Anzeige
Cloud-Lösungen sind mehrheitsfähig geworden. 2015 nutzten laut Bitkom Research erstmals über 50 Prozent der deutschen Unternehmen Dienste aus der Cloud. Mit der Open Telekom Cloud hat die Deutsche Telekom nun ein Public-Cloud-Angebot aufgelegt, das sich an Unternehmen aller Größen richtet, die sicher, flexibel und bedarfsgerecht IT-Ressourcen beziehen wollen.
Wenn alle Prognosen zutreffen, wird die Erfolgsgeschichte der "Wolke" stetig weitergehen: Der eco-Verband der deutschen Internetwirtschaft und die Unternehmensberatung Arthur D. Little beziffern die Wachstumsrate von Public-Cloud-Diensten bis 2019 auf stolze 40 Prozent. Die Voraussetzung für einen solchen Erfolg ist jedoch Vertrauen. Insbesondere in Deutschland befürchten Unternehmen nach wie vor den Zugriff US-amerikanischer Geheimdienste auf Daten, die bei Cloud-Providern mit Sitz in den USA gespeichert sind. Dass Unternehmenshauptsitz und Rechenzentrum in Deutschland liegen, ist laut Bitkom Cloud Monitor 2016 für drei Viertel der befragten Unternehmen das wichtigste Kriterium bei der Cloud-Partnerwahl.
Dieses Anforderungsprofil erfüllt die Open Telekom Cloud, da alle ihre Cloud-Leistungen aus einem Rechenzentrum in Biere/Sachsen-Anhalt und dessen "Zwilling" in Magdeburg erbracht werden. Als Anbieter mit Unternehmenssitz in Deutschland, der zudem über ein eigenes Netz verfügt, unterliegen die Cloud-Dienste der Telekom zwangsläufig den strengen deutschen Gesetzen zu Datenschutz und Datensicherheit.
Neben der Sicherheit stehen der flexible und bedarfsgerechte Bezug von Infrastruktur-Ressourcen bei der Open Telekom Cloud im Mittelpunkt. Das Up- und Downscaling von Ressourcen wie Rechenleistung und Speicher ist stets in Echtzeit möglich. Die Services Autoscaling und Elastic Load Balancer sorgen dafür, Rechenleistung automatisiert an wechselnde Anforderungen anzupassen und gegebenenfalls Lasten auf mehrere Server zu verteilen.
Bedarf für diesen flexiblen Bezug von Ressourcen ist bei Unternehmen aller Größen und Branchen gegeben, ob Webshop im Weihnachtsgeschäft, Startup bei der App-Entwicklung oder Autohersteller beim Simulationstest. Alle müssen sich in unterschiedlicher Weise auf saisonale Schwankungen und temporäre Lastspitzen einstellen. Die Anwenderunternehmen profitieren dabei doppelt von der Cloud: Sie erhalten jederzeit passgenaue IT-Ressourcen und reduzieren gleichzeitig ihre finanziellen Belastungen, da sie nicht in eigene, für Maximalbelastungen ausgelegte Hardware investieren müssen, sondern ein stundengenaues Pay-per-use-Bezahlmodell nutzen. Und selbst für komplexe Berechnungen und Simulationen wie einen Auto-Crashtest oder Risikoanalysen von Versicherungen stehen Ressourcen aus dem Bereich High Performance Computing (HPC) zur Verfügung.
Zum Einstieg in die Open Telekom Cloud richten Kunden eine Virtual Private Cloud (VPC) ein. Damit reservieren sie einen eigenen IP-Adressbereich innerhalb der Cloud und unterbinden unerlaubte Zugriffe. Der Zugriff erfolgt dann via Self-Service-Portal oder über programmierbare Schnittstellen (API).
Beim Betriebssystem haben Anwender die Wahl zwischen Linux, Oracle Linux, SUSE und Windows oder einem eigenen Image, dessen Management sie selbst verantworten. Server sind von einer bis 32 vCPUs erhältlich, Arbeitsspeicher von einem bis 128 GB RAM. Daraus ergeben sich 28 verschiedene Kombinationsmöglichkeiten, so genannte "Flavors". Für die Datenspeicherung ist Block Storage mit bis zu zehn Volume-Service-Festplatten mit 32 TB je Server verfügbar. Alternativ steht das langsamere, aber günstigere Object Storage zur Verfügung.
Wer bereits Cloud-Bezieher ist und auf die Open Telekom Cloud umziehen will, nutzt die "Cloud Container Engine". Mit ihrer Hilfe lassen sich auch komplexere Anwendungen auf eine andere Plattform verschieben. Und da die Open Telekom Cloud auf einer OpenStack-Architektur mit offenen Schnittstellen basiert, droht auch kein Vendor-Lock-In. Aufgrund der wachsenden Nachfrage wird die Telekom die Kapazitäten des Cloud-Rechenzentrums in Sachsen-Anhalt bis 2018 noch einmal um 150 Prozent steigern.
