Südkoreanische AKW sollen besser vor Erdbeben geschützt werden

Seit einem Erdbeben in Südkorea vor einer Woche stieg dort die Besorgnis um die Sicherheit der 24 AKW des Landes. Diese sollen nun nachgerüstet werden.

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Südkoreanische AKW sollen erdbebensicher werden

Südkoreanisches AKW Kori

(Bild: khnp.co.kr)

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Die südkoreanische Regierung hat beschlossen, dass alle 24 Atomkraftwerke des Landes nachgerüstet werden sollen, damit sie besser vor Erdbeben geschützt sind. Wie der koreanische Rundfunk berichtet, sollen sie künftig auch bei einem Erdbeben der Stärke 7,0 auf der Richterskala sicher sein. Das Erdbeben vom 11. März 2011 in Japan, das zu einem Tsunami und Super-GAU in Fukushima führte, hatte die Stärke 9,0.

Vor einer Woche hatte sich in Gyeongju im südöstlichen Südkorea ein Erdbeben der Stärke 5,8 ereignet. In der Umgebung befinden sich zwei AKW. Vier Reaktoren des AKW Wolsong, das 27 Kilometer vom Epizentrum entfernt liegt, seien für eine Sicherheitsüberprüfung manuell abgeschaltet worden. Alle Reaktoren des Landes sollen zudem schneller als bisher geplant einem Stresstest unterzogen werden.

Drei AKW sind noch in Deutschland in Betrieb (7 Bilder)

Seit März 1984 ist Block C des AKW im bayerischen Gundremmingen in Betrieb. Block A war von 1967 bis 1977 in Betrieb. Der 1984 ans Netz gegangene Block B wurde am 31. Dezember 2017 abgeschaltet, Block C – ebenfalls 1984 in Betrieb genommen – folgte Ende 2021. (Bild: kkw-gundremmingen.de)

(anw)