c't 26/2019
S. 36
aktuell
Soziale Medien
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Informationskrieg

Wie Hongkongs Protestbewegung kommuniziert

Während Behörden nach einer geheimen Kommandozentrale suchen, nutzt die Hongkonger Demokratiebewegung neue Plattformen zur Mobilisierung.

Seit Juni erlebt die Sieben-Millionen-Metropole Hongkong eine Protestbewegung, die von einem Großteil der Bevölkerung getragen und unter anderem als Reaktion auf ausufernde Polizeigewalt zunehmend militanter wird. Um die Aktionen zu koordinieren, nutzen die Aktivisten vor allem soziale Netzwerke und Messenger. Doch der Umgang mit diesen Diensten hat sich in den vergangenen Jahren verändert.

Bei den sogenannten Regenschirm-Protesten von 2014 nutzten die Aktivisten vor allem Facebook und Twitter, um sich per Smartphone abzustimmen. Doch seitdem sind viele sensibler geworden gegenüber Datensammelei und digitaler Überwachung. Sie wanderten zu Messaging-Diensten wie Telegram oder Signal ab, die als sicherer gelten. „Die Leute sind jetzt cleverer im Umgang mit Technik. Sie nutzen sie so, dass sie sich nicht selbst belasten“, sagt Lokman Tsui, der als Professor für Medienwissenschaft an der Chinesischen Universität Hongkong lehrt.

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