3D-Drucker Anet A8 aufrĂĽsten und verbessern
Verlockend: Ein günstiger 3D-Drucker-Bausatz – noch dazu mit wirklich großem Bauraum. Mit ein paar weiteren Zutaten wurde daraus ein richtig guter Drucker.
- Heinz Behling
Oft werde ich von Lesern gefragt, wie sie günstig an die 3D-gedruckten Teile verschiedener Make-Projekte kommen könnten (zum Beispiel den Teehasen). Kommerzielle Druckangebote kassieren schnell dreistellige Preise, selbst aus Fernost. Da könnte man ja schon einen 3D-Druckers kaufen. Allerdings boten bislang Geräte unter 300 Euro zu wenig Bauraum, um etwa den Körper des Teehasen herzustellen.
Beim chinesischen Elektronik-Dealer meines Vertrauens gearbest.com entdeckte ich Anfang Oktober 2017 den 3D-Drucker Anet A8 mit immerhin mehr als 10 Liter Bauraum (22 cm × 22 cm × 22 cm) für unter 180 Euro. Das reicht locker für den Hasen. Nach einer knapp 2-monatigen Lieferzeit kam das ersehnte Paket. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich bei einem der deutschen Anbieter auf Ebay zugegriffen. Die fordern inzwischen einen ähnlichen Preis, behaupten aber trotz oft chinesischer Verkäuferanschrift, aus dem Inland innerhalb weniger Tage zu liefern.
Der wirklich gut verpackte Druckerbausatz war nach zwei Abenden aufgebaut. Bei YouTube gibt es dazu eine sehr gute, deutschsprachige Anleitung. Dann der erste, ernĂĽchternde Druck: Na ja, halt ein gĂĽnstiger Drucker. Aber geht da nicht mehr?
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