Unterwasserfotografie: So positionieren Sie sich und die Kamera richtig
In c't Fotografie 4/12 hat Alexander Jansen wertvolle Tipps zur richtigen Position und Kamerahaltung an Land gegeben. Leider gelten diese nicht fĂĽr die Unterwasserwelt. Hier einige wichtige Haltungstipps zum Fotografieren Unterwasser.
- Patrick Verhey
Das Kameragehäuse gibt den sinnvollen Griff quasi vor und der Blitzarm des externen Blitzes ist die optimale Griffposition für die zweite Hand. Die Finger sollen ohne umzugreifen an alle wichtigen Funktionen der Kamera kommen.
Der große Vorteil bei der Unterwasserfotografie ist dabei das geringe Gewicht. So schwer das gesamte Kameraset an Land auch sein mag, Unterwasser hat man die Möglichkeit, es zu tarieren. Damit muss man sich bei der Kamerapositionierung nicht so sehr mit dem Gewicht rumplagen. Die hier eingesetzte Point-and-Shoot-Kamera war sogar leicht positiv tariert, das heißt, man muss sie nur führen und kaum festhalten. Das DSLR-Set war dagegen ganz bewusst leicht negativ tariert und würde somit langsam zu Boden sinken. Welche Tarierung Sie bevorzugen, hängt ganz vom persönlichen Geschmack ab.
Gehäusegewicht anpassen
Das Gehäusegewicht im Wasser lässt sich recht einfach durch einige Hilfsmittel anpassen. In der Regel wiegen die Kameras erst mal zu viel, daher braucht man fast immer zusätzlichen Auftrieb. Hier gibt es je nach Budget verschiedene Optionen. Die schönste, aber auch teuerste Lösung sind Carbon-Blitzarme, die Auftrieb erzeugen. Diese verwende ich an meinem DSLR-Gehäuse. Es gibt aber auch einfache Schaumkörper, die auf normale Blitzarme passen oder Neoprenhüllen, die den Blitz schützen und gleichzeitig für Auftrieb sorgen. Wenn’s kaum was kosten soll, kommen auch Aluflaschen oder ausgeschäumte Plastikrohre zum Einsatz. Mit ein wenig Fantasie findet man im Baumarkt viele günstige Möglichkeiten.
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