Appschließbar
Türschlösser mit smarten Funktionen
Smarte Türschlösser bringen Komfort ins Smarthome. Doch viele Nutzer scheuen bislang den Einbau, der ist aber leichter als vermutet.
Es gießt aus Kübeln, unter jedem Arm klemmt eine Einkaufstüte. Jetzt irgendwie schnell den Schlüssel aus der Tasche pfriemeln und rein ins Haus, bevor die Tüten aufweichen und sich der Einkauf auf dem Boden verteilt. Wer solche Situationen vermeiden will, ist ein Kandidat für smarte Türschlösser.
Per Fingertipp auf das Smartphone oder sogar ganz automatisch schließen sie die Tür auf und verriegeln hinterher wieder selbstständig. Hierfür sind sie per Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt und haben meistens Motoren, die auf der Innenseite der Haus- oder Wohnungstür den Schließzylinder drehen. Im Vergleich zu normalen Schlössern bieten Smartlocks einige Vorteile: Man braucht keinen Schlüsselbund mehr und verlorene Schlüssel sind damit passé. Zudem stellen Smartlocks zum Nulltarif virtuelle „Zweitschlüssel“ für jedes Familienmitglied bereit. Haushaltshilfen, Verwandte oder Nachbarn lassen sie nur zu gewünschten Zeiten hinein.
Wir haben uns fünf Smartlocks angeschaut, die sich in wenigen Minuten in jeder gängigen Tür installieren lassen. Dazu zählen das elektromechanische Schloss secuEntry easy von Burg Wächter, das Motorschloss Yale Entr, hinter dem mit Assa Abloy ebenfalls ein namhaftes Schließtechnikunternehmen steht, sowie die Motorschlösser eQ-3 Eqiva, Danalock V3 und Nuki.
Alle lassen sich nicht nur per App öffnen, sondern auch weiterhin mit normalen Schlüsseln. Zusätzlich gibt es für fast alle Testgeräte kleine Handsender und für die Schlösser von Burg Wächter und Yale auch PIN-Pads oder Fingerabdruckleser.
Ohne Bohren und Sägen
Die Geräte Nuki und Eqiva nutzen einen der bisherigen Schlüssel. Er wird innen ins Türschloss gesteckt, die Smartlocks werden drübergestülpt und am Schließzylinder verschraubt oder notfalls mit doppelseitigem Klebeband an den Türbeschlag geklebt. Eine längliche Aussparung im Smartlock nimmt den Schlüsselkopf auf. So funktionieren Eqiva und Nuki theoretisch mit den bestehenden Schließzylindern.
Trotzdem sollte in jedem Fall das Schloss gewechselt werden, wenn es nicht mit einer Not- und Gefahrenfunktion ausgestattet ist. Nur solche lassen von außen aufschließen, wenn innen ein Schlüssel steckt. Ohne Notöffnungsfunktion hilft bei leerer Batterie am Smartlock oder vergessenem Handy nur noch ein Schlüsseldienst, der die Tür oder das Schloss aufbricht – ein teurer Spaß also.
In der Praxis gibt es gute weitere Gründe, trotzdem einen neuen Zylinder zu kaufen: In die Aussparung von Nuki und Eqiva passen nur Standardschlüssel aus Metall – solche mit Kunststoffüberzug sind zu dick. Manchmal zwingt auch auch die Anzahl der vorhandenen Schlüssel zum Neukauf. Da einer dauerhaft in der Tür verbleibt und manche Schlösser nur mit drei Schlüsseln ausgeliefert werden, hat man eventuell zu wenige.
Die Testkandidaten Danalock V3, secu Entry easy und Yale kommen mit eigenen Schließzylindern. Um sie in der richtigen Länge zu bestellen, muss man zunächst das eigene Schloss ausbauen und vermessen. Das ist zwar etwas aufwendiger, aber dafür werden die Smartlocks hier direkt mit dem Schließzylinder verschraubt. Es besteht also nicht die Gefahr, dass sie sich durch Vibrationen lockern und beim Zuwerfen der Tür schlimmstenfalls abfallen.
Bei Danalock hat man die Wahl zwischen einem teureren Maßzylinder in gewünschter Länge oder einem günstigen Universalzylinder. Für den Test standen uns beide zur Verfügung. Für den Einbau des Universalzylinders sollte man etwas Zeit einplanen. Er lässt sich mit verschraubbaren Verbindungsgliedern auf der Außen- und Innenseite in der Länge anpassen.
Da jedes Glied mit vier Innensechskantschrauben fixiert wird, hat uns dieses Puzzle rund eine halbe Stunde beschäftigt. Trotz guter Einbauanleitung stießen wir auf ein Problem: Damit sich die Einzelteile ineinanderschieben lassen, haben sie ein wenig Spiel. Schraubt man sie nicht absolut bündig zusammen, verhindert die hauchdünne Nut an den Übergängen, dass sich der Zylinder durch die Schlossbohrungen der Tür schieben lässt. An zwei Türen klappte bei unseren Tests der Einbau deshalb nicht. Mit dem Maßzylinder hatten wir dagegen keine Probleme.
