Preiswerter Einstieg in die CNC-Frästechnik: 180-Euro-Fräse im Praxistest
Einfache CNC-Fräsen gibt es für unter 200 Euro. Unser Praxistest zeigt, dass man damit bereits gute Ergebnisse erzielen kann – etwas Feintuning vorausgesetzt.
(Bild: Michael Plura)
- Michael Plura
Ein üblicher 3D-Drucker erzeugt Schicht für Schicht dreidimensionale Gegenstände aus geschmolzenem Kunststoff oder Kunstharz, in seltenen Fällen auch aus Lebensmitteln, Keramik oder Metall. Im Gegensatz zu dieser additiven Fertigung arbeitet eine CNC-Fräsmaschine mit einem substraktiven Verfahren: Sie trägt gleich einem Bildhauer Material von einem Rohling ab, bis das gewünschte Werkstück übrig bleibt. Das Rohmaterial kann ein natürlicher Werkstoff wie Holz oder Stein sein. Aber auch vorproduzierte Materialien wie Aluminiumplatten oder Platinen (Printed Circuit Board, Leiterplatte), die in der Regel aus faserverstärktem Kunststoff mit einer 35 µm dünnen Kupferauflage bestehen, lassen sich mit einer Fräse bearbeiten.
Im Hobbykeller harmoniert eine CNC-Fräse sehr gut mit 3D-Druckern. Ein Projekt wie ein Mikrocontroller samt schickem Gehäuse lässt sich mit diesem Team in Eigenregie verwirklichen. Der 3D-Drucker fertigt Gehäuse und mechanische Bauteile wie Halterungen oder Klappen, die CNC-Fräse erzeugt die Platine und vielleicht ein Frontpanel aus Alu oder Holz. Was in der Theorie einfach und gradlinig klingt, birgt in der Praxis auf Seiten der Frästechnik einige Stolpersteine.
Das Testgerät
Für unseren Praxistest nutzten wir die Sainsmart CNC "Genmitsu 3018 PRO" – im Online-Handel kostet der Bausatz rund 180 Euro. Der Hersteller verkauft auch noch den Vorgänger, zu erkennen am "3018" ohne das "PRO" und an den separaten 45°-Stützen für das Portal. Diese ältere Variante der 3018 soll aber im Vergleich zur PRO deutlich instabiler und somit ungenauer sein.
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