Quelle-Insolvenz drĂŒckt Intershop in rote Zahlen
Aufgrund von Wertberichtigungen auf Forderungen an den VersandhÀndler rutschte das Ergebnis vor Steuern und Zinsen in den ersten neun Monaten des GeschÀftsjahres ins Minus.
Die Insolvenz [1] des VersandhĂ€ndlers Quelle hat den E-Commerce-Software-Anbieter Intershop [2] zunĂ€chst in die roten Zahlen rutschen lassen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) liege fĂŒr die ersten neun Monate bei minus 628.000 Euro, teilte das Unternehmen heute mit [3]. Grund seien Wertberichtigungen auf Forderungen an Quelle. Insgesamt hĂ€tten mehr als 800.000 Euro abgeschrieben werden mĂŒssen. Der Umsatz von 20,6 Millionen Euro sei mit 1 Prozent minus fast stabil.
Vorstand Henry Göttler sagte, Intershop könne den Wegfall des GroĂkunden Quelle gut verkraften, da auf ihn weniger als 10 Prozent des Umsatzes entfielen. FĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr geht Intershop nun entgegen der ursprĂŒnglichen Prognose von einem Umsatz auf Vorjahresniveau aus. Bisher [4] hatte Intershop 7 bis 9 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr prognostiziert. Zum Ergebnis könne das Unternehmen wegen der "unvorhersehbaren Entwicklung" bei Quelle keine Prognose abgeben. (anw [5])
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[2] http://www.intershop.de
[3] http://www.intershop.de/intershop/news/press_releases/details/article/930/
[4] https://www.heise.de/news/Intershop-trotz-Arcandor-Problemen-mit-Gewinn-751015.html
[5] mailto:anw@heise.de
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