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iPhone-Kaufberatung: Vom 4s bis zum iPhone 7 Plus

Stephan Ehrmann, Johannes Schuster

Das iPhone setzt jedes Jahr neue MaßstĂ€be und löst auch bei Besitzern anderer Smartphones Haben-wollen-Reflexe aus. Doch die Anschaffung ist kostspielig und nicht jeder braucht sĂ€mtliche Features – welches soll man da bloß nehmen? Wir stellen alle jĂŒngeren Modelle einander gegenĂŒber und lassen dabei auch GebrauchtgerĂ€te nicht außen vor.

Apple selbst bietet derzeit fĂŒnf unterschiedliche Modelle in seinen LadengeschĂ€ften und im Online-Store an. Die iPhones 6s und 6s Plus waren vor gerade mal anderthalb Jahren die TopgerĂ€te und werden nun nur wenig verbilligt weiter verkauft. Als Einsteiger-GerĂ€t wird nun nicht mehr ein Vorjahresmodell angeboten, sondern eine Neuentwicklung: Das iPhone SE steckt im GehĂ€use von Version 5 und 5s, besitzt aber – vereinfacht gesagt – das Innenleben des 6s. Mit seit Kurzem nicht mehr 16, sondern 32 GByte Speicher kostet es 479 Euro [1]. Die neuesten Varianten, iPhone 7 und iPhone 7 Plus, kamen im September letzten Jahres auf den Markt. In der besten Ausstattung mit 256 GByte Speicher zahlt man fĂŒr das Plus happige 1119 Euro.

In bestimmten LĂ€ndern verkauft Apple in Zusammenarbeit mit lokalen HĂ€ndlern und Mobilfunkanbietern außerdem das iPhone 6 wieder. In Deutschland gibt es verschiedene Aktionen von Discountern und Supermarktketten, so bietet Aldi SĂŒd das iPhone 6 Plus vorĂŒbergehend als NeugerĂ€t an.

Das iPhone 4s gibt es gebraucht ab etwa 80 Euro. Bei diesen Preisunterschieden gilt es, genau hinzusehen und die Funktionen und Ausstattungsdetails abzuwĂ€gen. Doch selbst alte iPhone-Hasen können kaum alle Funktionen der einzelnen Generationen aus dem GedĂ€chtnis aufsagen: Wann kam Siri, wann der Motion-Coprozessor? Und welche iPhone-Kamera hat wie viele Megapixel? Sie sehen schon, es gibt genĂŒgend GrĂŒnde, alle iPhones miteinander zu vergleichen.

Dass sĂ€mtliche iPhones Multitouch-Displays besitzen und auf ein riesiges Angebot im App Store zugreifen können, weiß jedes Kind. Auch dass die unterschiedlichen Modelle die Sensoren wie Accelerometer (Beschleunigungssensor), Gyroscope (Kreiselinstrument), Proximity (AnnĂ€herungssensor), Ambient light (Umgebungslicht), Digital Compass (Kompass und GPS) mitbringen, hat sich herumgesprochen. ZusĂ€tzliche, die nur neuere Modelle mitbringen, beschreiben wir im Folgenden etwas genauer.

Jede iPhone-Generation bekam einen mĂ€chtigeren Prozessor und eine verbesserte GPU (Graphics Processing Unit), die in einem SOC (System-on-Chip) zusammen mit anderen Modulen kombiniert sind. Im iPhone 4s residiert der Apple A5, der aktuelle im 7 und 7 Plus heißt Apple A10 Fusion. Jedes GerĂ€t ist schneller als sein VorgĂ€nger. Ab dem iPhone 5s brauchen Sie sich beim Kauf keine großen Gedanken um die Performance zu machen. Alle Modelle der letzten vier Jahre sind schnell genug fĂŒr die ĂŒblichen Aufgaben.

iPhone-Kaufberatung (0 Bilder) [2]

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Auf dem iPhone 4s laufen iOS 8 und 9 allerdings etwas langsamer als etwa iOS 7. Man sollte hier gut abwĂ€gen, ob man die Betriebssystem-Updates mitmacht. Generell empfehlen wir das, weil sie auch immer SicherheitslĂŒcken stopfen. Ab dem iPhone 5 bemerkt man kaum noch Performance-Unterschiede zwischen den iOS-Versionen, Sie können also guten Gewissens updaten. Erst ab dem iPhone 5 lĂ€sst sich das aktuelle iOS 10 aufspielen. iPhone 5 und iPhone 5c setzen allerdings noch auf einen 32-Bit-Prozessor, bestimmte Funktionen wie die Gesichtserkennung in Fotos, der Nachtmodus und Safari-Werbeblocker bleiben diesen Modellen vorenthalten – auch manche neue Apps wie etwa Apples Clips funktioniert nicht auf diesen GerĂ€ten. iOS 11 wird wohl auf dem iPhone 5 und 5c nicht mehr laufen [4], sondern mindestens ein iPhone 5s mit 64-Bit-Chip erfordern.

Wenn Sie ein Ă€lteres GerĂ€t besitzen oder zu kaufen beabsichtigen, sollten Sie sich mit der Laufzeit des Akkus beschĂ€ftigen. Die unterscheidet sich zwischen den Generationen kaum, und die Werte, die Apple bei der Vorstellung der Modelle versprach, stimmten stets oder wurden sogar von den tatsĂ€chlichen noch ĂŒbertroffen. Akkus altern jedoch, sobald sie zwei Jahre oder mehr im Gebrauch waren; die Laufzeit leidet darunter spĂŒrbar. Ein iPhone 4s oder 5 kann also schon nach wenigen Stunden erschöpft sein, statt bei fleißiger Nutzung den ganzen Tag durchzuhalten.

Bei Apple kostet der Austausch des iPhone-Akkus 101,10 Euro inklusive Versand [5], diese Investition lohnt sich bei jĂŒngeren iPhone-Generationen. GĂŒnstiger sind Internet-HĂ€ndler, doch offerieren sie keine Original-Apple-Akkus. Ein Test von Mac & i hat ergeben, dass schlechte Neu-Akkus oft genauso schnell schlapp machen wie alte Apple-Akkus. Außerdem muss man schon ein versierter Elektronikbastler sein, um sie so einzusetzen, dass nichts kaputtgeht. Sogenannte iPhone-Doktoren helfen hier womöglich aus.

Eine Sache noch, ehe wir zu den Modellen kommen: Von einem Jailbreak raten wir ab. Sie eröffnen sich damit zwar Zugang zu einigen wenigen Funktionen, die Apple verbietet, gehen aber ein großes Risiko ein, Schadsoftware in einem der alternativen App Stores untergejubelt zu bekommen. Beinahe alle erfolgreichen Malware-Attacken beruhen auf Jailbreaks.

Tipp: Dieser Artikel ist so aufgebaut, dass wir uns bei jedem Modell auf die Neuerungen und Änderungen konzentrieren. Wenn Sie in der Mitte einsteigen und ErklĂ€rungen zu bestimmten Features eines GerĂ€tes nicht beschrieben finden, blĂ€ttern Sie bitte zu dem iPhone zurĂŒck, bei dem es eingefĂŒhrt wurde.

Apple nannte das im Oktober 2011 eingefĂŒhrte GerĂ€t zunĂ€chst iPhone 4S, mit großem S. Erst zwei Jahre spĂ€ter, als das iPhone 5s auf den Markt kam, beschloss das Unternehmen, das S fĂŒrderhin auch bei der vierten Generation klein zu schreiben.

Mit seinem charakteristischen, kantigen GehĂ€use ist das iPhone 4s bis heute der Liebling vieler Apple-Fans. Es passt in jede noch so kleine Hosentasche und lĂ€sst sich auch mit einer Hand problemlos bedienen. Schwachpunkt ist die glĂ€serne RĂŒckseite, die leicht zerkratzt oder gar bricht. Ohne Cover sollte man das GerĂ€t nicht einsetzen. Das gilt aber ĂŒbrigens fĂŒr jedes iPhone – bis heute.

Von seinem VorgĂ€nger, dem iPhone 4, kann man das 4s nur mit geĂŒbtem Blick unterscheiden, und zwar an den beiden schwarzen Linien an der Außenkante, links und rechts oben (siehe Bildergalerie am Anfang des Artikels). Sie unterteilen den Metallrahmen in vier Segmente, wĂ€hrend der des iPhone 4 aus dreien besteht. Apple hat beim 4s eine zusĂ€tzliche Mobilfunkantenne eingebaut, um dem „Antenna Gate“ zu begegnen: ÜberbrĂŒckt man beim iPhone 4 durch eine bestimmte Handhaltung die Antenne fĂŒr Bluetooth, WLAN und GPS im linken GehĂ€userahmen mit der fĂŒr Mobilfunk im rechten, geht die EmpfangsqualitĂ€t in den Keller (per HĂŒlle oder Bumper leicht zu umgehen). Das iPhone 4s kann je nach Bedarf zwischen beiden Mobilfunkantennen umschalten und immer die mit den jeweils besseren Bedingungen benutzen. Mehr als 14,4 MBit/s beim Download und 5,8 MBit/s beim Upload sind dem 4s aber nicht zu entlocken (UMTS respektive 3G).

