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Tödlicher Unfall mit Tesla: Fahrer missachtete Warnhinweise

Andreas Wilkens
Tödlicher Unfall mit Tesla: Fahrer missachtete Warnhinweise

(Bild: ntsb.gov)

Eine zweite fĂŒr Verkehrssicherheit zustĂ€ndige Behörde in den USA befindet, dass Tesla an dem tödlichen Unfall eines seiner Autos vom Mai 2016 nicht schuld ist.

Tesla ist nicht schuld an dem Unfall eines Model S 70D des Unternehmens am 7. Mai 2016 auf dem Highway 27A im US-Bundesstaat Florida. Das befindet die fĂŒr Verkehrssicherheit in den USA zustĂ€ndige Behörde National Transportation Safety Board (NTSB) in ihrem Abschlussbericht [1]. Der tödlich verunglĂŒckte Fahrer habe die meiste Zeit seine HĂ€nde nicht am Lenkrad gehabt, obwohl der "Autopilot" genannte Fahrassistent stĂ€ndig darauf hingewiesen habe, die Steuerung zu ĂŒbernehmen.

Zuvor hatte eine andere fĂŒr Verkehrssicherheit zustĂ€ndige Behörde, die National Highway Traffic Safety Administration weder im Autopiloten noch im automatischen Bremssystem einen Fehler gefunden. Fahrer sollten die Bedienungsanleitung lesen, die Tesla aber verbessern könne, hieß es im Januar [2].

Der NTSB stĂŒtzt seine Ergebnisse unter anderem aus den Daten, die aus dem verunglĂŒckten Auto heruntergeladen werden konnten. Der Tesla Model S war mit einer Geschwindigkeit von etwa 120 km/h mit einem Sattelschlepper vom Typ Freightliner Cascadia kollidiert. Der Fahrer nutzte zur Zeit des Unfalls die Geschwindigkeitsregelung Traffic-Aware Cruise Control sowie den Spurassistenten. Er war der einzige Insasse des Fahrzeugs. (anw [3])


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https://www.heise.de/-3748408

Links in diesem Artikel:
[1] https://dms.ntsb.gov/pubdms/search/hitlist.cfm?docketID=59989&StartRow=31&EndRow=40&CurrentPage=3&order=1&sort=0&TXTSEARCHT=
[2] https://www.heise.de/news/US-Behoerde-zu-toedlichem-Tesla-Autopilot-Unfall-Anleitung-lesen-3603379.html
[3] mailto:anw@heise.de