Schlaue Displays
Smart TVs mit abonnierbaren und kostenlosen Streamingdiensten im Test
Wer sich heute ein TV kauft, bekommt viel mehr als lineares Fernsehen. Streaming-Abos hat man per App im Zugriff, eigene Videos spielt man vom NAS ab, Fotos vom USB-Stick oder Smartphone. Die TV-Hersteller stellen sogar kostenlose Streamingdienste bereit. Unser Test zeigt, welche Modelle sinnvolle Apps anbieten, sich gut bedienen lassen und bei Bild- und Tonqualität überzeugen.
Lineares Fernsehen ist heute nur eine von vielen Anwendungen am Smart TV. Viele Zuschauer streamen TV-Inhalte lieber aus den Mediatheken der TV-Sender oder holen sich Filme von Netflix & Co. auf den großen Schirm. Außerdem schwappt gerade ein neues Streaming-Modell aus den USA herüber: werbefinanzierte Streaming-Plattformen (Free Ad-supported Streaming TV, FAST), die für die Nutzer kostenlose Inhalte bereitstellen.
Solche Dienste zeigen inzwischen auch hierzulande verkaufte Smart TVs. So bewirbt Amazon für seine neuen TVs mit Fire OS außer Amazon Prime seinen FAST-Dienst freevee. Dieser tarnt sich in den Kanallisten als Prime Video Channels und streamt auch laufende TV-Inhalte von ZDF und ARD; die allerdings mit großem Zeitversatz und in sehr niedriger Auflösung.
Samsung hat mit Samsung TV Plus eine eigene FAST-Plattform im Angebot, die diverse Kanäle anderer Anbieter kuratiert, etwa DAZN, FIFA+ oder Pluto TV. LG integriert seine werbefinanzierte IPTV-Plattform LG Channels, hinter der Xumo steht, ein Joint Venture der US-Kabelnetzbetreiber Charter Communications und Comcast (Mutter von NBC Universal und Sky). Über LG Channels sind mittlerweile gut 250 Kanäle abrufbar, darunter viele von Pluto TV und Rakuten TV. Im April gab LG bekannt, dass sich die Nutzerzahlen der LG Channels gegenüber dem Vorjahr verdreifacht hätten, blieb konkrete Zahlen aber schuldig.
Getestet haben wir jeweils ein Smart TV von Amazon, LG, Metz, Philips, Samsung und Sony. Sonys Videostreamingdienst Bravia Core ist kostenpflichtig und anders als etwa Amazons Prime Video den Sony-TVs vorbehalten. Der werbefinanzierte Sony-Dienst Crunchyroll bietet Animes, ein Vollprogramm mit Reklame als Währung hat der Hersteller indes ebenso wenig wie Philips und Metz. Man findet auf diesen Geräten aber Apps für FAST-Dienste wie Pluto TV.
Homescreen aufräumen
Auf ihren Startseiten versuchen die Smart-TV-Hersteller, ihr komplettes Angebot zu präsentieren und möglichst viel Werbung und Empfehlungen einzubauen. Welche Apps während der Installation automatisch auf dem Homescreen landen, dürfte von Zahlungen der Anbieter abhängen. Wer genau wie viel an wen zahlt, wird dabei nicht offengelegt.
Einzig das Betriebssystem Roku TV am Metz Blue gibt sich beim Startbildschirm angenehm zurückhaltend: Es wird nur eine große Werbung eingeblendet, der Rest sind schnörkellose Icons für Eingänge, Tuner und Streamingdienste. Die lassen sich beliebig sortieren, sodass man schnell zu seinen Lieblings-Apps gelangt. Dem TV kann man zudem verschiedene Hintergründe und Systemklänge zuweisen und die Oberfläche damit personalisieren.
Die Android- beziehungsweise Google-TVs von Philips und Sony personalisieren ihren Homescreen über Bühnen mit Empfehlungen: Das Android-TV-Modell von Philips sortiert dabei nach Diensten, das Google-TV-Gerät von Sony nach Genres. Wer nur seine präferierten Dienste finden will, kann die restlichen unter „Android-Einstellungen/Geräteeinstellungen/Startbildschirm/Kanäle anpassen“ deaktivieren. Komplett aufräumen lässt sich die Startseite des Sony-TVs mit dem „Nur Apps“-Modus in den Profileinstellungen unter „Konten & Anmeldung“. Bei Philips muss man stattdessen im Android-Menü in „Geräteinstellungen/Startbildschirm/Dienste anpassen“ alle Apps abwählen. Weder bei Sony noch bei Philips kann man sich darauf verlassen, dass der preiswerteste Zugang zur jeweiligen Videoempfehlung genannt wird. So sollte beispielsweise das Guglhupfgeschwader 4,99 Euro kosten, obwohl der Film in der ARD-Mediathek kostenlos vorlag.
