c't 14/2019
S. 42
News
Grafikkarten, Prozessoren
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Neue CPUs und GPUs in 7 Nanometer

AMDs neue Mittelklasse-CPUs und Spielergrafikkarten

Die drei brandneuen Radeon-RX-5700-Grafikkarten sowie ein Ryzen-3000-Prozessor mit 16 Kernen sollen vor allem Spieler ansprechen.

AMD will 7-nm-Chips ab dem 7. 7.2019 in die Händlerregale bringen. Unter den acht neuen Ryzen-3000-Prozessoren für die Fassung AM4 ist die 16-Kern-Version für 749 US-Dollar ein Highlight. Acht Kerne gibt es ab 329 US-Dollar und die beiden Ryzen-3000G mit integrierter Grafik treten noch mit alter Technik an. Für Spieler kommt mit der Radeon RX 5700 eine Reihe von drei schnellen Grafikkarten auf den Markt – eine davon ist eine limitierte, leicht übertaktete Jubiläumsausgabe anlässlich von AMDs 50. Firmengeburtstag. Euro-Preise veröffentlicht AMD erst kurz vor dem Marktstart.

AMD bringt im Navi-10-Grafikchip auf 251 Quadratmillimetern 10,3 Milliarden Transistoren unter. Er soll auf der Radeon RX 5700 XT Nvidias GeForce RTX 2070 schlagen.

Alle drei 5700-Karten eignen sich laut AMD für flüssiges Gameplay in WQHD-Auflösung mit 2560 × 1440 Bildpunkten. Das XT- und das Jubiläums-Modell für 479 respektive 499 US-Dollar sollen in Spielen Nvidias GeForce RTX 2070 schlagen, die mit 379 US-Dollar günstigere RX 5700 ohne Anhängsel die RTX 2060. Auf den Karten sitzt der Grafikchip Navi 10, der erste mit neuer, umgekrempelter Radeon-DNA-Architektur in 7 Nanometer (nm) feinen Strukturen. AMD hat RDNA auf eine höhere Leistung pro Megahertz und pro Watt im Vergleich zu den Vorgängermodellen optimiert. Die Leistungsaufnahme und die Taktraten profitieren von der 7-nm-Fertigung, sodass etwa die Radeon RX 5700 mit 180 Watt auskommt – für Übertaktungsversuche verlötet AMD dennoch je einen 6- und einen 8-poligen PCIe-Stromanschluss.

Workstation-Prozessoren mit 28 Kernen

Mit einer neuen Generation der Workstation-CPUs Xeon W erhöht Intel die maximale Kernanzahl von 18 auf 28. Die neun Prozessoren der Serie Xeon W-3200 eignen sich für professionelle Anwendungen wie 3D- und Grafikdesign, der Konstruktion von Gebäuden und Maschinen und für wissenschaftliche Berechnungen. Im Vergleich zu den Vorgängern der Serie Xeon W-2100 hat Intel die Plattform kräftig aufgebohrt: Die Zahl der PCI-Express-3.0-Lanes am Prozessor steigt von 48 auf 64. Weitere 20 PCIe-3.0-Lanes stellt der C621-Chipsatz bereit.

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