Gerüstet
Abseits vom Komfort ist die wichtigste Aufgabe der Smartlocks, die eigenen vier Wände vor ungebetenen Besuchern zu schützen. Schließlich will sich niemand mit dem Einbau einen Unsicherheitsfaktor einfangen. Die günstigen mitgelieferten Zylinder sind nach DIN EN 1303 zertifiziert. Ihre Aufbruchsicherheit liegt auf dem Niveau anderer Standard-Schließzylinder namhafter Hersteller. In etlichen Mietshäusern kommen so alte 08/15-Zylinder zum Einsatz, dass unsere Testgeräte praktisch sogar ein Upgrade darstellen.
Wer sich mehr Sicherheit wünscht, bestellt unsere Testkandidaten mit Sicherheits- oder Hochsicherheitszylindern. Sie widerstehen mechanischen Aufbruchsversuchen wie Lock-Picking, Aufbohren und Schlagschlüsseln besser, sind aber auch deutlich teurer. Gerade in Mietwohnungen ist deshalb eine Abwägung zwischen Preis und Sicherheit ratsam: Für einen soliden Schutz vor Einbrechern muss auch der Rest der Tür mitspielen. Bei vielen Einbrüchen kommt ein Brecheisen zum Einsatz. Die Sicherheit hängt dann von der Türzarge und deren Schließblech ab und nicht vom Schloss. Da Nuki und Eqiva die vorhandenen Schlüssel nutzen, hat man hier eine beliebige Auswahl, um leichter zwischen Sicherheitsbedürfnis und Preis abzuwägen.
Die Funkverbindung zwischen Schlössern, ihren Apps und Keypads oder Fernbedienungen stellt eine weitere Angriffsfläche dar. Erfreulicherweise nutzt keines der Geräte des Tests eigene proprietäre Funkstandards. Stattdessen kommt bei allen Bluetooth 4.0 mit dessen Sicherheits-Features wie einer 128-Bit-AES-Verschlüsselung zum Einsatz. Dank Machanismen wie Rolling-Codes funktionieren beispielsweise Replay-Angriffe nicht. Sollte ein Hacker jedoch die erstmalige Kopplung zwischen Smartphone und Schloss belauschen, so erleichtert ihm das theoretisch spätere Angriffe auf die Bluetooth-Verschlüsselung.
Die Kommunikation der Apps oder WLAN-Brücken mit den Servern ist zusätzlich mittels SSL/TLS verschlüsselt.
Profihacker mit entsprechendem Equipment sind vielleicht trotzdem in der Lage, die Schlösser anzugreifen, doch die würden wohl eher gleich das Smartphone als lohnenderes Ziel ins Visier nehmen. Zudem muss ein Einbruch vor allem schnell gehen, weshalb die Täter wahrscheinlich eher einfach die Tür oder ein Fenster aufhebeln dürften, statt sich minuten- oder stundenlang mit einem Laptop in Funkreichweite neben die Haustür setzen.
Geringer Widerstand
Das Drehmoment der Motoren entspricht etwa der Kraft, die ein Erwachsener mit einem Schlüssel auf ein Schloss ausübt. In den Türen unseres Tests ließen sich die Schließzylinder leichtgängig drehen, sodass die Smartlocks sie stets zuverlässig ver- und entriegelten.
In Altbauten oder bei schweren Türen mit Holzrahmen können aufgrund von Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitsschwankungen Verspannungen auftreten, die die Türfalle oder Schlossriegel schwergängig werden lassen. Für Türen, an denen man ziehen oder drücken muss, um sie aufzuschließen, sind unsere Testkandidaten ungeeignet, da ihre Motoren zu schwach sind – eQ-3 weist als einziger Hersteller in der Einbauanleitung darauf hin. Mit mäßig schwergängigen Schlössern kommen unsere Testkandidaten zwar zurecht, doch der größere Kraftaufwand wirkt sich merklich auf die Laufzeit der Akkus oder Batterien aus.
Bei der Schließgeschwindigkeit sind die Motorschlösser ungefähr so schnell wie ein Mensch. Für zweifaches Umschließen brauchten das Eqiva und das Nuki in unseren Tests knapp fünf Sekunden. Je nach Schließweg der eigenen Tür kann dieser Wert leicht abweichen. Das Danalock V3 und das Yale Entr sind mit rund drei Sekunden etwas flotter.
