c't 21/2021
S. 146
Praxis
Schriftarten entwerfen
Bild: Thorsten Hübner

Von A bis Z

Mit Birdfont eigene Schriftarten entwickeln

Typografie ist eine Kunst und Wissenschaft für sich. Mit der richtigen Software fällt der Einstieg dennoch recht leicht und ehe man sich versieht, hat man die erste eigene Schriftart entwickelt.

Von Martin Reche

Das neue Plattencover der Band, der Schriftzug für den Header der Homepage, die Einladungskarten für die Hochzeit – es gibt viele Gelegenheiten, bei denen man mit einer eigenen Schriftart ein persönliches Ausrufezeichen setzen kann. Das ist kreativer und individueller, als irgendwelche kostenlosen Fonts aus dem Netz zu nutzen.

Auch wenn jahrelange Erfahrung und viel Wissen erforderlich sind, um eine nach typografischen Kriterien richtig gute Schriftart zu entwickeln: Zu ersten Ergebnissen kommt man erstaunlich schnell und irgendwo muss man ja anfangen. Außerdem macht das Basteln an Schriftarten Spaß.

Buchstabenzeichner

Bei der Gestaltung von Schriftarten helfen darauf spezialisierte Programme, wovon es mehrere, teilweise auch kostenlose, gibt. Relativ bekannt ist FontForge, eine Open-Source-Applikation, mit der zum Beispiel die Schriftfamilien Deja Vu und Linux Libertine entwickelt wurden. In diesem Artikel verwenden wir jedoch Birdfont, weil es eine einsteigerfreundlichere Bedienoberfläche bietet. Leider gibt es keine deutsche Übersetzung des Programms, aber die nötigen Englischkenntnisse sind minimal.

Typografische Fachbegriffe verwenden wir im Artikel spärlich und eher umgangssprachlich. Wer in die Thematik tiefer einsteigen will, für den ist das Wiki von typografie.info (siehe ct.de/y4qx) ein guter Startpunkt. Außerdem beschränken wir uns auf Schriften mit westlichen Buchstaben.

Birdfont steht für alle gängigen Betriebssysteme zur Verfügung. Neben Quellcode für eine Open-Source-Variante (aktuell mit Versionsnummern 2.29.x) gibt es Binärpakete (mit Versionsnummern 4.19.x). Auch die Binärpakete darf man kostenlos verwenden, muss die damit entwickelten Schriftarten aber unter die SIL Open Font License stellen und darf sie nicht verkaufen.

Birdfont gibt es in Open-Source-, Freeware- und Bezahlvarianten.

Dem Programm liegt ein ähnliches Prinzip zugrunde wie vielen anderen Font-Programmen auch, letztlich sind sie spezialisierte (Vektor-)Grafikprogramme: Jeder Buchstabe (und so manche Buchstabenkombination) wird als kleines Bild angelegt und verwaltet. Nach dem Start öffnet Birdfont ein weitgehend leeres Fenster, das aber die zentralen Bedienelemente des Programms bereits zeigt: Buttons in der Seitenleiste links und ein Programmmenü, das Sie über die drei Striche rechts oben erreichen. Die Symbole auf den Schaltflächen sind nur teilweise intuitiv, aber wenn man den Mauszeiger über ihnen platziert, erscheinen erklärende Tooltips.

Welche Buttons Birdfont anzeigt, hängt davon ab, welche Funktionen des Programms man gerade nutzt. Die Startansicht bietet Schaltflächen, um auf dem System vorhandene Schriftarten zu öffnen oder ganz neue Schriften anzulegen. Außerdem sind die Grundeinstellungen des Programms zugänglich. Wenn Sie nicht mit der Open-Source-Version arbeiten (und nicht für Birdfont bezahlen), bittet Birdfont bei jedem Start um die Wahl der richtigen Lizenz.

