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Zeitung: KPN trennt sich von E-Plus

Peter-Michael Ziegler

Der niederlÀndische Telekomkonzern KPN will nach einem Bericht des Wirtschaftsblattes "Het financieele Dagblad" E-Plus jetzt doch verkaufen.

Der hochverschuldete niederlĂ€ndische Telekomkonzern KPN [1] will nach einem Bericht des Wirtschaftsblattes Het financieele Dagblad [2] seine Beteiligungen in Deutschland und Belgien verkaufen. Schon in der nĂ€chsten Woche soll laut "Informanten aus dem Kreis des Unternehmens" auch ein KĂ€ufer von E-Plus prĂ€sentiert werden. Bisher wurde stets bestritten, dass KPN den drittgrĂ¶ĂŸten deutschen Mobilfunkbetreiber E-Plus verkaufen will, um Schulden zu tilgen. Wer E-Plus ĂŒbernehmen wird, ist bisher nicht bekannt.

KPN hat einen Schuldenberg von 23 Milliarden Euro [3] angehĂ€uft, der maßgeblich durch den Erwerb von UMTS-Lizenzen und den milliardenschweren Einstieg bei E-Plus entstanden ist. Wie das niederlĂ€ndische Wirtschaftsblatt weiter berichtete, will KPN darĂŒber hinaus neue Aktien in der GrĂ¶ĂŸenordnung von mehr als fĂŒnf Milliarden Euro ausgeben. An der Börse in Amsterdam stieg der Kurs der KPN-Aktie heute entgegen dem Trend um mehr als fĂŒnf Prozent an. (pmz [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-40692

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.kpn.com
[2] http://www.hfd.nl/
[3] https://www.heise.de/news/Der-Fluch-der-UMTS-Lizenzen-40571.html
[4] mailto:pmz@ct.de