Allen Schlössern gemein ist ihr Motorgeräusch, das von der Tonalität und der Lautstärke einem kleinen Akkuschrauber entspricht – in Büros oder größeren Familien ist das bei häufigem Kommen und Gehen schon ein Nervfaktor. Von unseren Testkandidaten war das Eqiva am lautesten, dicht gefolgt vom Nuki. Das Yale Entr und das Danalock sind etwa gleichauf und etwas leiser. Die subjektive Lärmbelästigung hängt aber auch von der eigenen Haustür ab, die die Schwingungen als Resonanzkörper mitunter deutlich verstärkt.
Von Geisterhand
Die Schlösser von Danalock und Nuki unterstützen automatisches Aufschließen. Die Idee klingt zunächst genial: Sobald man zu Hause ankommt, verbindet sich das Smartphone über Bluetooth mit dem Schloss und öffnet sofort die Tür, ohne dass man auch nur einen Finger krümmen muss.
Die technische Umsetzung hat in der Praxis aber damit zu kämpfen, dass nur aufgeschlossen werden soll, wenn man unterwegs war und heimkommt und nicht jedes Mal, wenn man mit dem Smartphone in der Tasche daheim durch den Flur geht. Für diese Unterscheidung nutzen die Smartlocks Geofencing, für das man in den Apps den Standort der Haustür festlegt.
Die Apps überwachen fortan den Standort des Smartphones und erkennen so, wann das Zuhause verlassen wurde. Erst danach beginnen sie zu überprüfen, wann man wieder heimkehrt. Bei der Rückkehr in den Geofence-Bereich scannen die Apps nach dem Bluetooth-Signal das Schloss und senden sofort den Befehl zum Öffnen, sobald die Funkverbindung steht. Wer vollgepackt mit Einkaufstaschen nach Hause kommt und ungehindert hereinspazieren kann, wird das Feature lieben.
Doch im Alltag führen Einschränkungen von Android und iOS zu unerwünschten Nebenwirkungen beim Geofencing. Zwar funktionieren Apps mit häufigen Standortabfragen auf iPhones recht zuverlässig, doch das wirkt sich auf die Akkulaufzeit des Telefons aus.
Android ist beim Stromsparen seit Version 6 sehr restriktiv: Im Hintergrund laufende Apps dürfen den Standort nur in bestimmten Intervallen abfragen, und bei ausgeschaltetem Display verlängert sich zusätzlich das Zeitfenster, in denen Apps das Betriebssystem für eine Standortabfrage überhaupt aufwecken dürfen. Das Geofencing der Nuki- und der Danalock-App hatte daher keine spürbaren Auswirkungen auf die Akkulaufzeit. Die Kehrseite: Gelegentlich erkannten die Apps nicht rechtzeitig, dass wir vor der verschlossenen Haustür standen, und wir mussten das Schloss manuell in der App öffnen.
Weit unangenehmer kann es werden, wenn man zwischenzeitlich schon per Schlüssel selbst aufgeschlossen hat und das Smartphone erst einige Minuten später aufwacht und den Standort aktualisiert. Obwohl man bereits zu Hause ist, spulen die Apps ihre Coming-Home-Routine ab und öffnen die Tür erneut. Dies bescherte dem Autor einen plötzlichen und unerwarteten freien Blick in den Hausflur des Mehrfamilienhauses, während er bei offener Badezimmertür in der Badewanne saß …
Technisch lassen sich solche Fehlöffnungen nur schwer vermeiden, weil die Apps und die Schlösser nur erkennen, dass sie sich in Reichweite befinden, nicht aber, ob sich das Handy von außen oder von innen nähert. Für das Danalock ist deswegen ein gesonderter Bluetooth-Beacon erhältlich, der diese Unterscheidung ermöglichen soll. Da wir während unserer Tests nur eine einzige Fehlöffnung hatten und die Bluetooth-Reichweiten stark von der jeweiligen Wohnung abhängen, können wir nicht bewerten, wie gut das System mit zusätzlichem Beacon funktioniert.
Burg Wächter geht vielleicht auch deshalb einen anderen Weg: Die App des secuEntry easy prüft, wann sich das Smartphone mit dem heimischen WLAN verbindet, und gibt dann den Türknauf über einen Bluetooth-Befehl automatisch für eine einzelne Öffnung frei. Theoretisch kann auch hier beispielsweise durch WLAN-Verbindungsabbrüche eine ungewollte Entsperrung auftreten. Da das secuEntry easy keinen Motor hat und man dem Drehkauf nicht ansieht, ob er sperrt oder nicht, ist das Risiko ungewollten Besuches hier aber geringer. Wer Fehlöffnungen grundsätzlich ausschließen will, schaltet die Funktion in den Apps aus.
