Reaktor Blocks 1.2: Synthesizer-Baukasten verknüpft sich mit Maschine und CV-Geräten
Native Instruments hat ein Update für seine Synthesizer-Baukasten-Software Reaktor 6 veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehören Drum-Module, die Anbindung an Maschine sowie Steuerspannungs-Schnittstellen für Hardware-Synthesizer.
(Bild: Native Instruments)
Acht neue Drum-Module bringt das Software-Update der Reaktor Blocks 1.2 mit. Zusammen mit dem ebenfalls neuen achtspurigen Sequenzer lassen sich die Module direkt in Native Instruments Maschine einbinden und mit deren Hardware-Controllern bedienen. Der Sequenzer soll über einen euklidischen Algorithmus programmierte Drum-Pattern automatisch phrasieren, um ihnen mehr Leben einzuhauchen. Die Drum-Module orientieren sich am Sound alter Drum-Computer. Da man sie in der Reaktor-Software bis in ihre kleinsten Details zerlegen und editieren kann, erweitern sie die klanglichen Möglichkeiten der Maschine enorm.
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Hinzu gesellen sich Block-Module, die Steuerspannungen, Gate- und MIDI-Signale an externe Hardware-Geräte senden und von ihnen empfangen. So sollen sich OSC-Befehle etwa von einem iPad in MIDI- und CV-Signale umwandeln lassen. Um Reaktor mit externen Hardware-Synthesizern per Steuerspannung zu verknüpfen, benötigt man noch ein passendes Interface, etwa spezielle ADAT-CV-Module wie das Expert Sleepers ES-3 mk3 oder aber ein Audio-Interface, das auch Gleichspannungen ausgeben kann.
Besitzer von Reaktor 6 erhalten das Update kostenlos über den NI Service Center. (hag)