Tim Cook: iPhone-Rekord keine Ausnahmeerscheinung
Das kräftige Wachstum des iPhones ist nach Ansicht des Apple-Chefs kein temporäres Phänomen – es verkaufe sich in allen Regionen gut und nur ein kleiner Teil der bestehenden iPhone-Nutzer sei bislang auf das neue Modell umgestiegen.
Apple-Chef Tim Cook bei der Präsentation des iPhone 6
(Bild: dpa, Monica Davey)
Nach dem Verkaufsrekord des iPhones im vergangenen Weihnachtsgeschäft hat sich Apple-Chef Tim Cook optimistisch in Hinblick auf zukünftiges Wachstum gezeigt: Die Nachfrage sei nicht nur temporär, betonte Cook im Wall Street Journal: Nur 15 Prozent bisheriger iPhone-Nutzer sei bislang auf das iPhone 6 oder iPhone 6 Plus umgestiegen. Also biete allein der eigene Kundenstamm erhebliches Potential für weiteres Wachstum.
Im Gespräch mit Analysten hatte der Apple-Chef zuvor ähnlich argumentiert: Das iPhone verkaufe sich in "nahezu jeder Ecke der Welt" gut, auch in Schwellenländern wie Brasilien habe sich das Wachstum mehr als verdoppelt im Vergleich zum Vorjahresquartal. Bei iPhone 6 und iPhone 6 Plus zählte der Konzern nach Angabe von Cook die höchste Zahl an Neukunden sowie die höchste Zahl an Android-Umsteigern. Deshalb sei er in Hinblick auf das iPhone "sehr, sehr bullish", betonte Cook.
Apple hatte im zurückliegenden Weihnachtsgeschäft zum ersten Mal über 70 Millionen iPhones abgesetzt – und konnte zum Weltmarktführer Samsung aufschließen. Nach Einschätzung einzelner Marktforscher lag die Zahl der abverkauften iPhones sogar höher als die der Samsung-Geräte – obwohl sich der durchschnittliche Verkaufspreis des Apple-Smartphones nochmals auf nun knapp 690 Dollar erhöht hat. (lbe)