Schlau und schick
Richtig gut filmen mit dem Smartphone
Die Qualität der in die Smartphones eingebauten Kameras hat ein beachtliches Niveau erreicht. Dennoch zeigen die Telefone ihre Schwächen, die man beim Filmen ausgleichen muss. Obendrein gelten fürs „Filmen per Handy“ spezielle gestalterische Regeln.
Es ist stets dabei und schnell gezückt: Mit dem Smartphone gefilmt hat wohl jeder schon mal – vielleicht spontan, wenn etwas Spannendes passiert, oder zum Spaß, wenn man gemütlich zusammensitzt. Wohl am häufigsten kommt das Smartphone als Filmkamera im Urlaub zum Einsatz. Dann landen kurze Erinnerungsschnipsel auf der Speicherkarte, die das Anschauen wert wären.
Doch aus solchen Schnipseln entsteht noch kein Film. Denn dazu braucht es einen inneren Zusammenhang, eine Erzählstruktur – vielleicht eine Spannungskurve. Sonst kommt oft Ernüchterung auf, wenn man versucht, aus dem gesammelten Material einen Film zu schneiden.
Der häufigste Fehler ist es, in Hochkant zu filmen – am besten abwechselnd mit dem Querformat. Auf dem Smartphone gleicht man den Wechsel mit einem Dreh des Gerätes aus. Am Fernseher oder Display geht das nicht, denn solche Geräte dreht man nicht mal eben um 90 Grad.
Trotzdem: Manchmal zählt das Hochformat schon fast zur Avantgarde, denn auf den ollen Fernseher legen hippe Handy-Fans keinen Wert. In einem Blog oder Social-Media-Kanal wird ein Video selten im Vollformat abgespielt, hier kommt das Hochformat also tatsächlich in Frage.
Keine Frage, mit der Festlegung von Zielgruppe und Wiedergabeplattform verändert sich beim Filmen sehr viel. Doch das bedeutet auch: Denken muss man vorher – und dann möglichst an alles. Um das zu erleichtern, legen wir hier die gestalterischen und technischen Grundlagen. Im folgenden Artikel präsentieren wir dann das passende Equipment.
Kamera-Steuerung
Die vergleichsweise kleinen Sensoren in den Smartphones arbeiten mit deutlich niedrigeren Empfindlichkeiten als die größeren Wandler, die in den Fotokameras eingebaut werden. Letztere erlauben als niedrigste – oft optimale – Empfindlichkeit ISO 100 oder 200, während Smartphones zur Belichtungssteuerung mitunter krumme ISO-Werte bis runter zu ISO 10 anbieten. Denn fast alle Smartphones arbeiten mit fest eingestellter Blende, müssen also ohne Blendensteuerung auskommen. Bei viel Licht können die eingebauten Kameras also nur durch eine Veränderung der Belichtungszeit oder der ISO-Empfindlichkeit reagieren. Bei wenig Licht dagegen wird die Bildwiederholrate gesenkt, um die Belichtungszeit pro Bild zu erhöhen. Tatsächlich speichern – derzeit durchgängig – alle Smartphones bei schwacher Beleuchtung nur wenig ansprechende Videos. Das liegt vor allem an den vergleichsweise kleinen Sensoren, die aber mit vielen Megapixeln aufwarten. Die Pixel drängen sich so eng aneinander, dass eine Erhöhung der Empfindlichkeit sehr schnell zu vermehrtem Bildrauschen führt.
Smartphones, insbesondere die von Apple, variieren bei nachlassendem Licht die Bildwiederholrate, nehmen also weniger Bilder pro Sekunde auf, um die Belichtungszeit verlängern und somit mehr Licht einfangen zu können – im Extremfall mit nur 12 Bildern/s statt 25. Dann muss die ISO-Empfindlichkeit nicht all zu stark angehoben werden; das würde zu einem höheren Bildrauschen führen. Was an und für sich recht clever klingt, ist jedoch eine Mogelpackung: Im Video sieht man zwar weniger Bildrauschen, doch die verlängerte Belichtungszeit führt dazu, dass Bewegungen verwischt wiedergegeben werden. Und solche Videos zu schneiden kann zum Abenteuer werden.
