiterhin-eingeschraenkt/
[2] https://www.heise.de/thema/Ransomware
[3] https://pro.heise.de/security/?LPID=39555_HS1L0001_27416_999_0&wt_mc=disp.fd.security-pro.security_pro24.disp.disp.disp
[4] mailto:anw@heise.de
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