VR-Headset HTC Vive: Neues Modell für Geschäftskunden, keine langen Lieferzeiten mehr
Das Virtual-Reality-System gibt es unter dem Namen HTC Vive BE ab diesem Monat auch in einer Variante für Geschäftskunden. Außerdem sind die langen Lieferzeiten nun Geschichte: Die normale Variante wird innerhalb von drei Tagen ausgeliefert.
Blau statt weiß: Außer leichten optischen Modifikationen unterscheidet sich das BE-Modell der HTC Vive nicht von der Standardvariante.
HTC verkauft sein Virtual-Reality-System Vive künftig in einer eigenen Variante für Geschäftskunden: Vive BE (für Business Edition) heißt das System. Optisch sind Headset und Controller leicht modifiziert – die HTC- und Vive-Logos sind nun blau statt weiß –, technisch ändert sich im Vergleich zum Standardmodell jedoch nichts.
(Bild: HTC)
Das BE-System soll noch im Juni in den Handel kommen. Ohne Mehrwertsteuer und Versand kostet es 1150 Euro, was alles in allem einen Aufpreis von rund 500 Euro zum Standardmodell bedeutet. Geschäftskunden bekommen dafür eine Lizenz für gewerbliche Nutzung (also zum Beispiel in VR-Spielhallen) sowie Zugriff auf eine spezielle Support-Hotline. Außerdem liegen statt zwei Gesichtspolstern nun vier in der BE-Packung.
Offenbar hat HTC auch seine Lieferschwierigkeiten der normalen Vive-Variante überwunden: Dauerte es bislang mehrere Wochen bis zur Auslieferung, soll das VR-System nach der Bestellung nun innerhalb von drei Tagen eintreffen. Gegenüber heise online bestätigten mehrere Besteller die schnellere Auslieferung.
Beim Konkurrenten Oculus VR lösen sich die Liefer-Engpässe nur schleppend auf: Wenn man heute bestellt (Stand 12. Juni), kann man laut Oculus-Onlineshop erst im August mit der Auslieferung rechnen.
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(jkj)