c't 23/2017
S. 62
Test
Musikproduktion
Aufmacherbild
Neutron und Ozone machen intelligente Vorschläge, wie man den Sound einer Spur oder eines kompletten Mixes verbessern kann.

Mixen mit KI

Musikproduktion mit Neutron 2 und Ozone 8

Izotope stattet seine neuen Plug-ins zur Musikproduktion mit digitalen Assistenten aus. Sie schlagen Effekteinstellungen vor und helfen bei zu dumpfen oder zu schrillen Sounds.

Der US-Hersteller iZotope hat seine Plug-in-Suiten überarbeitet: Neutron 2 ist ein Channel-Strip mit diversen Effekten, der in jede Spur einer Digital Audio Workstation (DAW) eingesetzt werden kann. Ozone 8 ist ein Komplett-Paket für Mastering-Aufgaben, die den gesamten Mix betreffen.

Die Assistenten von Neutron und Ozone analysieren etwa zehn Sekunden des Audiomaterials und stellen die klangbearbeitenden Module des Plug-ins passend ein: Der EQ rückt Unausgeglichenheiten im Frequenzgang gerade und gleicht eventuelle Resonanzen per dynamischem EQ aus. Bei allzu hohen Dynamiksprüngen greift der Kompressor ein. Neutron kann zudem noch per Exiter das Signal aufpeppen. In Ozone stellt der hervorragende Maximizer die Lautheit auf einen gewünschten LUFS-Pegel ein. Alternativ passt Ozone Frequenzgang, Dynamik und Lautheit einem eigenen Referenztrack an.

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