Motorradfotografie
Motorradfahrer sind eine Spezies für sich. Sorgfältig wird die eigene Maschine gewartet, geputzt und individualisiert. Nichts streichelt des Bikers Seele mehr als ein Kompliment über das eigene Motorrad. Daher ist es nur logisch, dass Motorradfahrer ihre Maschine gerne im besten Licht erscheinen lassen wollen.
Wer ein Motorrad fotografieren möchte, benötigt nicht viel Ausrüstung. Ob nur mit einer Kamera bewaffnet oder zusätzlich mit Blitzen und Lichtformern, in jedem Szenario lassen sich eindrucksvolle Bilder erstellen, die aus der Masse herausstechen.
Die richtige Location
Die Location ist die Umgebung, in welcher Sie das Motorrad präsentieren. Sie soll einen interessanten Rahmen bilden, aber nicht zu sehr vom eigentlichen Star des Fotos, dem Motorrad, ablenken. Ich unterscheide grob zwei Typen von Locations: „Weit offene Umgebung“ und „begrenzter Raum“. Der Typ „weit offene Umgebung“ ist dadurch charakterisiert, dass das Auge des Betrachters in die Ferne schweifen und man viel von der Umgebung sehen kann. Beispiele sind Straßen, Felder, große Parkplätze oder Lagerhallen. Bei der Suche nach einer solchen Location müssen Sie darauf achten, dass im Hintergrund keine störenden Objekte zu sehen sind.