c't Fotografie: Die Monochromen im Vergleich

Sie fotografieren nur in Schwarz-Weiß: Die Leica M11 mit KB-Sensor und Messsucher gegen die Pentax K-3 Mark III mit APS-C-Chip und bulligem DSLR-Gehäuse.

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Bei monochromen Kameras scheiden sich die Geister. Zwar lieben Fotografen Schwarz-Weiß-Bilder, aber nicht jeder möchte ausschließlich in schwarz-weiß fotografieren. Deshalb sprechen diese Kameras nur eine kleine Zielgruppe an. Diese Gruppe haben Leica und Pentax jetzt im Visier.

Pentax, bisher vorwiegend für seine Spiegelreflexkameras bekannt, hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung verloren. Pentax-Fotografen sind unserer Erfahrung nach oft Enthusiasten, die ihre Kamera und die Marke schätzen. Viele nutzen sie insbesondere für die Astrofotografie. Um diese Kunden weiterhin zu begeistern, hat Pentax-Ricoh sie nach ihren Wünschen befragt. Häufig wurde der Wunsch nach einer monochromen Kamera geäußert. Daraufhin hat Pentax seine APS-C-Kamera modifiziert und die K-3 Mark III Monochrome auf den Markt gebracht. Am selben Tag kündigte Leica die M11 Monochrom an.

Für einen monochromen Sensor muss das Rad nicht neu erfunden werden. Der Hersteller passt die Kamera ein wenig an. Technisch gesehen entfallen die Farb- und Tiefpassfilter vor dem Sensor, was verschiedene Vorteile für die Aufnahmen mit sich bringt. Bei einem Schwarz-Weiß-Sensor sind Bildpunkt und Pixel identisch, eine Interpolation entfällt. Die Helligkeit wird direkt als Grauwert gemessen, was sich positiv auf Schärfe und Dynamik auswirkt. Außerdem sind die Bilder heller, da die fehlende Filterung zu einer höheren Lichtausbeute führt. Monochrome Kameras haben daher einen anderen (höheren) nativen ISO-Wert als ihre farbsensitiven Geschwister. Ein weiterer Vorteil: Farbsäume, Spitzlichter oder Moiré treten nicht auf.

Wir haben die monochromen Modelle Leica M11 und Pentax K-3 III im Labor und in der Praxis getestet. Beide fotografieren ausschließlich in schwarz-weiß, aber da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Mehr dazu in unserem Test.

Duell der Monochromen: Auf der einen Seite die Pentax K-3 Mark III mit APS-C-Chip und bulligem DSLR-Gehäuse, auf der anderen Seite die Leica M11 mit KB-Sensor und Messsucher.

Unterwasserfotografie in heimischen Gewässern. Wer an Unterwasserfotografie denkt, hat meist bunte Korallenriffe, farbenfrohe Fischschwärme und kristallklares, sonnendurchflutetes Wasser vor Augen – Urlaubsgefühle mit Lust auf Sonne, Strand und Schnorcheln. Doch auch in heimischen Gewässern gibt es eine spannende Welt der Unterwasserfotografie zu entdecken. Wer jetzt denkt, dass unsere Badeseen und Flüsse nicht viel zu bieten haben, weil sie trüb und schlammig sind, hat in vielen Fällen recht. Unsere Leser in Österreich und der Schweiz können sich glücklich schätzen, denn dort gibt es klare Bergseen. Aber auch in Deutschland lassen sich wunderschöne und faszinierende Naturszenen im Wasser entdecken und fotografieren. Überall gibt es Quellen, Bäche, kleine und große Flüsse, Baggerseen oder zum Beispiel in der Eifel die Maare. Warum also nicht an solchen Orten sein Glück in der Unterwasserfotografie versuchen? Als erfahrene Unterwasserfotografin zeigt Claudia Weber-Gebert, was möglich ist und gibt wertvolle Tipps für gelungene Aufnahmen.

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XXL-Stative im Vergleich. Manchmal reicht ein Standardstativ nicht aus. Bei Veranstaltungen oder in unwegsamem Gelände sind lange Beine gefragt. Es gibt aber auch andere Gründe: Wenn Sie zum Beispiel bei einer Veranstaltung mit langer Brennweite über die Menschenmenge hinweg fotografieren wollen, brauchen Sie einen erhöhten Standpunkt. Längere Stativbeine benötigt man auch, wenn man auf einer Treppe oder in abschüssigem Gelände fotografiert, zum Beispiel bei einer Bergwanderung, sie gleichen Höhenunterschiede aus. Die Anforderungen an ein Stativ sind einfach: stabiler Stand ohne Vibrationen und einfache Bedienung – auch mit Handschuhen. Wir stellen acht aktuelle Modelle mit einer Mindesthöhe von 180 Zentimetern vor. Die Preisspanne reicht von knapp 200 Euro inklusive Tasche und Kugelkopf bis zueinem Preis von 1800 Euro für das Systematic Stativ Serie 5 von Gitzo, das mit seinen drei Beinen und jeweils sechs Segmenten mit einer Höhe von 278 Zentimetern jede Menschenmenge überragt.

Bilder verwalten mit System. Adobe Lightroom bietet neben der Bearbeitung von RAW-Bildern auch Funktionen zur Verwaltung Ihrer Fotos. Mit der Software lassen sich große Mengen an Bildern übersichtlich organisieren und jederzeit wiederfinden. Viele Anwender fragen sich jedoch, wie sie ihre Daten mit dem Programm am besten verwalten können. Manche Optionen erscheinen zwar einfach und bequem, bergen aber die Gefahr, dass man sich mit der Zeit nicht mehr zurechtfindet. Wir erklären Ihnen die Grundstruktur der Datenverwaltung in Lightroom Classic und zeigen Ihnen anhand einiger Beispiele, worauf Sie achten müssen. Dabei ist es wichtig zu betonen, dass es keinen Königsweg gibt. Jeder muss für sich selbst herausfinden, welcher Workflow am besten zu ihm passt. Wir helfen Ihnen jedoch, ein System zu entwickeln, das genau Ihren Bedürfnissen entspricht.

Fotostadt Budapest. Die Großstadt liegt am Schnittpunkt der Großen ungarischen Tiefebene und des Transdanubischen Mittelgebirges. Die ungarische Metropole an der Donau ist eine der interessantesten Hauptstädte Europas. Mit dem hügeligen Buda (westlich der Donau) und dem flachen Pest (östlich der Donau) bietet sie Fotografen unzählige Motive. Wir zeigen Ihnen die besten Fotospots der Stadt.

Alle Themen der c't Fotografie 4/2023 im Ăśberblick (13 Bilder)

Portfolio: Louis Dazy

Louis Dazy verknüpft Porträt- mit Street-Fotografie und eindrucksvollem Licht. Seine Fotografien entstehen überwiegend analog und entwickeln durch Doppelbelichtungen eine vielschichtige Bedeutung.

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