Auf dem Smartphone angeschaut, fallen solche Tricks kaum auf. Doch Videodateien mit variabler Bildwiederholrate verursachen in vielen Schnittprogrammen Probleme, vor allem bei der Synchronisation von Bild und Ton. Daher stellt man die Bildwiederholrate am besten auf einen festen Wert ein: bei 50 Vollbildern 1/50s, bei 60 Vollbildern 1/60s. Das funktioniert bei nahezu allen Android-Smartphones zuverlässig, bei Apples iOS-Smartphones dagegen muss man eine alternative App zum Filmen nutzen.
Auch bei Android-Geräten bieten viele mitgelieferte Apps die hierzulande üblichen 25 oder 50 Vollbilder/s nicht an. Stattdessen stehen nur die bei NTSC üblichen 30 oder 60 Vollbilder/s zur Wahl. Das verursacht ein unschönes Flackern beim Filmen mit Kunstlicht, außerdem kommt es zu Problemen, wenn man die Videos mit Material anderer, mit PAL-kompatiblen 25 oder 50 Bildern/s filmenden Kameras zusammenschneiden will. Obendrein koppeln viele mitgelieferten Kamera-Apps Belichtungssteuerung und Autofokus, sodass sich diese Parameter nicht separat einstellen lassen. Dabei wäre es in den meisten Szenen sinnvoller, diese Vorgaben für die Automatiken zu trennen. So könnte man, vor allem bei viel Bewegung im Bild, die Belichtung fest an einem ruhigeren Punkt im Hintergrund orientieren.
Bei nahezu allen Original-Apps lässt sich der Bildstabilisator nicht deaktivieren. Denn so wirksam der Bildstabilisator aus der nervösen Hand gefilmte Clips beruhigt: Er kann auch kontraproduktiv sein, etwa dann, wenn man vom Stativ aus mit einem langsamen Schwenk die Szene abfahren möchte. Dann unterdrückt er den Anfang der Schwenkbewegung, um schließlich sprunghaft zu folgen. Beim Dreh mit Stativ schaltet man den Stabi also besser ab. Auch im Zusammenspiel mit Gimbals – den mechanisch stabilisierenden Kameragriffen und -haltern – wirkt sich der Bildstabilisator eher negativ aus; allerdings bringen diese Geräte meist eine eigene Kamera-App mit, in welcher der Bildstabilisator deaktiviert ist.
Codec-Wahl
Selbst auf dem nobelsten Smartphone mit reichlich Speicher wird es schnell eng, wenn man viel damit filmt. Gerade iOS-Geräte, deren Speicher sich nicht so einfach via MicroSD-Karten erweitern lässt, geraten hier an ihre Grenzen. Daher setzt Apple bei 4K-Videos auf den modernen, effizienteren H.265-Codec, während in Full HD noch der ältere H.264 arbeitet. Zwar kodiert H.265 wirkungsvoller, benötigt aber dabei und bei der Wiedergabe spürbar mehr Energie, was sich durch kürzere Akku-Laufzeiten bemerkbar macht.
Zudem geben nicht alle Geräte die H.265-Videodateien wieder, auch manche Schnittprogramme verarbeitet solches Material nicht. Deshalb konvertiert das Apple iPhone die Videodaten beim Export, was viel Zeit kostet – ein weiteres Argument dafür, eine Kamera-App zu nutzen, welche die Auswahl des verwendeten Codecs erlaubt. Das gilt auch für Android-Geräte wie das Samsung Galaxy S9; es zeichnet 4K ebenfalls in H.265 auf, bietet in der eigenen App aber alternativ auch H.264 an.
