c't 19/2020
S. 147
Wissen
Netzsicherheit
Deutsche Glasfaser

Ungebetene ­Besucher

CG-NAT hält das IPv4-Internet draußen, aber nicht die Netznachbarn

Die von Providern in Glasfaser-Netzen installierten Netzabschlüsse sind keine Router: Sie lassen mehr Verkehr durch als meist gewünscht.

Von Ernst Ahlers

Einige Internetprovider – besonders die für Internet per TV-Kabel oder Glasfaser – müssen ihre Kunden bei IPv4 per CG-NAT (Carrier Grade Network Address Translation) anbinden, weil sie nicht über genug öffentliche IPv4-Adressen verfügen. Wie das NAT in WLAN-Routern isoliert CG-NAT ein Teilnetz vom IPv4-Internet, aber schon im Netz des Providers statt erst im heimischen Router.

Bei CG-NAT bekommen die Hosts IPv4-Adressen aus einem reservierten Bereich (100.64.0.0/10). Dieser Block ist aus dem öffentlichen IPv4-Internet nicht erreichbar. Das schmerzt etwa jene, die auf ihrem Netzwerkspeicher (NAS) eine Cloud-Software wie Nextcloud installiert haben (c’t 10/2018, S. 142). Denn diese ist aus dem IPv4-Internet außerhalb des Providernetzes nicht nutzbar.

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