Endomondo schließt: Fitness-Trainingsdaten rechtzeitig übernehmen

Das Fitness-Portal Endomondo schließt zum Jahresende. Und was ist mit den Daten? Wir helfen bei der Auswahl der neuen Fitnessheimat und geben Tipps zum Umzug.

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(Bild: Albert Hulm)

Lesezeit: 11 Min.
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Warum der Sportartikelhersteller Under Armour gleich vier Fitnessportale – Endomondo, MapMyFitness, MyFitnessPal und UA Record – betrieb, war immer schon rätselhaft, zumal die Portale wenig integriert wirkten und keine sichtbaren Synergie-Effekte beim Nutzer ankamen. Dass ein Produktmanager diesen Wildwuchs irgendwann mal zurechtstutzen würde, war also abzusehen. Tatsächlich verkündete Under Armour Ende Oktober, dass MyFitnessPal zum Verkauf steht und Endomondo zum 31. Dezember 2020 komplett eingestellt wird.

Dass gerade Endomondo abgeschaltet wird, ist schade, denn dieser Dienst bietet schon in der kostenlosen Version mehr Funktionen als andere Dienste gegen Aufpreis. So kann man bis zu drei Trainings zu einem zusammenfassen, sämtliche Trainings nach umfangreichen Kriterien filtern oder eine grafische Übersicht nach Jahren erstellen. Zudem diente sich Endomondo durch zahlreiche Schnittstellen und Apps als vergleichsweise Tracker-Hersteller-unabhängiger Fitnessspeicher an. Beispielsweise habe ich dort über 5000 anfangs manuell eingegebene, später vom Smartphone oder verschiedenen Trackern aufgezeichnete Trainingseinheiten aus zwölf Jahren liegen.

Eine Jahresübersicht ähnlich dem von Endomondo haben wir bei keinem anderen Fitnessdienst gefunden.

Zwei Wege bietet Under Armour an, wie man sein liebevoll gepflegtes Sportarchiv behält: den Export aller Daten und die Konvertierung zum Dienst MapMyFitness, den Under Armour weiterhin betreibt.

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