c't 9/2018
S. 37
News
Beamer, Displays, VR

4K-Beamer mit HDR und 3D

Optomas UHD51 gehört zu den preiswerten 4K-Beamern, die aktuell auf den Markt drängen.

Optomas neuer 4K-Beamer UHD51 beherrscht die Wiedergabe von kontraststarken HDR-Videos, kann HDR simulieren und ist ISF-kalibriert. Eine Zwischenbildberechnung soll für ruckelfreie Bewegtbilder sorgen. Außerdem unterstützt der UHD51 die 3D-Modi Side-by-Side, Top-Bottom und Frame Packing.

Der DLP-Projektor nutzt einen DMD-Chip von Texas Instruments, dessen Full-HD-Auflösung per Aktuator viermal sehr schnell hintereinander auf die Leinwand geworfen wird. So entsteht ein ultrahochaufgelöstes 4K-Bild mit 8,3 Millionen Bildpunkten, das laut Optoma bis zu 2400 Lumen hell ist. Aus 2,70 m bis 3,50 m erzeugt er ein 2,20 m breites Bild (100"-Diagonale); per Lensshift kann man seine Projektion vertikal in die Leinwand einpassen.

Am USB-Port liefert der Beamer Strom für HDMI-Sticks wie Googles Chromecast, um Videos zu streamen. An seiner Klinkenbuchse versorgt er Leinwände mit einem 12-Volt-Triggersignal. Beide HDMI-Eingänge nehmen maximal UHD-Auflösung mit 60 Hz und HDCP 2.2 entgegen, am analogen VGA-Port sind bis zu 1600 × 1200 Pixel bei 60 Hz möglich. Der 5,2 kg leichte Beamer enthält zwei 5-Watt-Lautsprecher, sodass man ihn notfalls auch ohne externe Speaker betreiben kann. Der UHD51 ist ab Mitte April für 1700 Euro erhältlich, die Lampenlebensdauer im Eco-Modus spezifiziert Optoma auf 15.000 Stunden. (uk@ct.de)