Gestaltung – aber wie?
Eine gute, gar eine bessere Kamera ist inzwischen zu einem der wichtigsten Verkaufsargumente für ein neues Smartphone geworden. Doch allein neue Technik und verbesserte Apps verhelfen nicht zu einem guten Film – der entsteht im Kopf, am besten schon, bevor man die ersten Aufnahmen macht. Mal vom klassischen Urlaubsfilm abgesehen: Die Realität bei Smartphone-Filmen dürfte anders aussehen: Erst animiert durch ein paar gelungene Aufnahmen entsteht die Idee, daraus ein Film zu machen.
Was ist ein Film? Plakative Antwort: Jedenfalls nichts aus gerade mal drei oder vier Clips, die irgendwie aneinander gehängt werden – auch wenn es auf der anderen Seite Filme gibt, die tatsächlich aus einer einzigen, bis zu 30 Minuten langen Aufnahme bestehen. Zu den preisgekrönten Rekordhaltern dieses Genres zählt „Victoria“ mit 140 Minuten Länge.
Allerdings gibt es kaum etwas Aufwendigeres als solche One-Shot-Movies, denn dabei müssen alle Aktionen von Akteuren und Kamera choreografiert durchlaufen werden. Ein kleiner Patzer – und das gesamte Team fängt von vorn an … Obendrein brechen einige Smartphones aus technischen Gründen nach 10 Minuten die Aufnahme ab, beispielsweise weil das Gerät zu warm wird.
Die Definition von „Film“ lässt sich also nicht über die Zahl der Clips, sondern nur über den Inhalt treffen: Ein Film dokumentiert etwas – oder er erzählt eine Geschichte. Also gehört ein Handlungsstrang dazu. Wenn der fehlt, wirkt auch ein kurzer Film schnell langweilig, egal wie schön oder hoch aufgelöst das Material ist. Ob es eine Veranstaltung oder ein Fest, ein Sportevent oder eine Urlaubsreise ist: Was in bewegten Bildern präsentiert werden soll, gehört zwischen Anfang und Ende eines Spannungsbogens. Dämmert Ihnen also bei den ersten Aufnahmen etwa am Urlaubsort, dass sich hier gut ein Film drehen ließe, sollten Sie sich schnell überlegen, wie die Geschichte aussehen soll, die Sie erzählen möchten, ungeachtet der Reihenfolge, in der die Aufnahmen entstehen. Denn auch Profis drehen selten chronologisch.
Man kann sich also durchaus im Urlaub einen pfiffigen Anfang einfallen lassen, auch ohne die langweilige Anreise dokumentiert zu haben. Vielleicht eignet sich ja wirklich die erste spontan gedrehte Aufnahme als Aufhänger für den Urlaubsfilm. Nur – dann muss man von diesem Aufhänger ausgehend eine Geschichte bauen, um möglichst bald die Verbindung zur Reise herzustellen. Dabei klärt man beispielsweise, wohin die Reise ging und wer mit von der Partie war. Je später man also bei einem gegebenen Anlass auf die Idee kommt, einen Film darüber zu machen, desto schwieriger wird es, sich eine überzeugende Geschichte auszudenken – und die nicht gefilmten Szenen zu ersetzen.
Typisches Beispiel: Wenn man erst bei der abendlichen Feier merkt, dass ein Video von der Hochzeit vielleicht doch ganz schön wäre … Doch auch das lässt sich kaschieren, etwa indem man herumfragt, ob vielleicht jemand den ein oder anderen Clip schon auf dem Standesamt oder in der Kirche gemacht hat. Zur Not greift man auf Fotos zurück, die als überblendete Sequenz hintereinander montiert werden. Wenn man eine komplette, aber wichtige Handlung in einer knackig kurzen Fotoanimation zusammenfasst, fällt der Übergang zum bewegten Bild nicht so sehr auf.