Bedienoberfläche und Werkzeuge

Nach einem Klick auf den „New font“-Button öffnet das Programm eine tabellarische Übersicht mit Platzhaltern für Zahlen, Zeichen und Buchstaben – die sogenannten Glyphen einer Schriftart. Standardmäßig enthält die Tabelle Glyphen für die im Englischen wichtigsten Zeichen. In der Seitenleiste können Sie andere Ansichten wählen, etwa alle in einer Schriftart verfügbaren Glyphen oder „Unicode“ – 24.000 Glyphen. Das sind zwar weit weniger als Unicode tatsächlich unterstützt, aber trotzdem mehr als genug Arbeit. In den Programmeinstellungen lässt sich auch eine eigene Glyphenauswahl definieren, um etwa eine Glyphenübersicht inklusive deutscher Umlaute anzulegen.

Die Glyphenübersicht dient als Vorlage für Ihre neue Schrift. Mit einem Doppelklick auf eine der Zellen öffnet Birdfont einen Editor in einem Tab, in dem Sie die Glyphe als Vektorgrafik zeichnen können. Um eine Schriftart zu gestalten, arbeiten Sie sich sukzessive durch die Übersicht. Es lassen sich auch Glpyhen-Editoren in mehreren Tabs parallel öffnen.

Die Glyphen-Übersicht hilft, kein wichtiges Zeichen beim Entwurf der eigenen Schrift zu vergessen.

Der Editor bietet in der Seitenleiste eine Handvoll Zeichenwerkzeuge („Drawing Tools“), wie man sie von Vektorzeichenprogrammen kennt. Damit lassen sich zum Beispiel Bézier-Kurven zeichnen, Knotenpunkte von Pfaden manipulieren oder auch Freihandzeichnungen vornehmen, die das Programm selbstständig in Pfade umwandelt.

Unter den Zeichenwerkzeugen sammeln sich weitere Helferlein, abhängig davon, welches Werkzeug ausgewählt ist. Wenn Sie zum Beispiel mit dem Bézier-Werkzeug arbeiten, dann blendet Birdfont dort Schaltflächen ein, um festzulegen, was für eine Art von Kurve gezeichnet wird, und die „Control Points“ der Kurve zu bearbeiten. Wenn das Hintergrund-Werkzeug aktiv ist, erscheinen dort Knöpfe zum Verschieben, Skalieren und (teilautomatischen) Vektorisieren von importierten Zeichnungen. Mit der letztgenannten Funktion kann man zum Beispiel eingescannte Handschriften als Vorlage für eine Schrift nutzen.

Der Editor von Birdfont bietet alle wichtigen Werkzeuge und auch gleich ein paar nützliche Hilfslinien.

Mittellängen und Versalhöhen

Weiter unten bietet die Seitenleiste eine einfache Ebenenverwaltung, erlaubt Feinheiten der Pinselstriche einzustellen und versammelt Werkzeuge, um Hilfslinien und -gitter ein- und auszublenden sowie Rechtecke oder Kreise einfach zu zeichnen.

Die Hilfslinien und -gitter sind wichtig, damit die Buchstaben später gleichmäßig aussehen. Birdfont zeigt den Namen einer Hilfslinie an, wenn Sie den Mauszeiger über eines der kleinen Dreiecke am Anfang oder Ende der Linie positionieren – zum Beispiel die „Baseline“, auf der Buchstaben aufsitzen sollten, oder die „x-height“, die die sogenannte Mittellänge vorgibt. Das ist die Höhe eines Kleinbuchstabens wie x oder a, der – anders als b oder y – nicht nach oben oder unten ragt.

Klicken und Ziehen an den kleinen Dreiecken passt die Hilfslinien an die eigenen Bedürfnisse an. Wenn alle Hilfslinien stimmen, können Sie auf das Schloss-Symbol in der Hilfslinien-Verwaltung klicken. Damit schützen Sie die Linienpositionen vor versehentlichem Verschieben. Über den Punkt „View“ im Programmmenü lassen sich auch weitere Hilfslinien anlegen. Das ist zum Beispiel nützlich, um unterschiedliche Orientierungspunkte für das obere Ende von Großbuchstaben wie H (Versalhöhe) und Kleinbuchstaben wie b (Oberlänge) zu haben. Viele Schriftarten unterschieden zwischen diesen beiden Höhen. Der Begriff Versalhöhe kommt daher, dass man in der Typografie Großbuchstaben als Versalien oder Majuskeln bezeichnet. Kleinbuchstaben nennt man Gemeine oder Minuskeln.

