Smartpens: Ihr kurzes Dasein und warum sie vom Markt verschwunden sind

Auf Papier schreiben, automatisch digitalisieren. Die Idee war gut und doch scheinen Smartpens komplett vom Markt verschwunden zu sein. Was wurde aus ihnen?

Artikel verschenken
vorlesen Druckansicht 1 Kommentar lesen
Lesezeit: 12 Min.
Inhaltsverzeichnis

Es heißt, dass man handschriftliche Notizen besser verinnerlichen und sich beim Schreiben mit einem Stift in Meetings oder Vorlesungen besser konzentrieren kann, als wenn man auf einem Laptop tippt. Das belegen auch psychologische und neurowissenschaftliche Studien, zum Beispiel „The pen is mightier than the keyboard“ von Mueller und Oppenheimer (Princeton/UCLA, 2014). Gleichzeitig will man Geschriebenes aber auch in digitaler Form zur Aufbewahrung und Auswertung haben.

c’t kompakt
  • Anfang der 2010er-Jahre machten Smartpens Furore. Ihr Versprechen: Texte auf normalem Papier schreiben und dabei automatisch digitalisieren.
  • Es gab verschiedene technische Ansätze, doch aus verschiedenen GrĂĽnden konnte sich keiner davon durchsetzen.
  • Verbliebene Alternativen sind Digitizer fĂĽr Touchscreens, Spezialtablets und fotografierte Notizzettel.
Papierloses BĂĽro

Eine ideale Lösung schienen die Anfang der 2010er aufkommenden Smartpens zu sein: „intelligente“ Kugelschreiber, mit denen man auf Papier schreiben und die Aufzeichnungen gleichzeitig digitalisieren kann.

Dabei setzten die Hersteller, zu denen auch namhafte Digitalisierungsspezialisten wie IRIS und Wacom gehörten, auf unterschiedliche Techniken mit jeweils eigenen Vor- und Nachteilen.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Smartpens: Ihr kurzes Dasein und warum sie vom Markt verschwunden sind". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.