Nikon stellt digitale Spiegelreflexkamera D200 offiziell vor
Die GerĂŒchte um die DSLR hat Nikon mit der offiziellen PrĂ€sentation nun bestĂ€tigt. 10,2 Megapixel im wetterfesten MagnesiumgehĂ€use lassen sie profitauglich erscheinen.
Nikon [1] hat die D200 jetzt auch offiziell vorgestellt. Nachdem vorzeitig zuverlĂ€ssige Informationen und Fotos im Internet aufgetaucht waren, bestĂ€tigen sich nun die GerĂŒchte. Zu den schon vorab bekannt gewordenen Eigenschaften [2] gehören der CCD-Sensor in APS-C-GröĂe mit 10,2 Megapixeln, der maximalen Bildrate von 5 Bildern pro Sekunde, das wetterfeste MagnesiumgehĂ€use, die Color-3D-Matrixmessung II zusammen mit mittenbetonter und Spotmessung, das neue Autofokus-Modul Multi-CAM 1000 mit 11 Fokuspunkten und diverse Gruppierungsmodi, das blickwinkelstabile 2,5"-Kontroll-LCD, die Bildabdeckung von 95 Prozent bei 0,94facher VergröĂerung des Sucherbildes und der EN-EL3e-Akku fĂŒr 1800 Aufnahmen am StĂŒck.
Dazu bietet die ohne Akku 830 Gramm wiegende D200 wie die D2X mit optionalen Adaptern eine WLAN-Anbindung (802.11b/g) und ermöglicht die Verbindung mit GPS-GerĂ€ten zwecks Einbindung der Ortsdaten als EXIF-Tags. AuĂerdem lĂ€sst sich die Empfindlichkeit von 100 bis 1600 mit der Hi-1-Option fĂŒr 3200 ISO einstellen, was auf ein verbessertes Rauschverhalten im Vergleich zur D2X hindeutet. Die minimale Verschlusszeit liegt bei 1/8000, die minimale Blitzsynchronzeit bei 1/250 Sekunde. AnschlieĂen lĂ€sst sich die Kamera via USB-2.0-Highspeed-Schnittstelle. Der Sucher bietet 19,2 Millimeter Abstand fĂŒr die komplette BildĂŒbersicht sowie eine Dioptrienkorrektur von -2 bis +1. Einblendbare Gitterlinien trösten ĂŒber den Umstand hinweg, dass die Einstellscheibe im Unterschied zur D2X nicht auswechselbar ist. Eine Spiegelvorauslösung erlaubt heikle Makroaufnahmen oder das Fotografieren mit extremen Telebrennweiten.
Als optionales Zubehör gibt es den Multifunktionshandgriff MB-D200, der zwei Akkus vom Typ EN-EL3e oder ein Mignon-Pack mit 6 Batterien aufnimmt. Mitgeliefert werden Akku, LadegerĂ€t, Video- und USB-Kabel, Kameragurt, Okularabdeckung, Monitorabdeckung und die PictureProjekt-Software, aber keine CompactFlash-Karte. Der Preis fĂŒr die ab Mitte Dezember erhĂ€ltliche D200 liegt bei 1699 Euro.
Neu ist auch das ebenfalls ab Mitte Dezember verfĂŒgbare Objektiv AF-S DX VR 18â200mm/3.5â5.6 G IF ED, das mit seiner VR-Bildstabilisierung nach Angaben von Nikon bis zu 16fach lĂ€ngere Belichtungszeiten ermöglicht. Der Bildwinkel des fĂŒr Nikons DX-SensorgröĂe gerechneten entspricht dabei auf das Kleinbild-Format umgerechnet 27-300 mm. Nikon verbaut zwei Linsen aus hochbrechendem ED-Glas sowie drei mit asphĂ€rischen OberflĂ€chen und verlangt 749 Euro fĂŒr das Objektiv.
Nikon wird voraussichtlich das ebenfalls neue, drahtlos infrarotgesteuerte MakroblitzgerĂ€t R1 fĂŒr 499 Euro ab Ende November ausliefern. Zusammen mit dem einzeln erhĂ€ltlichen SteuergerĂ€t SU-800 fĂŒr 179 Euro ist auch das Set R1C2 aus beiden fĂŒr 699 Euro verfĂŒgbar. (mhe)
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