Die erste eigene Glyphe

Für ihre erste Glyphe sollten Sie mit einem einfach umsetzbaren Buchstaben beginnen. In unserem Beispiel entsteht die Majuskel E. Klicken Sie in der Übersicht doppelt auf die Zelle mit „E“, um den Editor für diese Glyphe zu öffnen. Aktivieren Sie anschließend das Hilfsgitter.

Der Buchstabe besteht aus Pfaden einer Vektorgrafik. Das Raster hilft bei der Orientierung während des Zeichnens.

Die Grundform zeichnen Sie mit dem Bézier-Werkzeug. Wenn Sie auf der Leinwand immer nur rechtsklicken, fügt es nach und nach Punkte hinzu und verbindet sie mit geraden Linien. Die Knotenpunkte rasten automatisch am Hilfsgitter ein. Um die Kurve zu schließen, klicken Sie nach dem letzten Punkt auf den Startpunkt. Sobald das geschieht, schwärzt Birdfont den Innenraum ein.

Birdfont färbt den Innenraum des Buchstabens selbstständig, sobald Sie dessen Körper schließen.

Wenn man die Fläche nicht ausfüllen will, reicht es, den betreffenden Pfad auszuwählen (das Auswahlwerkzeug ist ein vierstrahliger Pfeil) und den „Apply stroke“-Button anzuklicken. Dann füllt Birdfont den Pfad nicht, sondern zeichnet ihn mit einem Pinsel nach. Dessen Dicke, End- und Verbindungspunkte kann man mit zusätzlichen Buttons neben „Apply Stroke“ beeinflussen. „Apply Stroke“ lässt sich auch nachträglich deaktivieren, um wieder eine gefüllte Fläche zu erhalten.

Um Aussparungen in einer gefüllten Fläche zu zeichnen – etwa für Buchstaben wie A und O – reicht es, einen zweiten Pfad innerhalb der Fläche anzulegen. Ob ein Pfad eine Fläche oder eine Aussparung definiert, lässt sich auch im Nachhinein umschalten, indem man den Pfad auswählt und auf den Button „Create Counter from Outline“ klickt.

Für Glyphen mit Rundungen wie D, a oder 2 können Sie die Maus mit gedrückter Taste ziehen, wenn Sie neue Punkte setzen. Das erfordert ein wenig Übung, Erfahrung mit anderen Vektorzeichenprogrammen helfen hier. Als Alternative bietet sich das Freihandwerkzeug an: Damit zeichnen Sie mit dem Mauszeiger direkt auf dem Bildschirm und Birdfont wandelt das Gezeichnete in Kurven um. Richtig gut funktionieren Freihandwerkzeuge mit einem Touchscreen oder Zeichentablett und einem Stylus.

Zeichnungen optimieren

Nicht nur bei der Arbeit mit dem Freihandwerkzeug gelingen Pfade selten perfekt. Kein Problem: Die Zeichnungen lassen sich nachträglich verfeinern und optimieren. Ein Beispiel: Zeichnen Sie mit dem Bézier-Werkzeug die Umrisse für ein eckiges D auf das virtuelle Papier. Anschließend aktivieren Sie mit einem Druck auf die Taste M das Verschieben-Werkzeug für Knoten. Ziehen Sie die passenden Knoten nach außen oder innen, um dem Buchstaben seinen runden Bauch zu verpassen.

Generell gilt: Je mehr Knoten zur Verfügung stehen, desto detaillierter können Sie die Buchstaben bearbeiten. Sie müssen das nicht unbedingt bereits beim Zeichnen berücksichtigen: Fehlende Knoten ergänzen Sie per Doppelklick auf der Kurve, überflüssige tilgt die Entf-Taste.

Knotenpunkte lassen sich per Halten und Ziehen verschieben, neue per Mausklick hinzufügen. Überflüssige löschen Sie per Entf-Taste.