Das Display hat wie schon zuvor das iPhone 4 die Retina-Auflösung (326 dpi), man kann also mit bloßem Auge keine Pixelstrukturen mehr erkennen. Der A5-Prozessor ist der gleiche, der auch im iPad 2 arbeitet, dort aber schneller getaktet wird. Die Performance war damals, Ende 2011, ein Traum fĂŒr jeden Mobiltelefonbesitzer. Heutige Apps kriechen aber bisweilen nur noch darauf, und iOS 9 macht es nicht besser: Komfort hat nun mal seinen Preis. Auch der Grafikchip kann mit seinen Nachfahren nicht mehr annĂ€hernd mithalten. Wer unterwegs keine modernen 3D-Spiele zocken möchte, kommt darĂŒber aber hinweg. Schmerzvoller ist da schon die recht knappe RAM-Ausstattung von 512 MByte. Zum Vergleich: Die aktuelle iPhone-Generation 6s und 6s Plus hat viermal so viel. Es kann schon mal passieren, dass Apps auf dem 4s abschmieren, weil sie mehr verlangen, oder gar nicht erst starten. Manche lassen sich nur zĂ€h bedienen.

Dank der Bluetooth-4.0-UnterstĂŒtzung verbindet sich das iPhone 4s mit allen gĂ€ngigen GerĂ€ten. Auch in den Freisprecheinrichtungen von Autos verrichtet es nach wie vor tapfer seinen Dienst. Die Frontkamera gibt bei Facetime-Telefonaten und Selfies keine sonderlich gute Figur ab; die Fotos und Videos der RĂŒckkamera können sich aber weiterhin sehen lassen. Sie hat immerhin schon einen 8-Megapixel-Sensor und eine ordentliche Optik mit fĂŒnf Linsen, aber eine schwache Blitz-LED. Im Dunkeln sollte man daher nicht unbedingt fotografieren. Je nach Motiv geraten Bilder farbstichig. Videos werden immerhin schon mit Full-HD-Auflösung (1080p) aufgezeichnet und mit Hilfe des im 4s erstmals implementierten digitalen Bildstabilisators schon brauchbar entwackelt.

Das iPhone 4S gab es in schwarz und weiß. Es brachte als erstes iPhone Siri mit.

Das iPhone 4s war das erste Apple-GerĂ€t, das AirPlay Mirroring unterstĂŒtzte, und das erste mit Sprachsteuerung – Siri war auch Namenspatron fĂŒr das S. Da die Verarbeitung der Kommandos auf Apples Servern in der Cloud erfolgt, gelingt sie auf dem 4s heute genauso gut wie auf aktuellen GerĂ€ten, vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen stimmen. Damals waren etwa die Rauschfilter noch nicht so ausgefeilt. Anno 2011 funktionierte noch keine Sprachnavigation in der Karten-App, heute alles kein Problem mehr.

Als problematisch kann sich aber der WLAN- und Bluetooth-Chip im iPhone 4s erweisen, dessen Lötstellen sich nach lĂ€ngerer thermischer Belastung in manchen GerĂ€ten lösen. Als Folge brechen Verbindungen bisweilen ab. Apple gestand das Problem seinerzeit ein und tauschte betroffene GerĂ€te aus; einige Besitzer beschwerten sich aber auch danach noch ĂŒber Schwierigkeiten.

Weiteres Manko des 4s: Der 30-polige Dock-Connector ist veraltet, weil sich die Peripheriehersteller seit Jahren auf den Nachfolger Lightning konzentrieren. Man bekommt Ladekabel, Sound-Docks und so weiter zwar weiterhin, zumindest gebraucht. Ob man aber noch viel Geld fĂŒr ein GerĂ€t mit einem lĂ€ngst abgelösten Standard ausgeben sollte, ist fraglich.

iOS 9 war die letzte große Betriebssystem-Version fĂŒr das iPhone 4s. Sicherheits-Updates gibt es dafĂŒr nicht mehr. Immerhin: Die meisten Apps werden eine Zeit lang weiterhin laufen. Wenn Sie ein zukunftssicheres Smartphone suchen, sind Sie mit einer jĂŒngeren Generation aber besser beraten.

Als Apple das iPhone 5 einfĂŒhrte, regten sich viele Anwender ĂŒber den damals neuen Lightning-Anschluss auf, weil ihre Peripherie fĂŒr den 30-poligen Dock Connector nur mit Hilfe eines Adapters passte – und Apple den nicht mitlieferte. Die Kritik ist lĂ€ngst verstummt, zumal Lightning mehrere Vorteile mitbrachte: Die wesentlich kleinere Buchse erlaubte ein deutlich dĂŒnneres iPhone-GehĂ€use und man muss nicht mehr darauf achten, den Stecker beim Einstöpseln richtig herum zu halten. Der enthĂ€lt nun einen aktiven Controller-Chip, den das Betriebssystem abfragt. Entspricht er nicht der Apple-Zertifizierung "Made For iPhone" (MFi), weigert sich iOS, die Peripherie oder auch das Ladekabel anzuerkennen. Entsprechend misstrauisch sollte man Billigangeboten begegnen.

Das ĂŒberarbeitete GehĂ€use des iPhone 5 ist nicht nur beinahe 2 Millimeter dĂŒnner, sondern auch 8,6 Millimeter lĂ€nger und dabei gleich breit wie das iPhone 4s. Die RĂŒckseite wird nicht mehr wie beim 4s aus Glas gefertigt, sondern aus gebĂŒrstetem Aluminium. Das Material hat Apple beim schwarzen Modell mit einem Lack ĂŒberzogen, der bei den ersten Generationen recht anfĂ€llig fĂŒr Kratzer und Macken an den Kanten war. SpĂ€tere Modelle waren weniger empfindlich, ebenso wie das weiße iPhone 5.

Das grĂ¶ĂŸere GehĂ€use war nötig geworden, weil Apple erstmals bei einem iPhone ein 4-Zoll-Display einsetzte. Seit der FĂŒnfer-Generation zeigt es 176 Pixel mehr in der Vertikalen an. Im Homescreen entspricht das einer zusĂ€tzlichen Icon-Reihe. Es dauerte seinerzeit etwas, bis die Entwickler ihre Apps angepasst hatten, doch heute findet man kaum noch eine, die einen schwarzen Rand um ihre Inhalte lĂ€sst. Die allermeisten Dienstprogramme, Anwendungs-Apps und Spiele wissen das Mehrangebot an Platz sinnvoll zu nutzen.

Mit dem iPhone 5 fĂŒhrte Apple auch die Nano-SIM-Karte ein, die sich rasch im Markt durchsetzte, und versetzte den Sound-Ausgang vom oberen an den unteren GehĂ€userand. Die Earpods ersetzten die einfachen Ohrhörer. Sie sitzen bei den meisten – aber nicht allen – Menschen bequemer und klingen deutlich besser. In einem Vergleichstest von Mac & i schnitten sie genauso gut oder gar besser ab als Ohrhörer von anderen Herstellern fĂŒr zum Teil mehr Geld (siehe Mac & i Heft 11/2013, S. 50 [6]). Obwohl die speziell geformten Kunststoffhörer den Gehörgang nicht luftdicht abschließen, liefern sie bei den meisten Menschen ein ĂŒberraschend ausgewogenes Klangbild. Ein Schalter am rechten Hörerkabel aktiviert das Mikrofon und erlaubt die Steuerung von Wiedergabe und LautstĂ€rke. Tipp: Er löst auch ein Foto aus, wenn die Kamera-App geöffnet ist. Die Earpods gehören bis heute zum Lieferumfang neuer iPhones.

Der A6-Prozessor zeigt sich nicht nur in Benchmark-Tests deutlich schneller als der A5 im VorgĂ€nger, sondern man spĂŒrt den Unterschied auch selbst. Apps starten doppelt so schnell, der Kaltstart geht deutlich flotter vonstatten. Im iPhone 5 finden sich erstmals 1 GByte RAM. Der Akku hĂ€lt im Alltag allerdings weniger lang durch als der im iPhone 4s – je nach Anwendungsszenario betrĂ€gt der Unterschied bis zu 20 Prozent.

Das iPhone 5 ist grĂ¶ĂŸer, aber trotzdem leichter und dĂŒnner als sein VorgĂ€nger.

Die Frontkamera legte gegenĂŒber der im 4s deutlich an Auflösungsvermögen und DarstellungsqualitĂ€t zu, eignet sich aber nur fĂŒr Facetime-Telefonate. Selfies, damals noch nicht in Mode, geraten mit 1280 mal 960 Pixeln recht grob. Zu der Kamera auf der RĂŒckseite sind nominell Ă€hnliche Werte (8-MPixel-Fotos, 1080p-Videoaufnahme) angegeben, sie kommt aber mit schlechten LichtverhĂ€ltnissen besser zurecht als die im iPhone 4s und beherrscht als erste iPhone-Kamera Panoramafotos.

Zusammen mit dem iPad 4 und dem iPad mini war das iPhone 5 das erste Apple-GerĂ€t, das Daten im schnellen LTE-Mobilfunknetz ĂŒbertragen konnte. Es unterstĂŒtzt allerdings nur das 1800-MHz-Band, das in Deutschland zunĂ€chst nur die Telekom anbot. Inzwischen gibt es auch Provider im O2-Netz, welche die Frequenz nutzen.

Das iPhone 5 ist bis heute, vier Jahre nach Erscheinen, ein Handy, mit dem man sich nicht zu schĂ€men braucht. Es fĂŒhrt so gut wie alle Apps aus, ist auch mit iOS 10 schnell genug und hat eine ordentliche Kamera. Die LTE-EinschrĂ€nkung nervt nur Kunden von Providern mit O2- oder Vodafone-Netz. Mit dem iPhone 5 kann man sogar die Apple Watch betreiben.

