LaTeX: Chemische Formeln und Reaktionsgleichungen erzeugen

Wenn es bei einer Studienarbeit um Chemie geht, stoĂźen klassische Textverarbeitungsprogramme an Grenzen. LaTeX fĂĽgt Formeln mit kurzen Kommandos ein.

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Chemische Formeln und Reaktionsgleichungen in LaTeX

(Bild: Rudolf A. Blaha)

Lesezeit: 11 Min.
Von
  • Zacharias Steinmetz
Inhaltsverzeichnis

Bei der Verbrennung von Erdgas entsteht CO2. Solch ein Satz lässt sich ohne Weiteres in jedes gängige Textverarbeitungsprogramm tippen, enthält er doch mit "CO2" bloß eine einfache chemische Summenformel. Möchte man hingegen Kohlenstoffdioxid als Strukturformel darstellen, die komplette Verbrennung in einer chemischen Reaktionsgleichung abbilden oder gar mehrstufige Reaktionsmechanismen zu Papier bringen, ist Spezialsoftware gefragt.

Mit dem Makropaket LaTeX und dem zugrunde liegenden Satzsystem TeX lassen sich Texte mitsamt Formeln komplett aus einem Guss im LaTeX-Editor oder sogar in der gewohnten Office-Suite erstellen. Dagegen eignen sich eigenständige Formeleditoren für Android vor allem für schnelle Skizzen, verweigern aber vielfach die Zusammenarbeit mit Microsoft Office, LibreOffice & Co.

Kommerzielle Werkzeuge wie ACD/ChemSketch, ChemDraw oder ISIS Draw sind da leistungsfähiger, doch auch mit diesen gerät es leicht zum Geduldsspiel, die Ergebnisse mit geeigneten Darstellungs- und Exportparametern an die Formatvorlagen des Textdokuments anzupassen. Demgegenüber stellt die Einarbeitung in LaTeX kaum einen Mehraufwand dar, erschließt Ihnen aber weit mehr Möglichkeiten.

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