Wenn Sie eine Glyphe erstellen, die sich aus mehreren Bestandteilen zusammensetzt, bietet sich die Arbeit mit Ebenen an: Es kann zum Beispiel sinnvoll sein, beim Dollarzeichen ($) Strich und S-Form auf individuelle Ebenen zu zeichnen. Eine neue Ebene legen Sie in der Ebenenverwaltung (in der Seitenleiste unter „Layer“) über den Button mit dem Plus-Symbol an. Ein Klick auf die jeweilige Ebene erlaubt ihre gezielte Bearbeitung. Über den kleinen Kreis in der Ebenenverwaltung blenden Sie einzelne Ebenen ein oder aus.

Kerning und Spacing

Damit die fertigen Buchstaben und Zahlen am Ende einen gut lesbaren und ästhetisch ansprechenden Abstand zueinander aufweisen, müssen Sie diesen definieren. Das gelingt über das Programmmenü und den Eintrag „Spacing and Kerning“. Im Tab für Spacing (Menüpunkt „Show Spacing Tab“) können Sie definieren, wie viel Platz nach links und rechts verschiedene Buchstaben haben sollen. Geben Sie dafür einfach die Buchstaben im Textfeld ein und ziehen Sie dann mit der Maus an den kleinen dreieckigen Markern unter den Buchstaben, um mehr oder weniger Platz einzuräumen. Alternativ dazu können Sie auch die von Birdfont am unteren Rand automatisch eingeblendeten Zahlenwerte anpassen, indem Sie darauf klicken.

Gute Schriftarten definieren über Spacing hinaus auch den Abstand zwischen bestimmten Kombinationen von Glyphen. Das ist sinnvoll, wenn aufgrund der Form der Glyphen die freie Fläche zwischen ihnen sehr groß oder klein ausfällt. Ein typisches Beispiel ist die Kombination „AV“.

Öffnen Sie dafür das Kerning-Tab (Menü: „Spacing and Kerning / Show Kerning Tab“) und schreiben Sie „AV“ ins Textfeld. Aufgrund der Buchstabenform wirkt der Zwischenraum besonders groß, gerade im Vergleich mit einer Kombination wie „HD“. Über die kleinen Dreiecke unter den Zeichen optimieren Sie nun per Klicken und Ziehen den Abstand der Buchstaben zueinander. Alternativ können Sie auch die Pfeiltasten nutzen.

Jede solche Optimierung speichert Birdfont als Kerning-Paar. Alle schon definierten Paare zeigt das Programm an, wenn Sie im Menü unter „Spacing and Kerning / List Kerning Pairs“ aufrufen. Generell gilt: Beim Kerning können Sie ruhig viele Paare anlegen – professionelle Schriften enthalten häufig mehrere hundert oder sogar über 1000 Kerning-Paare.

Der Abstand zwischen den beiden Buchstaben fällt sehr groß aus. Mit der Kerning-Funktion von Birdfont ändern Sie das.
Vielleicht ist das schon etwas zu eng: Die Buchstabenfolge nach dem Kerning.

Birdfont erlaubt auch sogenannte Spacing- und Kerning-Klassen anzulegen und damit mehrere Glyphen-Kombinationen auf einmal anzupassen. Über Spacing-Klassen kann man auch leicht Monospace-Schriftarten erstellen, bei denen alle Buchstaben gleich breit sind (siehe ct.de/y4qx).

Ligaturen

Ebenfalls um Buchstabengruppen geht es bei Ligaturen. Dabei verschmelzen mehrere Buchstaben zu einer einzelnen Glyphe mit optimiertem Aussehen. Ein häufiges Beispiel ist die Kombination „fi“. Wenn die Buchstaben einen schönen Abstand zueinander haben, dann kommen sich der obere Teil des f und der i-Punkt unschön nahe (oder überlagern sich sogar). Das lässt sich mit passendem Spacing oder Kerning beheben, aber dann wirken die Buchstaben seltsam getrennt. Schöner ist eine Glyphe, die die beiden Buchstaben f und i zusammen darstellt.