Das einzige Smartphone, das Apple bislang in fĂŒnf unterschiedlich farbigen GehĂ€usevarianten aus Kunststoff gefertigt hat (das c steht fĂŒr Color), entspricht technisch weitgehend dem iPhone 5. Diesem voraus hat es einen etwas schneller getakteten A6-Prozessor, den stromsparenden Bluetooth-Standard 4.0 LE, eine bessere LTE-UnterstĂŒtzung (siehe iPhone 5s) und die bessere Kamera. DafĂŒr ist das iPhone 5c auch etwas schwerer, dicker und breiter als das 5. Sein GehĂ€use ist an den Kanten rundlich geformt und fasst sich fĂŒr manchen Geschmack angenehmer an als das iPhone 5. HĂŒllen muss man explizit fĂŒrs 5c ordern, sonst passen sie nicht.

Bisweilen findet man das iPhone 5c mit 8 GByte KapazitĂ€t bei eBay & Co., der geringsten Speicherausstattung, die Apple je bei Smartphones angeboten hat. Um solche Angebote sollten Sie einen weiten Bogen machen. Selbst bei 16 GByte Speicher sollten Sie vorsichtig sein, denn nicht nur Fotos, Videos und Apps verschlingen diese schnell, sondern auch das Betriebssystem selbst bettet sich natĂŒrlich dort ein. Wir empfehlen mindestens 32 GByte.

Beim iPhone 5c und seinen HĂŒllen hat Apple mit den Farben experimentiert.

Man muss die Form und die Farben mögen, sie finden aber ihre Fans, bis heute. Apple hat die Nachfrage ĂŒberschĂ€tzt, was mit daran liegen könnte, dass das 5c anders als damals von vielen erhofft kein Billig-iPhone war. Es kostete nur 100 Euro weniger als der gleichzeitig vorgestellte große Bruder.

Wie schon das 4s war das iPhone 5s eine in mehreren Details verbesserte Variante seines VorgĂ€ngers. Das wichtigste davon war der von Apple erstmals eingesetzte, in den Home-Button integrierte Touch-ID-Sensor. Das GerĂ€t speichert bis zu fĂŒnf vektorisierte FingerabdrĂŒcke in der „Secure Enclave“ (aber nicht bei Apple), sodass man den Sicherheits-Code nur nach einem Neustart des GerĂ€ts oder 48 Stunden Nichtbenutzung eingeben muss. Danach genĂŒgt es, den Finger aufzulegen, um das GerĂ€t zu entsperren oder einen Einkauf im App Store zu bewilligen.

Beides ist optional und lĂ€sst sich jederzeit in den Einstellungen deaktivieren. Der Sensor arbeitet kapazitiv mit einer Auflösung von 500 dpi, scannt aber nicht nur die Hautschicht an der OberflĂ€che ab, sondern blickt mit Hilfe eines Hochfrequenzverfahrens unter die Haut und ĂŒberprĂŒft so, ob der Finger einer lebendigen Person gehört. Die Technik dazu stammt vom Biometrie-Spezialisten AuthenTec, den Apple im Juli 2012 gekauft hatte.

Die Erkennung funktioniert in der Praxis sehr gut und dauert nicht lĂ€nger als eine Sekunde: Ein Druck auf den Homebutton schaltet wie gewohnt das Display an; danach reicht es, fĂŒr einen kurzen Moment den Finger liegen zu lassen, um das GerĂ€t zu entsperren. Den Finger kann man in beliebiger Richtung auflegen. Nur bei extremen Winkeln verweigert Touch ID seinen Dienst: Eine Fingerkuppe reicht zur Identifikation erwartungsgemĂ€ĂŸ nicht aus. Abgesehen davon erweist sich der kapazitive Sensor in der Praxis als sehr prĂ€zise und erkennungsfreudig. Lediglich bei feuchten oder frisch eingecremten Fingern sowie verschmiertem Knopf versagt er.

Hacker haben Touch ID seinerzeit kurz nach MarkteinfĂŒhrung ĂŒberlistet, indem sie aus Latex einen nachgemachten Fingerabdruck herstellten und diesen ĂŒber einen echten Finger stĂŒlpten. Dennoch ist das Verfahren sicherer als ein vierstelliger Code und bequemer als ein lĂ€ngerer Code. Auch App-Entwickler dĂŒrfen es verwenden, um die Authentifizierung des Benutzers zu vereinfachen.

GegenĂŒber dem iPhone 5 kam obendrein ein Motion-Coprozessor namens M7 hinzu, der die Bewegungsdaten sammelt und auswertet, welche Beschleunigungssensor, Gyrosensor und Kompass liefern. Als spezialisierter Chip erledigt er das wesentlich energieeffizienter als der Hauptprozessor, sodass er stĂ€ndig im Hintergrund aktiv bleibt und etwa die vom Nutzer zurĂŒckgelegten Schritte zĂ€hlt. Die Auswertung erfolgt durch Apps. Das System nutzt den M7 ebenfalls, um zu ermitteln, ob sich das iPhone gerade „am Mann“ befindet oder vielleicht lĂ€nger irgendwo herumliegt, beispielsweise im Schrank des Fitnessstudios, wo es weniger WLAN- und Mobilfunkverbindungen benötigt. Das spart etwas Strom.

Die Frontkamera arbeitet zwar mit der gleichen Auflösung wie die der VorgĂ€nger-Generation und nimmt 720p-Videos auf. Apple hat dem 5c und dem 5s jedoch einen neuen Sensor mit rĂŒckwĂ€rtiger Belichtung spendiert, sodass sowohl Fotos als auch Videos deutlich klarer und heller erscheinen als bisher.

Das iPhone 5s ließ sich erstmals dank Touch ID mit einem Finger entsperren.

Auch die Kamera auf der RĂŒckseite des iPhone 5s haben die Ingenieure verbessert. Auf der Hardware-Seite sind das eine grĂ¶ĂŸere Blende – f/2,2 statt f/2,4 – und grĂ¶ĂŸere Pixel: 1,5 statt 1,4 ”m. Bei schlechten LichtverhĂ€ltnissen knipst das iPhone 5s automatisch gleich vier Bilder und fĂŒgt sie zu einem Foto zusammen. Dank A7-Prozessor ist dabei kaum eine Verzögerung zu bemerken. Fotos, die bei schwacher Beleuchtung (1 Lux) aufgenommen wurden, zeigten im Test damals zwar wenig ausgeprĂ€gte Farben, aber allemal akzeptable Kontraste und eine mehr als brauchbare Detailzeichnung, auch wenn ein erkennbares Rauschen den Bildeindruck trĂŒbte.

Eine weitere Neuerung des 5s war der adaptive Doppelblitz, der seine Farbtemperatur der Umgebung anpasst. Er setzt sich aus zwei Blitz-LEDs zusammen, einer weißen und einer bernsteinfarbenen. Vor dem Auslösen misst das iPhone die Farbtemperatur des Umgebungslichts und lĂ€sst dann die LEDs im entsprechenden VerhĂ€ltnis strahlen. Im Mac & i-Labor bestĂ€tigte sich seinerzeit, dass der Blitz seine Farbtemperatur von etwa 3200 bis 4700 Kelvin variiert. So wirken etwa bei normalem GlĂŒhlampenlicht aufgenommene Fotos viel natĂŒrlicher als mit anderen Blitzen. Rotstichige LichtverhĂ€ltnisse hellt er beispielsweise mit 3200 Kelvin auf, statt das Motiv voll auszuleuchten. Das Resultat wirkt dadurch lebendiger und natĂŒrlicher. Die ausgeklĂŒgelte Technik hat allerdings ihren Preis: Bei absoluter Dunkelheit kann es mehrere Sekunden dauern, bis ein Foto im Kasten ist.

Ebenfalls neu ist die Zeitlupen-Funktion "Slo-Mo". In diesem Modus filmt das iPhone 5s nicht mit den ĂŒblichen 30 Bildern, sondern mit 120 Bildern pro Sekunde. Es erfasst also viermal so viele Bewegungsdetails. Das geht allerdings zu Lasten der QualitĂ€t: Zeitlupenvideos werden nur in 720p statt wie sonst in 1080p Auflösung abgelegt. Witziges Detail: Nach der Aufnahme kann der Benutzer den in Zeitlupe wiedergegebenen Bereich mit Reglern verĂ€ndern und so etwa eine Artistin in normaler Abspielgeschwindigkeit ihre Keulen durch die Luft jonglieren, dann einen beeindruckenden Trick in Zeitlupe vorfĂŒhren und danach wieder normal schnell weiterjonglieren lassen. Das Original bleibt editierbar auf dem iPhone liegen – erst beim Export wird der Effekt in den Film hineingerechnet.

Auf Software-Seite kam außerdem der sogenannte Burst-Modus hinzu, der fortlaufend zehn Bilder pro Sekunde knipst, bis zu 100 Sekunden lang, und davon das beste markiert. Bei der Auswahl spielen mehrere Parameter eine Rolle, etwa die SchĂ€rfe, die Bildkomposition und das Motiv selbst, etwa die Frage, ob die abgelichtete Person ihre Augen geöffnet hat. Leider klappt das nicht immer einwandfrei.

Der A7-Prozessor ist wiederum rund doppelt so schnell wie sein VorgĂ€nger A6 im iPhone 5; iOS selbst und die Apps darauf starten noch einmal flotter; Webseiten laden schneller. Der A7 rechnet erstmals mit 64 Bit und kann dadurch mehr Speicher adressieren. Seine integrierte Grafikeinheit unterstĂŒtzt als erste in einem iOS-GerĂ€t die 3D-Schnittstelle Metal.

Den Wettbewerbsvorteil fĂŒr die Deutsche Telekom hat Apple mit dem 5s beendet; es erlaubt auch Kunden von E-Plus/O2 oder Vodafone, im schnellen LTE-Netz mit bis zu 100 MBit/s zu surfen. Außer dem 1800-MHz-Band unterstĂŒtzt es auch die Frequenzen um 800 und 2600 MHz. Beim Kauf von GerĂ€ten im oder aus dem Ausland ist allerdings Vorsicht geboten: Apple hat fĂŒnf unterschiedliche Modem-Chips verwendet. Um sicherzugehen, dass Sie nicht einem Angebot aufsitzen, das genau in Deutschland kein schnelles Surfen erlaubt, sollten Sie dessen Seriennummer mit Listen im Internet abgleichen.

