Ionic 4.0.0 Beta gibt Ausblick auf die nÀchste Vollversion des Framework
(Bild: Ionic)
Die Entwickler haben das Mobile-App-Framework auf Basis von Standard-Web-APIs komplett neu aufgebaut, um die StabilitÀt und Performance zu verbessern.
Seit der Veröffentlichung von Ionic 3.0 [1] im April vergangenen Jahres haben sich die Macher hinter dem quelloffenen Mobile-App-Framework auf eine komplette Ăberarbeitung der Kernelemente von Ionic fokussiert. Die nun vorgestellte Betaversion 4.0.0 [2] verschafft einen ersten Eindruck der auf Leistungsverbesserungen und Framework-KompatibilitĂ€t ausgerichteten Neuerungen. Ab dem neuen Release wird Ionic vollstĂ€ndig auf Standard-Web-APIs wie Custom Elements, CSS Variables und Shadow DOM bauen. Insbesondere auch im Hinblick auf Progressive Web Apps (PWA) steigen die Ionic-Entwickler bei sĂ€mtlichen Komponenten auf Web Components um. Zum Jahresauftakt erschien dazu das PWA-Toolkit [3] in einer Betaversion. Den darin enthaltenen Compiler Stencil zum Erstellen von Web Components und PWAs hat das Ionic-Team selbst entwickelt und inzwischen als Open Source freigegeben [4].
Ziel des Neuaufbaus ist es, Ionic wieder stĂ€rker auf seine Kernaufgabe auszurichten und Entwicklern UI-Komponenten fĂŒr die Appentwicklung zur VerfĂŒgung zu stellen. Im Vertrauen auf APIs, die von den Browsern nativ unterstĂŒtzt werden, will das Team hinter Ionic die AbhĂ€ngigkeit von Client-seitigen Runtimes oder Component-Modellen anderer Frameworks verringern, um die damit gegebenenfalls verbundenen Rewrites und API-Anpassungen in Zukunft vermeiden zu können.
Angular CLI und Router adaptiert
Angular-Anwendern dĂŒrften die meisten Neuerungen in Ionic 4 weitestgehend vertraut erscheinen, zumal Ionic nahezu von Beginn an stark auf Angular ausgerichtet ist und Web Components wie auch PWAs in der Angular Community fest verankert sind. KĂŒnftig soll Ionic aber ebenso selbstverstĂ€ndlich mit allen anderen Frameworks wie Vue oder React harmonieren und deren Standards unterstĂŒtzen. Im ersten Schritt vertieft Ionic 4.0 aber die Integration mit Angular noch weiter und ĂŒbernimmt dessen Tooling. Angular-Entwickler können die Angular CLI und den Router kĂŒnftig auch direkt fĂŒr Ionic-Apps nutzen.
FĂŒr die Migration von Ionic 3 auf Version 4 stehen neben dem offiziellen Migration Guide [5] auch in der Community [6] bereits ausfĂŒhrliche Anleitungen [7] zur VerfĂŒgung. Auf die meisten der Breaking Changes [8] weist das Migration Tool explizit hin oder behebt die Fehler sogar automatisch. AusfĂŒhrliche Informationen zu Ionic 4.0.0 Beta finden sich darĂŒber hinaus im Blogbeitrag [9] sowie in der komplett ĂŒberarbeiteten Dokumentation [10]. (map [11])
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[1] https://www.heise.de/hintergrund/Mobile-App-Entwicklung-mit-Ionic-3-3690003.html
[2] https://blog.ionicframework.com/announcing-ionic-4-beta/
[3] https://www.heise.de/news/Ionic-Entwickler-koennen-nun-leichter-Progressive-Web-Apps-bauen-3943825.html
[4] https://github.com/ionic-team/stencil
[5] https://beta.ionicframework.com/docs/building/migration
[6] https://www.joshmorony.com/the-ionic-4-migration-survival-guide/
[7] https://javebratt.com/migrate-ionic-4/
[8] https://github.com/ionic-team/ionic/blob/master/angular/BREAKING.md
[9] https://blog.ionicframework.com/announcing-ionic-4-beta/
[10] https://beta.ionicframework.com/docs/
[11] mailto:map@ix.de
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