Mit dem Preiskonfigurator der Open Telekom Cloud stellen Sie per Klick Ihre gewünschten Cloud-Dienste selbst zusammen oder lassen sich Empfehlungen für Ihren Use-Case anzeigen. Fragen zu den angezeigten unverbindlichen Preisangaben und zur technischen Konfiguration beantwortet Ihnen das Support-Team telefonisch über eine kostenlose Hotline, per Mail, im Chat oder in der Video-Beratung.
Anmeldung und Zugriff
Um sich anzumelden, nutzen Sie auf der Seite https://cloud.telekom.de/ den entsprechenden Link. Sobald Ihre Anmeldung bestätigt ist, erhalten Sie Zugriff auf das User-Portal MyWorkplace. Dort verwalten Sie alle Ihre Cloud-Dienste und geben im Fall von Störungen Tickets für das Service Management auf.
Die Konsole der Open Telekom Cloud nutzen
In MyWorkplace gelangen Sie mit einem Klick zur Konsole der Open Telekom Cloud. Dort sind alle verfügbaren Leistungen gelistet, die Sie aufrufen können.
Eine Virtual Private Cloud (VPC) einrichten
In der Konsole richten Sie zunächst Ihre eigene Virtual Private Cloud (VPC) ein. Damit reservieren Sie einen IP-Adressbereich innerhalb der Cloud, der ausschließlich Ihnen gehört. So lässt sich ein unerlaubter Zugriff auf Ihre Ressourcen und Services unterbinden. Zur Einrichtung der VPC klicken Sie unter "Netzwerk" auf "Virtual Private Cloud".
Sicherheitsregeln für VPC vergeben
Damit Ihre Cloud nur denjenigen Personen Zugang gewährt, die dazu berechtigt sind, versehen Sie die VPC mit Sicherheitsregeln. Hierfür dient der Menüpunkt "Security Groups", wo Sie zunächst einen Namen für Ihre Security Group festlegen. Anschließend definieren Sie für diese Security Group, welche Protokolle und welche IP-Adressen über welche Ports Zugriff auf Ihre Ressourcen bekommen sollen. Damit haben Sie Ihre VPC gesichert.
Ressourcen auswählen und zuordnen
Nun können Sie beginnen, Ihrer VPC die benötigten Ressourcen wie virtuelle Maschinen oder Speicherkapazitäten zuzuordnen, beispielsweise im Bereich "Compute" Elastic Cloud Server. Über den Home-Button erreichen Sie wieder die Konsole der Open Telekom Cloud.
Weiterführende Informationen finden Sie hier.
Rauchmelder, Heizung und Rollläden lassen sich heute dank intelligenter Home Automation von jedem beliebigen Ort aus per Smartphone steuern. Dies möchte auch der Antennenspezialist Schwaiger seinen Kunden bieten und erweitert mit der "Home4You"-Produktreihe sein Sortiment – und setzt dafür auf ein Public-Cloud-Angebot der Deutschen Telekom.
"Den großen Datenmengen, die bei der Steuerung von Haushaltsgeräten anfallen, war unsere IT einfach nicht gewachsen", sagt Mike Tänzler, Schwaiger-Geschäftsführer. Daher nutzt das Unternehmen die Rechen- und Speicherleistung von insgesamt fünf Servern aus den deutschen Rechenzentren der Open Telekom Cloud. Die wichtigsten Argumente für den Wechsel: Datensicherheit, Flexibilität und Zuverlässigkeit. "Die Verarbeitung der Daten auf deutschem Boden und somit der Schutz der Daten nach deutschem Recht ist ein gutes Verkaufsargument", so Tänzler. Vor allem, weil Kunden bei Home-Automation-Produkten besonders sensibel seien.
Eine weitere Herausforderung: Schwaiger bietet "Home4You" erst seit gut neun Monaten an und rechnet mit stark steigenden Verkäufen. Wie hoch die Datenlast künftig tatsächlich wird, lässt sich jedoch kaum voraussagen. In der Open Telekom Cloud kann Schwaiger jederzeit Rechenkapazität flexibel hinzubuchen oder abschalten. Zudem verspricht die Telekom eine Verfügbarkeit von über 99 Prozent – was für den Betrieb von Rauchmeldern im intelligenten Haus nicht schaden kann.
Die ganze Story zu Schwaiger und der Open Telekom Cloud lesen Sie hier.