Die Akkuleistung des iPhone 5s hat gegenĂŒber dem iPhone 5 etwas zugelegt. Insgesamt ist das GerĂ€t in Sachen Ausstattung und Leistung nach wie vor eine gute Wahl – und dem 5c deutlich ĂŒberlegen. Viele Nutzer bevorzugen es aufgrund seines etwas kleineren GehĂ€uses gegenĂŒber den 6er- und 7er-Generationen.

Jahrelang galt bei Apple das iPhone-4-Maß als Optimum. Ein grĂ¶ĂŸeres GerĂ€t hatte sich der ehemalige Vorstandschef Steve Jobs stets verbeten. Als Resultat griffen viele Interessenten zu einem Smartphone der Konkurrenz. SpĂ€t – aber nicht zu spĂ€t – berichtigte Jobs’ Nachfolger Tim Cook den Fehler: Im Oktober 2014 stellte Apple die deutlich grĂ¶ĂŸeren iPhones der 6er-Generation vor. Millionen Android-Nutzer stiegen (wieder) um.

Das deutlich grĂ¶ĂŸere GehĂ€use weist Ă€hnlich wie einst das iPhone 3GS abgerundete Kanten auf und liegt fĂŒr viele Besitzer angenehmer in der Hand als die 4er- und 5er-iPhones. Es ist ebenfalls aus Aluminium gefertigt, in welches das abgerundete Displayglas nahtlos ĂŒbergeht.

Das iPhone 6 [7] ist beinahe einen Millimeter dĂŒnner als das 5s. Mit diesem Stichwort wĂ€ren wir beim „Bendgate“, auch wenn die meisten FĂ€lle im Zusammenhang mit dem 6 Plus bekannt wurden. Bei einem RedaktionsgerĂ€t hatten wir selbst schon einmal das Problem, dass das Display aus unerfindlichem Grund plötzlich hörbar knackte und danach einen hĂ€sslichen Riss zeigte. An der Genius Bar im Apple Store stellte sich heraus, dass das GehĂ€use – kaum sichtbar – verbogen war. Der Apple-Mitarbeiter konstatierte, das iPhone 6 sei sonst in einem hervorragenden Zustand und tauschte es kostenlos gegen ein neues aus, sagte aber dazu, dass sich das Unternehmen nicht in jedem Fall so kulant verhalte. Wer ein GerĂ€t in schlechtem Zustand oder außerhalb der GewĂ€hrleitung bringt, muss den Ersatz selbst bezahlen (ab 160 Euro). Eine SpĂ€tfolge [8] des Durchbiegens kann sein, dass der Bildschirm flackert und sich nicht mehr bedienen lĂ€sst.

Um hier aber keine MissverstĂ€ndnisse aufkommen zu lassen: Das iPhone 6 ist nicht etwa zu dĂŒnn. Andere Smartphones verbiegen auch schon mal. Wenn Sie es normal behandeln, wird es Jahre halten. Sicherer geht, wer ein stabiles Cover anlegt.

Das iPhone 6 ist gerade noch mit einer (grĂ¶ĂŸeren) Hand bedienbar. Wer Schwierigkeiten hat, mit dem Daumen die Icon-Reihe oder Inhalte am oberen Bildschirmrand zu erreichen, berĂŒhrt zwei Mal leicht den Home-Button, dann verschiebt iOS die obere DisplayhĂ€lfte nach unten, bis man dort etwas auswĂ€hlt. Anschließend rutscht alles wieder zurĂŒck.

Das Display misst 4,7 Zoll und stellt 1334 mal 750 Pixel bei 326 dpi dar, also noch mal deutlich mehr Bildpunkte als das 5s bei gleicher Auflösung. Damit Apps diese FlĂ€che nutzen können, mĂŒssen sie von ihren Entwicklern darauf vorbereitet werden (im App Store anfangs am Hinweis "Optimiert fĂŒr iPhone 6" zu erkennen).

Die abgerundeten Kanten kehrten mit dem iPhone 6 zurĂŒck.

Die Bildschirmtastatur zeigt auf dem iPhone 6 im Querformat einige zusĂ€tzliche Tasten an, etwa fĂŒr RĂŒckgĂ€ngig, Cursor links/rechts oder Komma und Punkt. GewöhnungsbedĂŒrftig ist allerdings, dass iOS nach wie vor beim Drehen des GerĂ€tes die Tasten fĂŒr Zahlen und Sonderzeichen sowie den Tastaturumschalter vertauscht. Das provoziert Fehler, wenn man sich antrainiert hat, stets unten links zur Zahlenansicht zu wechseln, ohne genau hinzusehen.

Obwohl die Kamera auf der RĂŒckseite nominell mit der gleichen Technik fotografiert wie die des iPhone 5s (8 MPixel Auflösung, 5-Linsen-System, f/2,2 Blende), geraten die Bilder deutlich besser. Dazu trĂ€gt der weiterentwickelte Autofokus bei, der das Motiv rasend schnell scharf stellt, selbst bei kontrastarmer Umgebung. Auch wenn die Abdeckung aus Saphir extrem kratzfest ist, stört viele, dass das Objektiv leicht aus dem GehĂ€use ragt. Eine iPhone-HĂŒlle kompensiert die unterschiedlichen Dicken.

Der Slo-Mo-Modus der Kamera-App verarbeitet 240 Bilder pro Sekunde statt wie bisher 120. Er fertigt zwar weiterhin nur 720p-Videos an, doch die Zeitlupenaufnahmen bestechen durch eine Detailtreue, wie man sie von einem AmateurgerĂ€t nicht erwarten wĂŒrde. Der Ton lĂ€uft hierbei ebenfalls verlangsamt ab. Zu den weiteren Verbesserungen gehört eine schnellere Gesichtserkennung sowie der Panorama-Modus, der Bilder mit einer Auflösung von bis zu 43 Megapixeln aufnimmt.

Der frontseitigen FaceTime-Kamera hat Apple im iPhone 6 einen neuen Sensor und eine neue Optik spendiert, die mit f/2,2-Blende statt den bisherigen f/2,4 mehr Licht durchlĂ€sst. Unterm Strich fĂŒhrt das zu natĂŒrlicher wirkenden Farben und zu weniger verrauschten Bildern, insbesondere bei schlechten LichtverhĂ€ltnissen. Damit sehen nicht nur Videotelefonate in einer abendlich ausgeleuchteten Wohnung besser aus, sondern auch Selfies, die zudem im Burst-Modus mit zehn Bildern pro Sekunde aufgenommen werden können.

Im grĂ¶ĂŸeren GehĂ€use steckt abermals ein grĂ¶ĂŸerer Akku, doch der hat alle HĂ€nde voll zu tun, das stromhungrige Display zu versorgen. Bei gewöhnlicher Nutzung muss das GerĂ€t daher abends an die Steckdose, wie seine VorgĂ€nger auch.

Der Prozessor, man braucht es kaum zu erwĂ€hnen, ist wiederum schneller als im GerĂ€t aus dem Vorjahr. Auch seine Grafikleistung hat zugelegt, sie geht aber meist fĂŒr die höhere Auflösung des Displays drauf. Der Motion-Coprozessor M8 enthĂ€lt neben dem SchrittzĂ€hler nun auch ein Barometer, das Höhenunterschiede ermittelt und mit dessen Hilfe das System beispielsweise erkennt, wenn der Besitzer Treppenstufen geht. Das wĂŒrdigt denn auch Apples Health-App. Schneller bewegt sich das iPhone 6 auch im WLAN und im Mobilfunknetz (LTE Advanced, siehe Tabelle am Ende des Artikels).

Premiere feierte im iPhone 6 die Nahfunk-Technik NFC, die sich im Moment nur fĂŒr das mobile Bezahlsystem Apple Pay nutzen lĂ€sst. Wann es in Deutschland startet, verrĂ€t Apple noch nicht, lange dĂŒrfte es nicht mehr dauern. Die Bezahlfunktion ist an den Fingerabdrucksensor gebunden: Touch ID arbeitet im iPhone 6 schneller und zuverlĂ€ssiger als im 5s. Brachten Letzteres feuchte Finger aus dem Tritt, stört sich der neuere Sensor daran nur selten.

Sensible Daten wie die in einzigartige GerĂ€te-Kontonummern umgewandelten Kreditkartendaten liegen verschlĂŒsselt im "Secure Element". Zusammen mit der Secure Enclave gewĂ€hrleistet es sichere Transaktionen elektronischer BezahlvorgĂ€nge – wenn sie denn auch hierzulande mal funktionieren.

Die Topvariante der iPhone-6-Modelle gab es erstmals mit 128 GByte Speicher. Wer stets seine ganze Musikbibliothek oder viele Blockbuster mit sich herumtrĂ€gt, wird sich darĂŒber freuen. Etwas seltsam mutete Apples Entscheidung an, das EinstiegsgerĂ€t auch wieder nur mit 16 GByte zu verkaufen, aber keine Variante mit 32 GByte mehr. Zwischenzeitlich konnte man bei Apple nur noch NeugerĂ€te mit 16 oder 64 GByte kaufen. Seit September 2016 gibt es das Modell nicht mehr bei Apple. Inzwischen wird das iPhone 6 in einigen LĂ€ndern aber wieder angeboten – in einer neuen 32-GByte-Version [9].

