Kubernetes 1.31 setzt neue Maßstäbe hinsichtlich Skalierbarkeit und Sicherheit
Mit Version 1.31 legt die Kubernetes-Community den Fokus auf mehr Flexibilität und Sicherheit. Das Projekt feiert 10-jähriges Bestehen.

Shenzhen, Hafen von Yantian
(Bild: zhangyang13576997233 / Shutterstock.com)
Die Kubernetes-Community hat die Veröffentlichung von Kubernetes Version 1.31 bekanntgegeben. Das Update bringt eine Vielzahl von Überarbeitungen sowie neue Funktionsweisen mit sich, die die Effizienz, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit der Plattform steigern sollen.
(Bild: Kubernetes Blog)
Das Theme der Version ist "Elli", ein fröhlich schauender Hund, der die engagierte und vielfältige Community von Kubernetes-Mitwirkenden symbolisieren soll. Diese Version markiert das zehnjährige Jubiläum des Projekts.
AppArmor für mehr Container-Schutz
Mit Kubernetes 1.31 ist die Unterstützung von AppArmor nun allgemein verfügbar. AppArmor ermöglicht es, Container zu schützen, indem das Feld appArmorProfile.type
im securityContext
des Containers gesetzt wird. Vor Version 1.30 wurde AppArmor offenbar über Anmerkungen gesteuert; ab Version 1.30 erfolgte die Steuerung über Felder. Weitere Informationen finden sich im AppArmor-Tutorial.
Darüber hinaus führt das Release eine Reihe neuer Features und Erweiterungen ein, die die Flexibilität und Funktionalität der Plattform erhöhen sollen. Die Community hat die Unterstützung der Entitäten StatefulSet
und DaemonSet
überarbeitet, um eine effizientere Verwaltung von Workloads zu ermöglichen.
Skalierbarkeit und Performance
Kubernetes 1.31 hat Überarbeitungen im Gepäck, die die Skalierbarkeit von Clustern verbessern sollen. Neben Anpassungen der Performance für die API-Server bietet das Update neue Mechanismen zur Verwaltung von großen Clustern und Workloads. Diese Änderungen zielen darauf ab, die Effizienz und Zuverlässigkeit von Kubernetes in groß angelegten Produktionsumgebungen zu erhöhen.
Benutzerfreundlichkeit und Dokumentation
Um die Bedienung von Kubernetes weiter zu erleichtern, wurden die Bedienoberfläche und die Dokumentation überarbeitet. Neue Tools und Plug-ins unterstützen das Management und die Überwachung von Clustern, was die Benutzerfreundlichkeit laut Blogbeitrag positiv beeinflusst.
(Bild: iX)
m November 2024 richten iX und dpunkt.verlag die CLC-Konferenz – Continuous Lifecycle/ContainerConf – im Congress Center Rosengarten in Mannheim aus. Das Event greift seit 2014 alljährlich die wichtigsten Fragestellungen rund um Continuous Integration (CI), Continuous Delivery (CD), Dev(Sec)Ops und GitOps auf, um Antworten, Know-how und Hilfestellung für den Projektalltag zu vermitteln. Vom 12. bis 14. November setzt die CLC dieses Mal auf Themenschwerpunkte zu KI-gestütztem DevOps, Security und FinOps sowie Nachhaltigkeit.
Highlights aus dem Programm
- Der KI-gestützte Entwickler
- Nachhaltigkeit in der Cloud
- Boosting AI Innovation: Wie AI-Plattformen helfen, eure Use Cases auf die Straße zu bringen
- OpenTelemetry: Was macht eigentlich mein verteiltes System?
- Eine Pipeline als Produkt denken: Modularisierung, Versionierung, Testen, ...
- Die Leiche im Keller: Sicherheitsrisiken von CI/CD-Systemen
- Workload Identity: Die Zukunft der sicheren Authentifizierung
Bis zum 23. September können sich Interessierte zum Frühbucherpreis von 1049 Euro registrieren, Workshops kosten 649 Euro (alle Preise zzgl. MwSt.).
Diese und einige weitere Neuerungen sind Teil des Updates, was neue Maßstäbe in Sachen Skalierbarkeit, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit setzen will. Nähere Informationen zu Kubernetes 1.31 bietet der Blogbeitrag.
(mdo)