c't 17/2020
S. 114
Test & Beratung
Saugroboter

Alles im Blick

Saugroboter mit intelligenter Objekterkennung

Saugbots umfahren größere Hindernisse zwar automatisch, aber Kabel, Schnürsenkel oder Bauklötze stellen sie vor Probleme. Der Super-Gau sind Hinterlassenschaften von Haus­tieren, die die Bots unappetitlich in den Teppich und die eigenen Bürsten einmassieren. Die Saugroboter unseres Tests sollen solche Dinge ­erkennen.

Von Stefan Porteck

Mit ihren Laser-Distanz-Sensoren (Lidar) finden sich moderne Staubsauger in Häusern und Wohnungen gut zurecht: Sie unterscheiden einzelne Räume und legen in ihren Apps einen Grundriss der Wohnung respektive der Etage an. Damit gerüstet fahren auch unsere Testkandidaten Deboot Ozmo T8 AIVI von Ecovacs und der Roborock S6 MaxV ab der zweiten Reinigung sehr gezielt jeden Raum nacheinander in parallelen Bahnen ab. Zudem detektieren ihre Lidar-Sensoren große Möbel wie Betten, Schränke und Sofas. Für kleine Gegenstände, beispielsweise Blumentöpfe oder Stuhlbeine, haben sie in der Frontstoßstange Infrarotsensoren. Ist ein Hindernis zu klein oder zu flach, stupsen die Bots es in den manchen Fällen doch an – aber üblicherweise nur leicht. Dabei lösen mechanische Kontakte in den gefederten Stoßstangen aus, sodass die Bots spätestens dann die Richtung wechseln.

Herkömmliche Saugbots sind nur mit Lidar- und IR-Sensoren ausgestattet, was im Alltag einige Probleme mitbringt: Kleine und leichte Dinge werden aufgesaugt, verschoben, umgeworfen oder heruntergerissen. Doch selbst wenn grundsätzlich alles aufräumt ist, droht die Gefahr, dass manche „Hindernisse“ in Abwesenheit oder ohne Kenntnis des Besitzers ent­stehen. Wohl jeder Haustierbesitzer kennt wohl das Problem, dass auch dem best­erzogenen Hund oder der reinlichsten Katze mal ein Malheur passiert.

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