iPhone 6: Verzögerung bei Display-Produktion könnte für knappe Bestände sorgen
Einem Bericht zufolge musste Apple die Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms überarbeiten – dies habe die Produktion in Verzug gebracht. Angebliche Foxconn-Informationen nennen Spezifikationen der nächsten iPhone-Generation.
Schwierigkeiten bei der Panel-Fertigung haben zu Verzögerungen bei der Produktion des iPhone 6 geführt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Um die nächste iPhone-Generation möglichst dünn zu bekommen, wollte Apple angeblich nur eine Hintergrundbeleuchtungsschicht statt wie gewöhnlich zwei einsetzen.
Die Displaybeleuchtung sei jedoch zu schwach ausgefallen und musste überarbeitet werden, dies habe die Produktion in Juni und Juli verzögert, schreibt die Nachrichtenagentur – inzwischen laufe alles nach Plan und die Zulieferer versuchen, die verlorene Zeit aufzuholen.
Ein Problem bei der Produktion des iPad-mini-Displays habe im vergangenen Jahr für eine schlechte Verfügbarkeit beim Verkaufsstart gesorgt. Auch beim iPhone konnte Apple die Nachfrage in den ersten Wochen nach Verkaufsbeginn bislang nur schwer bedienen.
(Bild: iGen.fr )
Einem vorausgehenden Bericht zufolge will Apple für das kommende Weihnachtsgeschäft eine Rekordzahl an iPhones produzieren lassen. Beobachter erwarten, dass der Konzern die nächste Modellgeneration in der ersten Septemberhälfte vorstellt und in der zweiten Hälfte des Monats in ersten Ländern auf den Markt bringt – wie in den vergangenen zwei Jahren auch.
Nach neuen von iGen.fr veröffentlichten Spezifikationen, die angeblich aus einem Foxconn-Werk stammen, misst das iPhone 6 mit einem 4,7-Zoll-Display 13,8 × 6,6 × 0,7 Zentimeter und ist damit etwas länger und breiter, aber dünner als das iPhone 5s mit 4-Zoll-Bildschirm. Zum Gewicht des angeblichen 4,7-Zoll-Modells liegen keine Informationen vor. Die 5,5"-Ausführung der nächsten iPhone-Generation misst nach diesen Angaben 15,8 × 7,8 × 0,7 Zentimeter und wiegt rund 170 bis 185 Gramm. Aus beiden neuen iPhone-Generation steht das Kameramodul angeblich leicht hervor – wie beim aktuellen iPod touch. (lbe)