Junipers QFabric will Rechenzentrumsnetze vereinfachen

Mit den neuen QFabric-Produkten von Juniper sollen sich zahlreiche Switches und Router in Rechenzentrumsnetzen einsparen lassen.

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Von
  • Reiko Kaps

Der NetzwerkausrĂĽster Juniper will am morgigen Donnerstag ein erstes Produkt aus der neuen Netzwerkserie QFabric vorstellen. Es soll das bislang unter dem Codename Project Stratus laufende Konzept eines vereinfachten Rechenzentrums-Netze umsetzen (PDF-Datei): Der neue QFX3500 verbindet Server und Speichersysteme mit dem Rechenzentrumsnetz und kostet 34.000 US-Dollar. Weitere QFabric-Produkte sollen im dritten Quartal 2011 folgen.

In klassischen Rechenzentrumsnetzn läuft der Netzwerkverkehr über mehrere Ebenen, bis er zu Servern und Speichern gelangt.

(Bild: Juniper)

Laut Juniper reduziert QFabric die Komplexität eines Rechenzentrumsnetzwerks und senkt damit auch die Zahl der zu verwaltenden Switches, Firewalls und Router. Mit QFabric erhöht sich danach auch die Geschwindigkeit im Rechnenzentrumsnetz, was beispielsweise Cloud-Anwendungen zugutekommen soll.

Eine Switched Fabric wie Junipers QFabric verteilt den Traffic direkt an Server und Speichersysteme.

(Bild: Juniper)

Während ein Netzwerk aus der Juniper-Firewall SRX5800, mehreren EX8216-Core-Switches sowie den Edge-Routern der MX-Serie bereits eine Ebene spart, ersetzt der QFX3500 zusätzlich die Core-Switches durch eine Switched Fabric: Sie kann alle Netzwerkknoten (Server, Speichersysteme) im Netz über einen oder mehrere Switches miteinander verbinden und sie erlaubt einen hohen Datendurchsatz, da der Netzwerkverkehr über mehrere physische Leitungen laufen kann.

Im klassischen RZ-Netzwerk ĂĽbernehmen meist mehrere Router die Verbindung zu Weitverkehrsnetzen. Eine Ebene tiefer verteilen weitere Router den an- und abgehenden Netzwerkverkehr und Firewalls blockieren unerwĂĽnschte Verbindungen. Erst danach gelangen Anfragen und Daten ĂĽber Switches an Server und Netzwerkspeicher. (rek)