Um Hochformat-Clips mit querformatigem Video zu kombinieren, sorgt man für passendes Hintergrundmaterial, im Beispiel also etwa die Innenansicht der Kirche, eine Totale der Außenansicht oder eine Nahaufnahme des Blumenschmucks. Damit lassen sich die seitlichen Ränder des 16:9-Querformats füllen. Auch der Blumenschmuck, der Tisch mit den Geschenken und das Buffet sowie das Hochzeitsauto dürfen eigentlich nicht fehlen; diese Motive eignen sich gut für Bildmontagen – wie schließlich die Hände der Frischvermählten inklusive Hochzeitsringe.
Bildaufbau
Die erste Position, an der man spontan die Kamera zückt und eine Aufnahme starten will – ist immer die Falsche. Wer diese Regel einmal verinnerlicht hat, wird anders filmen und sich vor dem Griff zur Aufnahmetaste mehr bewegen.
Mancher Filmer zoomt und schwenkt erst nach dem Druck auf den Aufnahmeknopf. Am Ende steht das Bild keine Sekunde ruhig – solche Clips sind kaum verwertbar. Dabei braucht es nicht viel, um die Aufnahmeposition zu korrigieren. Oft reicht es, sich wenige Zentimeter zu bewegen – oder den Bildausschnitt leicht zu korrigieren.
Nach dem Aufnahmestart sollte man das Geschehen mit statischer Kamera einfangen. Lehnt man sich irgendwo an oder stützt wenigstens die Arme am Körper ab, fällt es leichter, das Smartphone stabil zu halten. Leichte Ruckler gleicht der Bildstabilisator meist ganz gut aus. Heftige, zu schnelle Schwenks bringen ihn dagegen aus dem Tritt. Gerade in hoher (4K-)Auflösung sehen Schwenks nur dann gut aus, wenn sie ganz langsam gemacht werden. Was beim Betrachten auf dem kleinen Smartphone-Display nicht auffällt, wirkt auf einem großen Fernseher ruckelig und sprunghaft – und wenig anschauenswert.
Das heißt nicht, dass man die Kamera gar nicht bewegen darf. Bewegt sich das Objekt vor der Linse, zieht man selbstverständlich nach. Dabei spielen Bewegungsrichtung und Zeitpunkt eine große Rolle: Einer Person, die sich nach rechts bewegt, folgt die Kamera nicht erst dann, wenn sie den rechten Bildrand erreicht hat. Stattdessen versucht man, bereits gleich zu Beginn der Bewegung mitzugehen und der Person in Laufrichtung mehr Freiraum zu lassen.
Andererseits: Gerade wenn es um eine erzählte Handlung geht, ist es mitunter keine schlechte Idee, die Person aus dem Bild treten zu lassen. Allerdings sollte man sich Gedanken machen, welche Aufnahme folgen soll. Um beim Hochzeitsbeispiel zu bleiben: Wenn das Brautpaar aufsteht, um die Hochzeitstorte anzuschneiden, zielt der normale Reflex des Filmers darauf ab, es zu verfolgen. Oft sieht es schicker aus, wenn das Brautpaar von seinen Plätzen aufsteht und in Richtung Tisch aus dem Bild geht. So hat der man Zeit, sich gut zu positionieren – für einen sauberen Gegenschuss, der das Brautpaar deutlich dichter zeigt, so dass der Zuschauer das Anschneiden der Torte inklusive der Gesichter sieht.
Bildgrößen
Tatsächlich lebt ein Film von den Wechseln der Einstellungsgrößen. Eine Totale schafft den Überblick, die Halbtotale verdichtet das Geschehen und zeigt, um was es geht. Die Krönung sind schicke Nahaufnahmen, die etwas zeigen, was der Zuschauer selbst nicht sehen konnte. Sie binden den Zuschauer ein, fesseln ihn, katapultieren ihn mitten ins Geschehen.