Zweit- bis Zehntschlüssel
Bei kleinen Firmen, Vereinen und größeren Familien gehen verlorene Schlüssel schnell ins Geld. Hier sind die smarten Schlösser im Vorteil. Ihre virtuellen Schlüssel lassen sich in ausreichend hoher Anzahl anlegen und sind mechanischen Schlüsseln auch in der Flexibilität weit überlegen: In den Apps unserer Testkandidaten lassen sich Benutzer anlegen, die entweder einen dauerhaften oder einen zeitlich begrenzten Zugang haben. Wenn beispielsweise der Nachbar im Urlaub die Blumen gießen soll, erteilt man ihm eine Freigabe für zwei Wochen; die Haushaltshilfe wiederum darf nur an bestimmten Wochentagen zu bestimmten Zeiten hinein und die Schwiegermutter grundsätzlich nicht am Wochenende.
Benutzer und Zugriffszeiten lassen sich bei unseren Testkandidaten in den zugehörigen Apps anlegen, ändern und wieder löschen. Zutrittsberechtigte müssen dann einfach nur die jeweilige Schloss-App installieren. An den Schloss- und Administrator-Einstellungen können sie nichts verändern. Bei den Schlössern von Yale und Burg Wächter geht die Nutzerverwaltung alternativ auch mit den optionalen Key-Pads und somit ohne App.
Die Geräte von Burg Wächter, eQ-3, Nuki und Yale speichern die berechtigten Nutzer-IDs offenbar direkt im Schloss. Entzieht man jemandem das Schließrecht, ist die Änderung sofort gültig. Das Danalock V3 geht einen anderen Weg: Die Apps aller Nutzer weisen sich gegenüber dem Schloss mit einem Kommunikationsschlüssel aus. Der hat eine in der App einstellbare Gültigkeit von wenigen Minuten bis zu einem Jahr. Wird ein Nutzer entfernt, kann er bis zum Ablauf des Kommunikationsschlüssels weiterhin schließen. Als Abhilfe startet der Hauptnutzer in der App manuell ein Schlüssel-Update, das nur den verbliebenen berechtigten Nutzern automatisch neue Kommunikationsschlüssel in die App überträgt.
Wolkenschloss
In fast allen Apps unserer Testkandidaten lassen sich die Schließprotokolle einsehen. Das mag beispielsweise für Eltern praktisch sein, die sicherstellen wollen, dass der pubertierende Nachwuchs wirklich vor zwölf von der Party zurück war. Die Daten landen bei einigen Geräten aber auch beim Hersteller des Schlosses. Falls bei der Ersteinrichtung ein Nutzer-Account angelegt wird, kann man dafür eine eigens angelegte E-Mail-Adresse nutzen und muss nicht seinen realen Namen preisgeben. Aber will man das automatische Auf- und Zuschließen benutzen, muss für das Geofencing der Wohnsitz angegeben werden – nicht gerade jedermanns Sache.
Sofern man das Danalock V3 in der Zigbee- oder Z-Wave-Variante besitzt, lässt es sich in die eigene Smarthome-Zentrale einbinden und darüber Schließbefehle absenden. Deinstalliert man anschließend die App, werden keine Daten mehr zum Hersteller übertragen. Ähnliches funktioniert beim Nuki: Über die optionale Nuki-Bridge lässt sich das Smartlock über HTTP-Requests ansprechen und so mithilfe von Smarthome-Zentralen oder Apps wie Tasker steuern. Die Nuki-App wird dann nicht mehr benötigt. Da die Bridge ihrerseits mit Cloudservern kommuniziert, muss man ihr zudem im Router den Internetzugang blockieren. Die Steuerung von Danalock und Nuki funktioniert anschließend nur noch über das heimische Netzwerk, was den Fernzugriff und die Nutzerverwaltung lahmgelegt.
Das Eqiva von eQ-3 kommt ohne Registrierungszwang und Hersteller-Cloud aus. Sofern man die Schlösser secuEntry easy von Burg Wächter und das Yale Entr nur mit Handsendern oder dem optionalen PIN-Pad betreibt, erlauben auch sie eine anonyme Nutzung ohne Webzugang.
Fazit
Besonders an stark frequentierten Türen machen sich smarte Schlösser durch ihre Flexibilität und den Komfortgewinn schnell bezahlt. Wer in Büros oder Vereinen ohne Cloud und Smartphone-App auskommen will, greift zu den Schlössern von Burg Wächter oder Yale und ihren optional erhältlichen PIN-Pads oder Fingerabdrucksensoren – muss dann aber etwas tiefer in die Tasche greifen.
Einen günstigen Einstieg bietet das Eqiva von eQ-3, sofern man sich mit dem geringeren Funktionsumfang und der etwas spartanischen App anfreunden kann.
Smarthome-Enthusiasten sind mit dem Danalock V3 und dem Nuki gut beraten. Die haben einen großen Funktionsumfang und lassen sich mit Smarthome-Zentralen koppeln und über Dienste wie IFTTT oder digitale Assistenten steuern. (spo@ct.de)