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Siemens widerspricht Spekulationen um Arbeitsplatzabbau

Andreas Wilkens

Sein Unternehmen habe GesprÀche mit den Arbeitnehmer-Vertretungen begonnen, in denen nach Möglichkeiten gesucht werde, "die WettbewerbsfÀhigkeit der inlÀndischen ArbeitsplÀtze zu verbessern", sagte heute der Vorstandsvorsitzende von Pierer.

"Siemens [1] hat nicht die Absicht, in großem Stil ArbeitsplĂ€tze aus Deutschland zu verlagern", teilt das Unternehmen heute mit und reagiert damit in einer eigens dafĂŒr angefertigten Mitteilung [2] auf Spekulationen in Medienberichten [3]. Gestern hieß es, es seien mehr als 10.000 ArbeitsplĂ€tze beim Traditionskonzern Siemens in Deutschland gefĂ€hrdet. Darauf reagiert Vorstandsvorsitzender Heinrich von Pierer mit der Äußerung: "Wir haben den Kampf um den Erhalt der ArbeitsplĂ€tze in Deutschland aufgenommen."

Sein Unternehmen habe GesprĂ€che mit den Arbeitnehmer-Vertretungen begonnen, in denen nach Möglichkeiten gesucht werde, "die WettbewerbsfĂ€higkeit der inlĂ€ndischen ArbeitsplĂ€tze zu verbessern", heißt es weiter. Dabei gehe es um die Flexibilisierung der Arbeitszeit und um nachhaltige Kostensenkungen. Dabei sollen möglichst viele ArbeitsplĂ€tze in Deutschland erhalten werden. "Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie aus WettbewerbsgrĂŒnden ein Arbeitsplatz nach dem anderen aus Deutschland verschwindet", verspricht von Pierer. "Wir haben die Hoffnung, dass möglichst viele dieser gefĂ€hrdeten ArbeitsplĂ€tze gerettet werden können. Dazu mĂŒssen aber alle Seiten kompromissbereit sein." Konkrete PlĂ€ne zur Verlagerung von 10.000 ArbeitsplĂ€tzen gebe es nicht.

Mit den Arbeitnehmer-Vertretern der Siemens AG in Deutschland sei vor einigen Wochen verabredet worden, dass die VorstĂ€nde der geschĂ€ftsfĂŒhrenden Bereiche mit den BetriebsrĂ€ten das Ausmaß der aufgrund von "nicht wettbewerbsfĂ€higen Kosten" gefĂ€hrdeten ArbeitsplĂ€tze diskutieren. Am 31. MĂ€rz tagt der Wirtschaftsausschuss. Im Anschluss sollen Arbeitsgruppen aus Mitgliedern der Unternehmensleitung und der Arbeitnehmer-Vertreter gebildet werden. Sie sollen ĂŒber Lösungsmöglichkeiten verhandeln. (anw [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-95895

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.siemens.de
[2] http://www.siemens.com/index.jsp?sdc_sectionid=4&sdc_langid=0&sdc_contentid=1163625
[3] https://www.heise.de/news/Spekulationen-ueber-massiven-Jobabbau-bei-Siemens-Deutschland-95803.html
[4] mailto:anw@heise.de