Dafür muss sich der Kameramann mit seinem Smartphone viel bewegen. Dank der eher leicht weitwinkligen Brennweite der meisten Smartphone-Optiken bekommt man echte Übersichtsaufnahmen also nur, wenn man sich weiter weg bewegt – sofern das die Räumlichkeiten zulassen. Für Detailaufnahmen dagegen muss man dem Objekt dichter auf die Pelle rücken. Ändern lässt sich der Blickwinkel durch Zusatzlinsen (siehe S. 78).
Automatisch geschärft
Bedingt durch den fehlenden Zoom ist also jede Veränderung des Blickwinkels auf das Bildformat des Smartphones festgelegt. Um von der Gesamtansicht auf eine halbnahe Einstellung zu wechseln, die etwa nur die handelnden Personen, aber nicht deren Umfeld zeigt, greift der Benutzer einer Video- oder Fotokamera zum Zoomobjektiv – beim Smartphone braucht es dafür mehrere beherzte Schritte nach vorn. Es gehört Überwindung dazu, mit dem Smartphone in der Hand nah an eine Person heranzutreten, um Gesicht und Kopf formatfüllend ins Bild zu bekommen. Doch je ruhiger und gelassener man vorgeht, desto eher wird die gefilmte Person dieses „zu nah Herantreten“ akzeptieren – und desto besser und wackelfreier sehen die Aufnahmen aus.
Dabei sollte man den späteren Zuschauer nicht vergessen: Um eine detailreiche Totale wahrzunehmen, braucht er länger als für eine Detailaufnahme. Es lohnt sich, dies schon bei der Aufnahme zu beachten. Dabei hilft die 8-Sekunden-Regel: Kein Clip wird kürzer als acht verwertbare Sekunden. Keine Regel ohne Ausnahme: Gerade bei Totalen reichen die acht Sekunden oft nicht aus, hier empfiehlt es sich, eher im 20-Sekunden-Raster zu filmen – besonders dann, wenn man zum Beispiel noch über das Panorama schwenken möchte. Diesen Schwenk beginnt man erst nach einigen Sekunden ruhiger Kameraposition, auch nach Ende der Schwenkbewegung läuft die Aufnahme noch etwas weiter.
Nicht nur bei Schwenks muss man sich auf den Autofokus im Smartphone verlassen, denn eine manuelle Scharfeinstellung ist nur in wenigen vorinstallierten Apps vorhanden. Zudem ist meist die Scharfstellung mit der Belichtungssteuerung gekoppelt, ein Fingertipp aufs Display ändert also nicht nur den Fokus. Eine exakte Festlegung der Schärfenebene, gar so etwas wie eine Schärfenverlagerung im Kino-Look, ist nur im Pro-Modus der Apps oder mit Alternativ-Apps möglich – und selbst dann nicht trivial.
Selbst wenn inzwischen manche Smartphones erlauben, zwei- bis dreifach zu zoomen: Der Versuchung, dies zu nutzen, sollte man widerstehen – zumindest während der Aufnahme. Denn einerseits erzielen digitale Zoom-Funktionen bestenfalls akzeptable Ergebnisse, sind aber schwer zu bedienen. Demgegenüber arbeiten echte Tele-Optiken sehr ordentlich – aber nicht bei laufender Aufnahme, weil sich beim Zoomen durch den Wechsel der Linse die Perspektive ändert. So glatt und weich steuern wie das echte Zoom-Objektiv eines Camcorders lassen sich diese Zoom-Funktionen also nicht.
Besser und moderner wirkt es, wenn man sich munteren Schrittes auf das Objekt zubewegt. Damit es dabei nicht zu seekrankheitsfördernden Videos kommt, nutzt man einen stabilisierenden Handgriff, Gimbal genannt. Um solches nützliches Zubehör geht es auf den folgenden Seiten. (uh@ct.de)