Wenn Sie genau hinsehen, können Sie sehen, dass auch unsere Hausschriften fi-Ligaturen benutzen, die beiden Buchstaben verschmelzen subtil. Neuerdings sind auch spezielle Ligaturen für Programmierer in Mode. Dann stellt die Schriftart zum Beispiel ≥ dar, obwohl die eingegebenen Zeichen > und = sind und bleiben.

Ligaturen lassen sich mit Birdfont genau wie andere Glpyhen gestalten. Aber zuerst muss man sie anlegen: Rufen Sie dazu „Ligatures / Add Ligature“ im Programmmenü auf oder drücken Sie Strg+Umschalt+L. Im neuen Tab geben Sie einen Namen für die Ligatur an und tragen unter „Character Sequence“ die beiden betroffenen Buchstaben ein. Birdfont trennt sie automatisch mit einem Leerzeichen. Ein Klick auf „Add Ligature“ – und schon steht ein neuer Editor zur Verfügung, um die Ligatur zu zeichnen.

Bestehende Ligaturen lassen sich auch inspizieren und löschen: Klicken Sie im Menü unter „Ligatures“ auf „Show Ligatures“ und schubsen Sie defekte oder missglücke Ligaturen über das kleine Kreuzchen ins Nirwana.

Mit Ligaturen optimieren Sie die Darstellung von Buchstabenfolgen.

Fertige Schriften exportieren und verfügbar machen

Wenn Sie alle Glyphen Ihrer neuen Schrift fertiggestellt haben, wird es Zeit für den Export. Speichern Sie dafür zunächst Ihre Schrift mit einem aussagekräftigen Namen im Menü unter „File / Save as“ als Birdfont-Projekt. Damit sich die Schrift später mit Ihrem Namen in Word & Co. auffinden lässt, wechseln Sie vor dem Export noch in das „Name and Description“-Tab (im Programmmenü oder per Strg+D). Dort finden Sie in mehreren Feldern den Platzhalter „Typeface“. Überschreiben Sie ihn mit dem Namen Ihrer Schrift. In diesem Tab legen Sie auch fest, ob Ihre Schrift fett und/oder kursiv ist und wie stark die Fettung ist („Weight“). Gute Schriftarten malen Glyphen nämlich nicht einfach automatisiert dicker oder schräg. Sie enthalten mehrere – einzeln angepasste – Schriften, die Kursivierung und unterschiedliche Fettungen darstellen.

Im „Name an Description“-Tab legen Sie fest, unter welchem Namen die neue Schrift später in Word & Co. auftauchen soll.

Anschließend ist die Schrift bereit für den Export, den Sie über das Programmmenü erreichen. Birdfont verlangt, dass Sie im Export-Dialog unter „File Name“ und „File Name Mac“ zwei unterschiedliche Namen vergeben. Die anderen Einstellungen können Sie für den ersten Versuch unangetastet lassen.

In den Export-Einstellungen legen Sie unter anderem fest, in welchen Formaten Birdfont Ihre neue Schrift ausgeben soll.

Um die fertige Schriftart zu benutzen, müssen Sie sie noch installieren. In der Regel klappt das per Doppelklick, woraufhin die meisten Betriebssysteme ein kleines Vorschaufenster öffnen. Darin können Sie Ihre neue Schrift bewundern und installieren. Danach steht sie allen anderen Programmen zur Verfügung.

Neue Schriften öffnet Windows nach einem Doppelklick zunächst in einem Vorschaufenster. Über dieses installieren Sie die Schrift und machen Sie so systemweit verfügbar.

Jetzt können Sie erste Texte tippen oder bestehende in der neuen Schrift formatieren. Schauen Sie, ob Texte in verschiedenen Schriftgrößen gut aussehen und angenehm zu lesen sind. Im Zweifelsfall justieren Sie in Birdfont nach. (syt@ct.de)

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf heise+. (syt@ct.de)

Typografie-Wiki und Birdfont-Seiten: ct.de/y4qx

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