Der wesentliche Unterschied zum "kleinen" iPhone 6 [10] fĂ€llt sofort ins Auge: Das Plus ist noch einmal eine ganze Ecke grĂ¶ĂŸer, 2 cm in der LĂ€nge, 1 cm in der Breite und 0,2 mm in der Dicke. Sein Display misst in der Diagonalen 5,5 Zoll und zeigt 1920 mal 1080 Pixel bei 401 dpi an – Apple nennt das "Retina HD". Nachteil: Apps, die nicht dafĂŒr optimiert sind, werden verwaschen dargestellt, weil das iPhone 6 (Plus) die Inhalte hochskaliert.

Tipp: Wenn Sie kurzsichtig sind oder Ihnen die Darstellung zu fein ist, können Sie die gesamte iOS-OberflĂ€che vergrĂ¶ĂŸert darstellen lassen, indem Sie in den Einstellungen unter "Anzeige & Helligkeit/Anzeigezoom/Anzeige" auf "VergrĂ¶ĂŸert" schalten.

Dreht man das GerÀt, rotiert der Homescreen mit. Anders als bei den iPads dreht sich allerdings auch das Icon-Dock mit an den rechten Rand, was anfangs irritiert.

Das 6 Plus ist aufgrund seiner GrĂ¶ĂŸe noch etwas anfĂ€lliger fĂŒr böswilliges Verbiegen (Bendgate, siehe iPhone 6), wir haben es aber noch nicht erlebt, dass es sich einfach nur in der Hosentasche verbiegt, wie von manchen Besitzern und aufmerksamkeitsheischenden Medien behauptet. Auch hier: Wer glaubhaft versichert, das GerĂ€t bedient zu haben wie von Apple vorgesehen, also keinen Unfug damit getrieben zu haben, kann in der Garantiezeit auf ein ErsatzgerĂ€t hoffen.

Die Innereien entsprechen ansonsten weitestgehend denen des iPhone 6 – mit zwei Ausnahmen. Erstens: Die Kamera hat einen optischen Bildstabilisator fĂŒr Fotos, der vor allem bei schlechten LichtverhĂ€ltnissen bessere Bilder ermöglicht. Zweitens: Der Akku besitzt mehr KapazitĂ€t als beim 6, sodass das 6 Plus bei normaler Nutzung nur alle zwei Tage an die Steckdose muss. Am iPad-Netzteil lĂ€dt es ĂŒbrigens schneller auf als am mitgelieferten iPhone-Netzteil.

Der Homescreen passt sich beim iPhone 6 Plus an, wenn man es dreht.

Das iPhone 6 Plus ist nur von Menschen mit SchaufelbaggerhĂ€nden einhĂ€ndig zu bedienen; alle anderen brauchen zwei HĂ€nde. Es handelt sich um kein klassisches Smartphone mehr, sondern um ein Phablet – das ist ein Kunstwort aus Phone und Tablet. Der Unterschied zum iPad mini ist nicht mehr sonderlich groß.

Das Plus passt kaum noch in die Hosentasche und ist vielen iPhone-Fans fĂŒr den mobilen Einsatz schlicht zu groß. Probieren Sie es unbedingt aus, ehe Sie sich eines kaufen.

Im September 2015 eines von zwei Spitzenklassemodellen in Apples Sortiment, ist das iPhone 6s [11] wiederum eine ganze Ecke besser als das iPhone 6. Den Unterschied zwischen beiden erkennt man nur auf der RĂŒckseite: Das neue hat ein „S“ aufgedruckt. GrĂ¶ĂŸe und Display-Auflösung sind unverĂ€ndert geblieben, erstmals kam als Farbe RosĂ©gold hinzu. Anfangs gab es Modelle mit 16, 64 oder 128 GByte SpeicherkapazitĂ€t. Aktuell verkauft Apple das iPhone 6s noch mit 32 GByte (649 Euro) und mit 128 GByte (759 Euro).

Das GehĂ€use wird erstmals aus dem 7000er-Aluminium gefertigt, dem gleichen Material, aus dem auch die Apple Watch Sport besteht. Das Blech ist obendrein an einigen Stellen etwas dicker und das 6s damit etwas verwindungssteifer als das iPhone 6. Freilich dauerte es nicht lange, bis die ersten Witzbolde es dennoch wieder vor laufender Kamera mit roher Gewalt verbogen, um Klicks fĂŒr ihren Youtube-Channel zu sammeln. FĂŒr normale Nutzung ist das GerĂ€t aber locker stabil genug.

Das iPhone 6s ist etwas schwerer als das 6. Gut 30 Gramm gehen auf das Konto zweier gĂ€nzlich neuer Features. Das eine, Apple nennt es 3D Touch, erlaubt Ă€hnlich wie bei der Watch bestimmte AbkĂŒrzungen und Aktionen bei stĂ€rkerem Druck auf den Bildschirm. Möglich wird dies durch eine zusĂ€tzliche Schicht mit kapazitiven Sensoren unter dem Retina-Display, die den Anpressdruck der Finger in feinsten Abstufungen messen.

Das andere Feature, die Taptic Engine, hat Apple ebenfalls von der Watch ĂŒbernommen: Eine Art Miniatur-Schrittmotor gibt haptisches Feedback in Form von Vibrieren oder Klopfen, abhĂ€ngig von bestimmten Situationen. Apple kombiniert beide zu einer neuen Dimension in der Touch-Steuerung, die fĂŒr die Zukunft der App-Bedienung mindestens so bedeutend sein könnte wie seinerzeit der Multitouch.

Ein wesentliches Element von 3D Touch sind die sogenannten Quick Actions. Dabei handelt es sich um kontextsensitive Handlungen, die erscheinen, wenn man stĂ€rker – nicht lĂ€nger – etwa auf ein Icon auf dem Home Screen drĂŒckt. Dann klopft die Taptic Engine leicht gegen das Display, der restliche Bildschirminhalt verschwimmt, als lĂ€ge er hinter Milchglas, und ein kleines MenĂŒ mit im jeweiligen Kontext sinnvollen Funktionen erscheint. Stehen gerade keine Quick Actions zur VerfĂŒgung, klopft die Taptic Engine dreimal hintereinander leicht an den Bildschirm.

Über solche AbkĂŒrzungen gelangt man beispielsweise vom Homescreen aus – ohne vorherigen Aufruf der jeweiligen App – direkt zu den neuesten Aufnahmen oder zu den Favoriten der Fotos-App, zum Selfie-Modus, zur Zeitlupen- oder der Video-Aufnahmefunktion der Kamera-App. Das Mail-Icon erlaubt einen Schnellzugriff auf die Optionen "Alle", "VIP", "Suchen" sowie "Neue E-Mail" und das der Karten-App bietet an, den Heimweg zu beschreiben, den Standort zu markieren oder zu senden sowie nach bestimmten Dingen in der NĂ€he zu suchen. ErwartungsgemĂ€ĂŸ erlaubt Apple die Nutzung der Quick Actions auch App-Entwicklern. So kann man etwa vom Home Screen aus ein Foto fĂŒr Instagram schießen.

Innerhalb von Apps kennt 3D Touch zwei weitere Spielarten: Nach einem sanften Druck etwa auf eine Mail in der Liste aller Nachrichten öffnet sich eine Vorschau mit dem Absender und dem oberen Teil der Nachricht ("Peek"). Nun kann man die Mail per Wischgeste gleich löschen oder als gelesen markieren, ohne sie öffnen zu mĂŒssen. Über ein Wischen nach oben offerieren sich wiederum Quick Actions, etwa zum Verschieben oder Weiterleiten der Nachricht. Nimmt man den Finger stattdessen wieder vom Display, bleibt die Nachricht ungelesen. DrĂŒckt man fester ("Pop"), öffnet sich die Nachricht regulĂ€r.

Presst man in Safari innerhalb einer Webseite fester auf einen Youtube-Link, blendet iOS ein Fensterchen mit der Voransicht der Youtube-Seite des verlinkten Videos an. Nach noch stĂ€rkerem Druck öffnet sich die Webseite im Vordergrund. iMessage-Nutzer können per Peek schnell im Kalender nachschauen, ob das Treffen mit Freunden zur angepeilten Zeit stattfinden kann und ob die per Weblink vorgeschlagene Location eher Spaß oder Langeweile verspricht. In der Bildschirmtastatur kann man nach festerem Druck den Cursor im Text verschieben. Kurzum: 3D Touch stellt zwar keine echten neuen Funktionen bereit, bringt den Nutzer aber deutlich schneller ans Ziel und erleichtert die Einhand-Bedienung.

Aus Performance-Sicht ist es wieder das gleiche Lied: Der Prozessor und sein im A9-SOC integrierter Grafik-Kompagnon sind deutlich schneller als der A8. Die angenehm flott reagierenden 3D-Touch-Funktionen danken es. Er ermöglicht auch, dass die „Hey, Siri!“-Funktion auf Wunsch stĂ€ndig zur VerfĂŒgung steht. Aktiviert man das in den Einstellungen, hört sie andauernd zu. Um Bedenken von DatenschĂŒtzern auszurĂ€umen, betonte Apple, dass die Auswertung und auch die Übertragung des zu transkribierenden Audioschnipsels in die Cloud erst dann beginnt, wenn der Besitzer "Hey, Siri" sagt – und nur so lange anhĂ€lt, bis das jeweilige Kommando abgearbeitet ist.

In der dritten Auflage von Touch ID hat Apple vor allem die Erkennungsgeschwindigkeit weiter erhöht. Es genĂŒgt, den Finger nur kurz auf den Home-Button zu legen, um das iPhone zu entsperren. Zudem lĂ€sst sich der Sensor noch weniger durch verschwitzte oder nasse Finger irritieren.

Der Bildschirm des iPhone 6s mit 3D Touch erlaubt durch festeres DrĂŒcken "Quick Actions".

