KNX: Smart Home mit der ETS programmieren

Das Smart-Home-System KNX wird meist von Fachfirmen eingerichtet. Mit etwas Einarbeitung gelingt auch Einsteigern die Arbeit mit der Software ETS.

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Die meisten Smart-Home-Ökosysteme richten sich klar an private Kunden. Vernetzte Leuchtmittel und funkende Sensoren liegen zuhauf in Super- und Baumärkten zum Mitnehmen und Selbsteinrichten. In der KNX-Welt ist das anders: Die meisten Kunden kaufen die Komponenten nicht einzeln, sondern besprechen mit ihrem Elektriker oder Architekten, welche Funktionen sie sich wünschen und wie die Schalter aussehen sollen – am Ende bekommen sie ein fertig verkabeltes und programmiertes Heim.

Das heißt aber nicht, dass ambitionierte Heimvernetzer keine Chance hätten, selbst ein KNX-System aufzubauen oder zu erweitern. Umfangreiche Diskussionen in KNX- und Hausautomationsforen zeigen: Es gibt seit Jahrzehnten eine aktive KNX-Selbstbau-Community. Die Komponenten kann man in einschlägigen Webshops bestellen und, abgesehen von den 230-Volt-Installationen, auch als Laie in Betrieb nehmen.

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Dieser Artikel richtet sich an alle, die KNX-Hardware selbst programmieren und in die Arbeit mit der dafür nötigen Software namens ETS einsteigen möchten. Dabei beschränkt sich das Folgende auf die KNX-Variante namens TP (für Twisted Pair), die mit verkabelten Geräten arbeitet. Wie die Datenübertragung auf dem KNX-Bus technisch funktioniert, welche Geräte man mindestens anschaffen muss und wie die Verkabelung mit den grünen Kabeln funktioniert, haben wir bereits ausführlich beschrieben. Nachfolgend erfahren Sie, wie Sie Geräten eine Adresse zuweisen, Einstellungen vornehmen sowie Schalter und Aktoren über sogenannte Gruppenadressen miteinander verbinden. Mit diesem Wissen können Sie bestehende KNX-Umgebungen nachträglich optimieren oder sich selbst daran machen, eine KNX-Anlage für die eigenen vier Wände von Grund auf zu planen.

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