Zahl doch später!
„Buy now, pay later“: Konkurrenz für den Rechnungskauf
Der Onlinekauf auf Rechnung bietet Kunden viel Sicherheit und Flexibilität. „Kaufe jetzt, bezahle später“ soll diese Vorteile mit denen anderer Bezahlarten und Ratenkäufen kombinieren, doch Verbraucherschützer sind skeptisch. Wir zeigen die Fallen und worauf Onlineshopper achten müssen.
Der Kauf auf Rechnung zählt zu den beliebtesten Bezahlarten im deutschsprachigen Onlinehandel. Umfragen zufolge rangiert er je nach Fragestellung, Adressat und der Bezugsgröße Umsatz oder Beliebtheit bis heute in den Top 3. Das ist kein Wunder: Der Rechnungskauf erlaubt, mit viel Verzögerung zu zahlen, man kann sich Waren also liefern lassen und wie im Ladengeschäft ansehen und prüfen, bevor Geld fließt.
Der Rechnungskauf ist älter als das Internet, allerdings hat sich das bewährte Verfahren längst an die Möglichkeiten dieses Mediums angepasst. Nicht nur ist Papier dem PDF gewichen, es haben sich auch Elemente des Rechnungskaufs mit denen anderer Zahlungsarten gemischt. Bei großen Onlinehändlern wie Otto und Amazon oder über spezialisierte Zahlungsdienstleister wie Klarna und PayPal können Kunden den eigentlichen Geldfluss ebenso in die Zukunft verschieben, die Zahlungsmodalitäten aber flexibel ändern – auf Wunsch sogar auf ratenweise Zahlung.