Microsoft feiert 20 Millionen ausgelieferte Vista-Lizenzen
Das neue Windows Vista habe sich nach dem Start mehr als doppelt so schnell verkauft wie die VorgÀngerversion Windows XP, erklÀrte der Redmonder Softwarekonzern.
Microsoft [1] zeigt sich in Jubelstimmung: Man habe das neue Betriebssystem Windows Vista im ersten Monat mehr als 20 Millionen Mal abgesetzt. Damit habe sich das neue Windows mehr als doppelt so schnell wie die VorgĂ€nger-Version XP verkauft, betonte Microsoft. FĂŒr Windows XP seien nach den ersten zwei Monaten bis Ende Januar 2002 rund 17 Millionen Lizenzen abgesetzt worden; der erfolgreiche Start von Vista zeige das "breite Interesse an den Sicherheits- und Bedienbarkeitsverbesserungen" in dem neuen System, heiĂt [2] es in Redmond.
Windows Vista ist seit dem November vergangenen Jahres zwar fĂŒr groĂe Firmen verfĂŒgbar [3], erst seit dem 30. Januar aber wird es offiziell fĂŒr normale PC-KĂ€ufer und Endverbraucher ausgeliefert [4]. Um das WeihnachstsgeschĂ€ft mit Windows Vista nicht ganz zu verpassen, hatte Microsoft eine Gutscheinaktion gestartet [5]: Im Rahmen des so genannten "Technology Guarantee Program" gab es beim Kauf von Windows XP oder Office 2003 Coupons, die verbilligte Upgrades garantierten, egal, ob man die Software solo oder zusammen mit einem Komplett-PC erwarb. Dies hinterlieĂ einige Spuren in der Microsoft-Bilanz des zweiten GeschĂ€ftsquartals [6].
FĂŒr die erste Abrechnung der Vista-VerkĂ€ufe berĂŒcksichtigt Microsoft nun den Absatz bis Ende Februar. GezĂ€hlt wurden LizenzverkĂ€ufe an PC-Hersteller, die auf ihren GerĂ€ten das neue Windows vorinstallieren, sowie Upgrades und Vollversionen, die an den Handel ausgeliefert wurden; dazu kommen die eingelösten Gutscheine aus dem "Technology Guarantee Program". Ein Teil der von Microsoft gezĂ€hlten 20 Millionen Vista-Exemplare kann also noch bei HĂ€ndlern im Lager liegen.
Was man sich von den ersten Vista-VerkĂ€ufen erwartete, darĂŒber schienen sich die Microsoft-Oberen eine Zeit lang selbst nicht einig zu sein. So warnte Steve Ballmer Mitte Februar Analysten, sie schĂ€tzten die Auswirkungen von Vista auf den Konzern-Umsatz etwas zu optimistisch ein [7]. Zuvor hatte Ballmer allerdings auch schon einmal prognostiziert [8], Vista werde sich im Markt schneller durchsetzen als Windows XP. Ballmers ĂuĂerungen ĂŒber die zu hoch gesteckten Erwartungen an Vista wurden spĂ€ter dann auch noch einmal von Bill Gates relativiert, der Ende Februar betonte [9], das neue Betriebssystem Windows Vista stoĂe auf regen Zuspruch und habe seit Erscheinen die VerkĂ€ufe der PC-HĂ€ndler angetrieben. (jk [10])
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[2] http://www.microsoft.com/presspass/features/2007/mar07/03-26VistaDebut.mspx
[3] https://www.heise.de/news/Windows-Vista-Office-2007-und-Exchange-2007-offiziell-fuer-Firmenkunden-verfuegbar-122512.html
[4] https://www.heise.de/news/Vista-Das-Wow-ist-gestartet-140099.html
[5] https://www.heise.de/news/Im-Weihnachtsgeschaeft-gibt-s-Coupons-fuer-Vista-und-Office-111729.html
[6] https://www.heise.de/news/Microsofts-Gewinn-leidet-unter-der-Vista-Verzoegerung-138863.html
[7] https://www.heise.de/news/Steve-Ballmer-Vorsicht-bei-den-Umsatzerwartungen-fuer-Vista-147078.html
[8] https://www.heise.de/news/Steve-Ballmer-erwartet-Umsatzsprung-durch-Windows-Vista-140069.html
[9] https://www.heise.de/news/Bill-Gates-Vista-treibt-PC-Verkaeufe-an-148508.html
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