Den Arbeitsspeicher hat Apple erstmals bei einem iPhone auf 2 GByte erhöht. Damit dĂŒrfen mehr Apps als bislang gleichzeitig offen bleiben, ohne im Hintergrund kaltgestellt zu werden. Safari muss Tabs nicht mehr so oft neu laden, wenn man den Browser aus dem Hintergrund holt. Die wegfallenden Wartezeiten beschleunigen die Bedienung des iPhones noch einmal enorm.

Die neue iSight-HD-Kamera bringt einen 12-Megapixel-Sensor mit und schießt scharfe, detailreiche Fotos in natĂŒrlichen Farben, auch bei schwierigen LichtverhĂ€ltnissen – besonders, wenn die HDR-Funktion einspringt. Panorama-Aufnahmen gelingen nun mit bis zu gigantischen 63 Megapixeln Auflösung. Bei Erscheinen im September 2015 war es die beste Smartphone-Kamera.

Die FaceTime-HD-Kamera, die auf der Vorderseite ĂŒber dem Display sitzt, hat ebenfalls ein Upgrade bekommen, und zwar auf einen 5-Megapixel-Sensor. Bei schlechten LichtverhĂ€ltnissen springt das Display als Blitz-Ersatz ein. Apple nennt das "Retina Flash" – der Bildschirm leuchtet kurzfristig bis zu dreimal so hell wie normal. Dabei emuliert er die True-Tone-Funktion des rĂŒckseitigen LED-Blitzes und passt seine Farbe an das Motiv an, damit etwa Gesichter nicht so grell ausgeleuchtet erscheinen. Das funktioniert gut und macht insbesondere in dunklen Szenen einige Aufnahmen ĂŒberhaupt erst möglich.

Eine gĂ€nzlich neue Funktion hat Apple unter dem Namen Live Photos eingefĂŒhrt: DrĂŒckt man den Aufnahmeknopf, zeichnet die App anstelle eines Standbildes sehr viele Fotos schnell nacheinander auf – heraus kommt eine Sequenz, die anderthalb Sekunden vor dem Auslösen beginnt und drei Sekunden dauert. Dabei handelt es sich wohl gemerkt nicht etwa um Videomaterial, sondern um Fotos, die mit dem Originalton kombiniert werden. Das Ganze fĂ€ngt nicht nur wichtige Momente wie das Winken eines Kindes oder das prĂ€chtige Rauschen eines Wasserfalles ein, sondern auch die Stimmung drumherum. Die Sequenz spielt die Fotos-App ab, wenn man fester aufs Display drĂŒckt. Man kann sie auch auf den Sperrbildschirm legen – oder aufs Ziffernblatt der Apple Watch.

Videos werden wahlweise in 4K-Auflösung aufgezeichnet – ebenfalls ein Novum. Das entspricht 3840 mal 2160 Pixeln, allerdings nur mit 30 Bildern pro Sekunde. StandardmĂ€ĂŸig bleibt es bei 1080p-Clips mit 30 oder 60 fps . Die geraten dank des verbesserten Sensors ebenfalls deutlich besser als bei der VorgĂ€ngergeneration.

Auch das Funkmodul ist abermals schneller geworden. Im Mobilfunknetz ĂŒbertrĂ€gt das iPhone 6s per LTE-A Daten mit bis zu 300 MBit/s, im WLAN maximal mit 866 MBit/s brutto – beides sind freilich Idealwerte, die man allenfalls vorĂŒbergehend und bei LTE nur mit teuren MobilfunkvertrĂ€gen erzielt.

Der Akku besitzt weniger KapazitĂ€t als beim iPhone 6, hĂ€lt aber in der Praxis genauso lang durch. Die Akkulaufzeit des iPhone 6 unterscheidet sich nur marginal abhĂ€ngig vom eingesetzten Prozessor (Samsung oder TSMC) [12]– Mac & i berichtete online. Bei einigen Modellen von iPhone 6s hatte Apple Akkus verbaut, die vorschnell ausfielen. [13] HierfĂŒr gibt es ein Austauschprogramm.

Erstmals hat Apple im GehĂ€use eine Membrane verwendet, die das iPhone kurzzeitig wasserdicht macht. Man sollte es nicht gerade zum Schwimmen mitnehmen, aber wenn es mal in eine PfĂŒtze fĂ€llt, geht es nicht gleich kaputt.

Wiederum kommen wir hier mit deutlich weniger Text aus: Die Unterschiede zum iPhone 6s sind ĂŒberschaubar. Das deutlich grĂ¶ĂŸere Display hat die gleiche Auflösung wie das vom iPhone 6 Plus. Der Akku ist ebenfalls grĂ¶ĂŸer als im 6s, aber nicht so ĂŒppig wie im 6 Plus. In unseren Laufzeitmessungen bemerkten wir dennoch keinen nennenswerten Unterschied. Auch das 6s Plus hĂ€lt locker zwei Tage durch.

Die Kamera kann im iPhone 6s Plus [14] auf einen optischen Bildstabilisator zugreifen. Er erlaubt lĂ€ngere Verschlusszeiten und damit eine höhere Lichtausbeute, ohne dass Aufnahmen verwackeln. Besonders beeindruckend fanden wir ein Bild, das wir aus einem dunklen Raum heraus in den gut beleuchteten Flur schossen – durch den hohen Kontrast keine leicht Aufgabe. Dennoch konnten wir an der schwarzen TĂŒr viele Details und vor allem klare, nicht verwaschene Kanten erkennen. Entsprechend besser gelingen Party-Aufnahmen im Dunkeln. Wer also vorhat, mit dem iPhone viele Fotos zu schießen, sollte sich das grĂ¶ĂŸere Modell genauer anschauen – die Mehrinvestition lohnt sich.

Im Unterschied zu seinem VorgĂ€nger nutzt das iPhone 6s Plus seinen Bildstabilisator auch fĂŒr Videoaufnahmen.

Im Unterschied zu seinem VorgĂ€nger nutzt das iPhone 6s Plus den optischen Bildstabilisator auch bei Videoaufnahmen. Im Direktvergleich macht das neue Modell tatsĂ€chlich ruhigere Aufnahmen. Alle anderen iPhones, auch das 6s, greifen stattdessen auf einen digitalen Bildstabilisator zurĂŒck, versuchen also, Wackler per Software herauszurechnen (siehe Video [15]).

Außerhalb der Reihe, nĂ€mlich im MĂ€rz 2016, prĂ€sentierte Apple mit dem iPhone SE [16] ein neues Modell, das nicht gleichzeitig auch das Flaggschiff seiner Smartphone-Flotte wurde. Statt dessen war es preislich mit 489 Euro deutlich gĂŒnstiger und löste das iPhone 5s als EinsteigergerĂ€t ab.

Äußerlich unterscheiden sich beide kaum voneinander, denn sie stecken im gleichen GehĂ€use. Es bleibt also beim etwas dickeren Design mit nur leicht gerundeten Ecken. Aber die abgeschrĂ€gten GehĂ€usekanten sind nicht mehr glĂ€nzend poliert, sondern matt wie der restliche Rahmen. Die schmalen Antennenstreifen sind nun besser kaschiert als beim 5s. Zudem bietet Apple das GerĂ€t auch in Roségold an.

Apple setzt als SoC den A9 aus dem iPhone 6s ein. Der war in Messungen der Mac & i je nach Disziplin zwischen zwei- und dreimal so schnell wie der betagte A7-Prozessor des iPhone 5s. 3D-Inhalte zeichnete er bis zu dreimal schneller aufs Display. Das liegt nicht nur an den höheren Taktraten, sondern auch am moderneren Chip-Design. Die Grafikeinheit etwa verfĂŒgt ĂŒber wesentlich mehr AusfĂŒhrungseinheiten. Der Arbeitsspeicher umfasst wie beim iPhone 6s 2 GByte.

Weil der A9-SoC im SE mit den gleichen Taktraten lĂ€uft wie im iPhone 6s, liegen die beiden performancemĂ€ĂŸig meist gleichauf. In einigen Grafik-Benchmarks war das 4-Zoll-GerĂ€t sogar schneller. Das leuchtet ein, denn die GPU muss fĂŒr die geringere Auflösung natĂŒrlich weniger Pixel berechnen.

Das vier Zoll große IPS-Display besitzt wie beim 5s 1136 mal 640 Pixel, erreicht aber eine Helligkeit von ĂŒber 500 Candela/qm. 3D Touch hat Apple dem SE nicht mitgegeben.

Anfangs konnten KÀufer zwischen Modellen mit 16 und 64 GByte wÀhlen. Seit der Vorstellung des neuen iPad 9,7" [17] spendierte Apple dem SE eine Speicherverdoppelung ohne Aufpreis. Aktuell kostet das iPhone SE mit 32 GByte 479 Euro und mit 128 GByte 589 Euro.

Trotz des schnelleren Chips hĂ€lt das iPhone SE durchweg lĂ€nger mit einer Akkuladung durch als das 5s. Beim Browsen im Netz mit mĂ€ĂŸiger Helligkeit waren es 15 Stunden. Die Kombination aus aktuellem SoC und großem Arbeitsspeicher dĂŒrfte dafĂŒr sorgen, dass das iPhone SE noch viele Jahre lang mit iOS-Updates versorgt wird.

Beim iPhone SE steckt Apple die Technik vom 6s in das GehÀuse vom 5s.

Das SE besitzt NFC fĂŒr Apple Pay, reagiert auf "Hey, Siri!" und auf den Fingerabdruck. Der Sensor stammt aus dem iPhone 6. Im WLAN schafft das SE dank 802.11ac bis zu 433 MBit/s, im LTE-Netz bis zu 150 MBit/s – viel mehr als das 5s, aber auch viel weniger als das 6s.

