Separate Marken für AMD-Grafikkarten
Ab Mai werden Hersteller, die bislang AMD- und Nvidia-Grafikkarten vertreiben, neue Marken einführen, unter denen sie ausschließlich AMD-Grafikkarten verkaufen. Anlass dafür ist Nvidias neues GeForce Partner Program, das Herstellern Vorteile verspricht, sofern diese ihre Gaming-Marke exklusiv auf GeForce-Karten ausrichten. Die Hersteller können dann Berichten zufolge damit rechnen, zum Marktstart neuer GPU-Generationen mit ausreichend GPUs beliefert und bei Social-Media- und PR-Aktivitäten (finanziell) unterstützt zu werden sowie Zugriff auf Game-Bundles und Rabattprogramme zu erhalten.
Den Anfang macht die Firma Asus, die AMD-Grafikkarten ab Mai unter der Marke Arez verkauft. AMD erklärte, dass man mit den Grafikkarten-Herstellern auf Augenhöhe zusammenarbeite: „keine Anti-Gamer- oder wettbewerbswidrigen Bedingungen“. Außerdem stelle AMD Technik zur Verfügung, „anstatt die Spieler mit proprietärer Technik zu bestrafen und ihre Auswahl an Displays einzuschränken.“ Hier spielt AMD auf Nvidias adaptive Bildsynchronisierungstechnik G-Sync an, die nur mit speziellen Displays funktioniert. (mfi@ct.de)