Die Hauptkamera schießt wie die im iPhone 6s 12-Megapixel-Bilder, auf Wunsch als Live-Fotos oder vom TrueTone Flash aufgehellt. Sie nimmt Panoramabilder mit bis zu 63 Megapixel auf. Die Frontkamera bietet wie beim 5s nur 1,2 Megapixel, wird aber vom Retina Flash unterstĂŒtzt.

Bei den VideofĂ€higkeiten zieht das iPhone SE mit dem 6s gleich, kann nun also Full-HD-Clips mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde drehen oder 4K-Filme mit 30 fps auf. Zeitrafferaufnahmen in 1080p oder 720p gelingen mit 120 respektive 240 fps. Die Optik ragt beim SE nicht ĂŒber das GehĂ€use hinaus.

Die GrĂ¶ĂŸe und Dicke des iPhone 7 [18] vom September 2016 hat sich gegenĂŒber dem 6s nicht geĂ€ndert. Es ist aber wenige Gramm leichter als der VorgĂ€nger und die quer laufenden Streifen auf dem GehĂ€userĂŒcken sind verschwunden. Der Rest der Plastikabdeckung ĂŒber den Antennen oben und unten ist geblieben. Der rĂŒckwĂ€rtige HĂŒgel fĂŒr die Kamera wurde minimal höher.

Statt Space-Grau bietet Apple ein mattes Schwarz an, zusĂ€tzlich gibt es ein neues glĂ€nzendes Diamantschwarz (englisch: Jet Black) in Klavierlack-Optik. Man sieht und fĂŒhlt nicht, dass sich darunter ein MetallgehĂ€use aus stabilem Aluminium 7000 befindet, es könnte auch Plastik sein. Das wirkt auf viele Anwender billig – andere finden Jet Black richtig edel und schick. Auf jeden Fall sieht man FingerabdrĂŒcke sofort und die OberflĂ€che verkratzt sehr schnell. Selbst Apple empfiehlt den Einsatz einer HĂŒlle. Das normale Schwarz zerkratzt nicht so leicht, glĂ€nzt nicht und wirkt deshalb dezenter. Geblieben sind die Farbvarianten Silber, Gold und Roségold. Seit Kurzem gibt es die grĂ¶ĂŸeren Varianten des iPhone 7 auch in Rot (Product Red) [19].

Das iPhone 7 hat Apple lobenswerterweise gleich mit mindestens 32 GByte Flash-Speicher angeboten. Es kostet unverĂ€ndert seit der MarkteinfĂŒhrung 759 Euro. FĂŒr das Modell mit 128 GByte werden 869 Euro fĂ€llig und fĂŒr die erstmals erhĂ€ltlichen 256 GByte zahlt man 979 Euro. Die AusfĂŒhrung in Diamantschwarz gibt es nur mit 128 oder 256 GByte Speicher.

Die im Alltag wichtigste Neuerung: Das iPhones 7 ist staub- und spritzwassergeschĂŒtzt nach IP67-Zertifizierung. "IP" steht fĂŒr "International Protection", ein europĂ€isches Siegel (IEC-Standard 60529) fĂŒr die Abdichtung von GehĂ€usen. Die erste Zahl reprĂ€sentiert den Schutzgrad gegen Fremdkörper wie Staub und reicht von 0 (kein Schutz) bis 6 (staubdicht). Die zweite Ziffer steht fĂŒr die Wasserresistenz. Die Skala beginnt mit 0 (kein Schutz) und geht hoch bis 8, dem Standhalten gegen dauerndes Untertauchen. Die von den iPhones erreichte 7 ist also die zweithöchste Stufe und steht fĂŒr "wasserdicht bei zeitweiligem Untertauchen". Solche GerĂ€te können 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe unbeschadet ĂŒberstehen. Gegen kurzzeitigen hohen Druck wie durch einen scharfen Strahl oder StĂŒrze beim Windsurfen sind sie nicht gewappnet. Ein iPhone 7 dĂŒrfte aber unversehrt bleiben, wenn der Besitzer mit ihm in einen Sommerregen gerĂ€t oder es aus Versehen ins Waschbecken fallen lĂ€sst. Nach Wasserkontakt sollte man es in jedem Fall ausschalten, fĂŒnf Stunden trocknen und dabei nicht laden.

Das Display erreichte eine tolle Helligkeit von 579 cd/qm und stellte den gegenĂŒber sRGB auf DCI-P3 erweiterten Farbraum dar – geeignete Bildmaterialien und Programme vorausgesetzt. Weißtöne wirken im Vergleich zum 6s etwas wĂ€rmer und leicht brĂ€unlich.

Wohl auch wegen der Abdichtung gegen Wasser hat Apple den mechanischen Home Button abgeschafft. Die nun krĂ€ftiger vibrierende Taptic Engine verwendet Apple jetzt zusĂ€tzlich fĂŒr das taktile Feedback des Home Buttons. Der RĂŒttelmotor ersetzt den Klick beim DrĂŒcken durch Vibrationen. Letztere kann man in drei Stufen einstellen, wozu man bereits beim Einrichten der GerĂ€te aufgefordert wird. In allen drei Stufen ist ein Klick als solcher zu spĂŒren, am besten gefiel uns die Stufe 3. Das RĂŒtteln ist dann allerdings so krĂ€ftig, dass das ganze GerĂ€t leicht mitschwingt.

Ist das iPhone ausgeschaltet, lĂ€sst sich der Home-Button nicht betĂ€tigen. Leider reagiert er nicht durch Papier oder Stoff hindurch, also auch nicht, wenn man normale Handschuhe anhat. Deshalb muss man im Winter nicht nur zum Entsperren per Fingerabdruck die Handschuhe ausziehen, sondern auch zur normalen Bedienung des Home Buttons. Bei der BerĂŒhrung mit einem kapazitiven Material wie einer Banane, einem WĂŒrstchen oder speziellen Smartphone-Handschuhen löst er jedoch aus. Entwicklern steht die Nutzung der Taptic Engine offen, sodass sie in ihren Apps mit Vibrationseffekten etwas Force Feedback simulieren können. Sollte die Home-Taste durch einen Defekt ausfallen, muss man sie allerdings direkt bei Apple tauschen lassen – nehmen Drittanbieter die Reparatur vor, verliert der Home-Button des iPhone 7 seine Funktion [20].

Geblieben ist der 12-Megapixel-Sensor der Hauptkamera. Im Objektiv hat Apple den Lichtdurchlass auf Blende f/1,8 verbessert und die Zahl der Linsenelemente von fĂŒnf auf sechs erhöht. Die Bilder bei heller Umgebung wirken noch eine Spur schĂ€rfer, aber gleichzeitig auch blasser und kontrastĂ€rmer. In Sachen BildqualitĂ€t gehört das iPhone 7 zum Spitzensegment aller Smartphones. Der Blitz arbeitet jetzt mit vier LEDs und erleuchtet die unmittelbare Umgebung schön hell.

Die Frontkamera besitzt nun einen Sensor mit 7 statt 5 Megapixeln, taugt aber nach wie vor nicht zum ernsthaften Fotografieren: SĂ€mtliche Details in mehr als fĂŒnf Meter Entfernung geraten damit leicht unscharf. Im fĂŒr Selfies wichtigen Nahbereich allerdings arbeitet die Frontkamera deutlich schĂ€rfer.

Das iPhone 7 ist erstmals gut gegen tiefes Eintauchen und Staub geschĂŒtzt.

In Sachen Video-Auflösung hat sich nichts geĂ€ndert. Den optischen Bildstabilisator, den es in der VorgĂ€ngerversion nur beim Plus-Modell gab, hat jetzt auch schon das 4,7-Zoll-Modell. Er reduziert bei Full-HD-Drehs Bewegungen durch Zittern oder Gehen auf ein geringes Maß. Bei 4K-Videos konnten die Stabilisatoren Wackler nicht ganz abfangen.

Bei jeglicher Art von Kamerabewegung (auch bei Drehungen mit Stativ) verursachte der Auto-Fokus hin und wieder ein gewisses Pumpen durch Nachziehen der SchÀrfe. Abstellbar ist er nicht. Bei 4K registrierten wir zusÀtzlich gelegentliche Ruckler.

Damit Sie sich selbst ein Bild der Unterschiede zwischen den vier iPhones 6s, 6s Plus, 7 und 7 Plus machen können, halten wir ein Video zum Download bereit, in dem vier Videos nebeneinander montiert sind. Dazu haben wir GerĂ€te ĂŒbereinander auf ein Brett geschnallt und aus der Hand vier kurze Filme in 1080p gedreht. Das Ergebnis gibt es innerhalb unseres damaligen Testberichts [21] in 4K oder auf Full-HD heruntergerechnet zum Download.

Videos mit den Frontkameras litten genau wie Selfie-Fotos unter der geringen SchĂ€rfe ab etwa fĂŒnf Metern Abstand. Belichtung und Farben gelangen hingegen gut. Die maximale Auflösung hat Apple von 720p auf 1080p erhöht.

Als System on a Chip (SoC) hat der A10 Fusion den A9 abgelöst. Die neue CPU besitzt erstmals bei einem Mobilprozessor von Apple vier Kerne, wobei zwei Recheneinheiten nur zum Energiesparen da sind: sie ĂŒbernehmen bei geringen Anforderungen an die Rechenleistung komplett die Aufgaben des Prozessors, wĂ€hrend sich die zwei leistungsstarken Kerne schlafen legen.

iOS schaltet automatisch zwischen den beiden Kernpaaren um, ohne dass die Apps das mitbekommen oder sich gar selbst die Recheneinheit aussuchen könnten. Mehr als zwei Kerne laufen also nie zur gleichen Zeit – anders als beim iPad Air 2 mit seinen drei Cores im A8X. Dieses bei ARM-Prozessoren big.LITTLE genannte Design ist nicht neu, Apple kombiniert es aber mit einem sehr hohen Nominaltakt. Der erhöhte sich von 1,85 (6s) auf 2,33 GHz.

Die Prozessorleistung (siehe Testbericht zu iPhone 7 und 7 Plus [22]) hat sich um etwa ein Drittel verbessert, die Performance der Grafiklogik hat im Durchschnitt um 50 Prozent zugenommen, allerdings ist sie nicht sonderlich vollgasfest und taktet unter Volllast wegen Überhitzung herunter. Das iPhone 7 besitzt wie gewohnt 2 GByte RAM. Beim WLAN lassen sich weiterhin in einem 5-GHz-Netz nach 802.11ac maximal 867 MBit/s brutto ĂŒbertragen.

Die KapazitĂ€t der Akkus hat sich beim iPhone 7 leicht erhöht. Zusammen mit den Energiesparkernen fĂŒhrte das zu einer Verbesserung der Laufzeiten bei unserem Test "Web-Surfen" um mindestens drei Stunden. Beim Filme-Schauen blieb die zeit konstant.

An den 7er-iPhones gibt es keine Kopfhörerbuchse mehr. Neben EarPods mit Fernbedienung, Mikrofon und Lightning-Stecker (aber nun ohne Transportbox) liegt deshalb auch ein Adapter von Lightning auf Miniklinke bei. Mit ihm kann man alte Kopfhörer weiter betreiben. Ist so einer eingestöpselt, kann man die iPhones aller- dings weder laden noch andere Peripherie anschließen, es sei denn, man verwendet ein Dock oder einen weiteren Adapter.

Erstmals kommen in einem iPhone die beiden Lautsprecher fĂŒr Musik (unten) und Telefonieren (oben) im Stereo-Modus zum Einsatz, der sich beim Quer-Halten ein- schaltet. Sie konnten ein ganzes BĂŒro mĂŒhelos und mit leicht rĂ€umlichen Klang beschallen. NatĂŒrlich fehlt dem ansonsten angenehmen Sound der Bass und die Höhen schepperten bei voller LautstĂ€rke.

Die Plus-Modelle besitzen erstmals 3 GByte RAM und kosten 140 Euro mehr als die 4,7- Zoll-Varianten, also 899, 1009 oder 1119 Euro. Das iPhone 7 Plus [23] bringt erstmals zwei Bildsensoren mit. Vor dem zweiten sitzt ein Objektiv mit lĂ€ngerer Brennweite. Man schaltet in der Kamera-App durch Tap auf einen vor dem Motiv eingeblendeten Button zwischen Weitwinkel (1x) und Tele (2x) um. Das "Tele" halbiert den Winkel und bildet bei gleichem Abstand etwa ein Viertel der FlĂ€che ab. Bei einer digitalen Spiegelreflexkamera wie der Canon EOS 1000D haben wir von gleicher Position den Zoom auf 22 respektive 55 Millimeter Brennweite gestellt, um die jeweils gleichen Ausschnitte zu erhalten. Apples "Tele" wĂŒrde man in dieser Welt eher als Normalobjektiv bezeichnen.

Die Farben wurden vom Tele korrekt abgebildet, ebenso wie die Proportionen (Geometrie). Bei sehr geringer Helligkeit von 5 Lux trat besonders beim Tele (f/2,8) ein deutliches Rauschen zu Tage, trotzdem waren Details immer noch gut zu erkennen und soffen nicht in den Tiefen ab.

Einen TiefenschĂ€rfe-Effekt mit unscharfem Hintergrund im Bokeh-Stil fĂŒr PortrĂ€ts [24] – wie ihn sonst nur Kameras mit regelbarer Blende schaffen – hat Apple mit dem Software-Update auf iOS 10.1 nachgeliefert. In diesem Modus werden die Bilder beider Sensoren miteinander verrechnet, der Ausschnitt entspricht 2x oder Tele. In der Kamera-App wird unter "PortrĂ€t" der gelbe Hinweis "Tiefeneffekt" angezeigt, wenn die Software Motiv und Entfernung fĂŒr geeignet hĂ€lt; auf dem Display wird außerdem live der TiefenschĂ€rfe-Effekt simuliert (siehe Bildergalerie am Anfang des Artikels). Je weiter Objekt und Hintergrund voneinander entfernt sind, desto unschĂ€rfer wird letzterer. Das Auslösen dauert einen kurzen Augenblick, dann legt die Kamera-App im Foto-Verzeichnis zwei Bilder ab: ein normales mit dem Tele und eines mit dem unscharfen Hintergrund.

Das iPhone 7 Plus erkennt man zuverlÀssig an seiner Doppelkamera.

Mit dem Tele des iPhone 7 Plus sollte man aber beim Spazierengehen keine Aufnahmen aus der Hand machen, da Bewegungen der Kamera das Bild noch schneller verwackeln lassen. Bei kontinuierlichen Zooms per Kneifbewegung mit zwei Fingern oder mittels des dann erscheinenden Schiebereglers fiel der Übergang zwischen Stufe 1,9 und 2,0 durch einen kleinen Helligkeitssprung auf. Der Grund: Dann wird zwischen den Kameras umgeschaltet.

Keine Frage, wer es sich leisten kann und auf all die coolen Features steht, greift zum iPhone 7 oder – bei ausreichend großen Hosentaschen und HĂ€nden – zum 7 Plus. Die VorgĂ€ngergeneration ist immer noch auf dem Stand der Technik, muss halt auf Bonbons wie Wasserdichtheit und Tele verzichten. In wenigen Monaten – gewöhnlich im September – dĂŒrfte Apple bereits wieder ein neues iPhone auf den Markt bringen, erwartet wird ein iPhone 8 [25], sowie ein iPhone 7s und iPhone 7s Plus.

Wer sich mit der GrĂ¶ĂŸe der GerĂ€te nicht anfreunden kann oder das nötige Kleingeld lieber fĂŒr andere Dinge investiert, macht mit dem iPhone SE nichts verkehrt. Der Einstiegspreis von unter 500 Euro macht das SE zum bisher gĂŒnstigsten neu vorgestellten iPhone. Dabei hat man in Cupertino grĂ¶ĂŸtenteils der Versuchung widerstanden, die FĂ€higkeiten des neuen Einstiegsmodells zu beschneiden. 3D Touch, schnelleres WLAN, LTE mit bis zu 300 MBit/s und 128 GByte Speicher werden in der angepeilten Zielgruppe vermutlich nur wenige vermissen. Auch ein iPhone 5s kann sich nach wie vor sehen lassen.

Meist gibt es neue iPhones im Herbst, nur das SE kam im MĂ€rz.

Ein iPhone 5 oder 5c und erst recht das iPhone 4s sollten Sie nur kaufen, wenn Sie sich all der beschriebenen Nachteile bewusst sind und ein echtes SchnĂ€ppchen machen. Von noch Ă€lteren GerĂ€ten raten wir ab. Sie sind technisch ĂŒberholt, zu iOS 9 und 10 nicht mehr kompatibel und bekommen auch keine Sicherheits-Updates mehr von Apple.

Eine Tabelle in PDF-Form zum Download finden Sie hier. [26]

(jes [27])


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[5] https://www.heise.de/news/iPhone-Reparatur-Apple-erhoeht-die-Preise-3662174.html
[6] https://www.heise.de/mac-and-i/heft/11/50/
[7] https://www.heise.de/thema/iPhone-6
[8] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/iPhone-6-Berichte-ueber-Touchscreen-Probleme-und-Display-Ausfaelle-3303634.html
[9] https://www.heise.de/news/Apple-bringt-das-iPhone-6-zurueck-3645426.html
[10] https://www.heise.de/thema/iPhone-6
[11] https://www.heise.de/thema/iPhone-6s
[12] https://www.heise.de/mac-and-i/artikel/FAQ-iPhone-6s-CPU-von-TSMC-oder-Samsung-2843614.html
[13] https://www.heise.de/news/iPhone-geht-ploetzlich-aus-Apple-nennt-Ursache-des-Akkuproblems-3549874.html
[14] http://www.apple.com/de/shop/buy-iphone/iphone6s#01
[15] https://www.heise.de/mac-and-i/downloads/65/1/8/8/7/9/0/1/Bildstabilisierung_v2.mp4
[16] https://www.heise.de/thema/iPhone-SE
[17] https://www.heise.de/tests/Das-neue-iPad-im-Test-Gesperrt-3665500.html
[18] https://www.heise.de/thema/iPhone-7
[19] https://www.heise.de/news/iPhone-7-Product-Red-und-iPhone-SE-Apple-betreibt-Modellpflege-3660930.html
[20] https://www.heise.de/news/Home-Taste-am-iPhone-7-Reparatur-durch-Dritte-legt-Funktion-lahm-3680501.html
[21] https://heise.de/-3319259
[22] https://www.heise.de/mac-and-i/artikel/iPhone-7-und-7-Plus-im-ersten-Test-3319259.html
[23] http://www.apple.com/de/shop/buy-iphone/iphone-7#00
[24] https://www.heise.de/hintergrund/Hintergrund-So-funktioniert-der-Portraet-Modus-des-iPhone-7-Plus-3358909.html
[25] https://www.heise.de/news/iPhone-8-Was-wir-ueber-das-neue-Apple-Handy-wissen-und-was-nicht-3633362.html
[26] https://www.heise.de/downloads/18/2/1/7/8/3/7/0/Tabelle_iPhones.qxp.pdf
[27] mailto:jes@ct.de