Bei LG kann man die Empfehlungsbühnen vom WebOS-Homescreen werfen, indem man die „Home Promotion“ und die „Inhalteempfehlungen“ unter „Allgemein/System/Zusätzliche Einstellungen/Startseiten-Einstellungen“ deaktiviert. LG organisiert die Apps zusätzlich in vier großen Kacheln, die aber einen weiteren Klick auf dem Homescreen erfordern.
Die Empfehlungen auf dem Homescreen des Amazon-TVs verweisen vor allem auf die beiden Amazon-Dienste Prime Video und freevee sowie andere werbefinanzierte Dienste wie Pluto TV, Joyn oder Fawesome TV. Scrollt man weiter runter, finden sich Hinweise auf Mediatheken von ARD und ZDF und kostenpflichtige Streams etwa von Netflix – auch wenn man die Netflix-App gar nicht installiert hat. Aufräumen lässt sich der Startbildschirm kaum, nur die App-Reihenfolge in der ersten Bühne kann man ändern.
Samsung bewirbt seinen werbefinanzierten Streamingdienst Samsung TV Plus relativ zurückhaltend; er wird zwar per se installiert, man kann ihn aber in der oberen App-Leiste verschieben oder auch ganz rauswerfen. Es folgen eine Bühne mit Nachrichtensendern und dann nach Beliebtheit sortierte Themenbühnen für „Familien & Kinder“, „Film-Highlights“ und Ähnlichem. Scrollt man weiter runter, finden sich die nach Streamingdiensten geordneten Bühnen, zuoberst natürlich Samsungs TV Plus. Umsortieren lässt sich das Ganze nicht. Was uns gefallen hat: Samsung zeigt an jedem Teaserbild die Quelle und die Kosten für das darin beworbene Video an.
Eingebaute Mikrofone
Ein aktueller Trend sind Freifeldmikrofone; diese stecken in den TVs von Amazon, LG, Samsung und Sony. Die Geräte können darüber sogar im Standby auf Sprachbefehle reagieren. Wer sich dadurch belauscht fühlt, deaktiviert die Mikrofone bei Amazon und Sony einfach über einen Schiebeschalter unter dem Display. Bei Samsung und LG muss man dazu das Einstellmenü bemühen: bei LG unter „Allgemein/AI-Dienst/Einstellung der Spracherkennung“, bei Samsung unter Allgemein+Datenschutz/Sprachassistent/Freisprecheinrichtung.
Bei allen vier TVs kann man dann weiterhin die Mikrofone in der Fernbedienung nutzen, um per Sprache zu suchen oder Anweisungen zu erteilen. Wer auch das nicht möchte, sollte die Spracherkennung beim Installationsprozess gar nicht erst zulassen. Besonders erfolgreich sind die Spracherkenner derzeit nicht. Senderwechsel und lauter/leiser verstehen sie gut, an ausgefeilteren Sprachsuchen scheitern sie meist.
OLED-Displays
In vier der hier getesteten Smart TVs stecken organische Displays. Der Samsung-Fernseher nutzt ein hauseigenes QD-OLED mit einer blau leuchtenden, organischen Schicht und farbkonvertierenden Quantenpunkten. Die Diamant-Pixelstruktur weicht vom in TVs üblichen RGB-Streifenraster ab und sorgt für dünne, farbige Säume an kontrastreichen Kanten. Die sieht man nur aus kurzer Distanz, weshalb sie im TV-Betrieb nicht weiter stören. LG, Philips und Sony nutzen in ihren TVs WOLED-Panels von LG mit RWBG-Streifenanordnung, also einem zusätzlichen weißen Subpixel. Das sorgt für höhere Leuchtdichte, aber theoretisch auch für etwas mattere Farben in sehr hellen Bildern; negativ aufgefallen ist uns das in der Praxis nicht.
Da dauerhafte Standbilder auf OLEDs einbrennen können, blenden alle Hersteller nach kurzer Zeit einen dunklen Bildschirmschoner ein. Philips weist zum Abschluss der Installation darauf hin, dass das OLED ein wenig Pflege braucht. Dazu gehört unter anderem, das TV nach dem Abschalten eine Weile im Standby zu belassen, was auch für die anderen drei OLED-Fernseher gilt. Die Geräte prüfen dann, welche Pixel besonders belastet wurden, und steuern diese passend nach. Da die organischen Leuchtschichten durch verschiedene Maßnahmen in den vergangenen Jahren deutlich verbessert wurden, muss man sich heute nach unserer Einschätzung nicht mehr vor Einbrennen am OLED fürchten. Nur Standbilder sollte man nicht dauerhaft anzeigen lassen und eben die vorgesehenen Regenerationszyklen ermöglichen.
Die Eigenschaften der einzelnen Fernseher haben wir in den Produktkästen und in der Tabelle festgehalten. Welche weiteren Auswahlkriterien beim TV-Kauf zu beachten sind, haben wir in [1] beschrieben.
Fazit
Amazon hat sich mit dem Omni-TV mit Fire OS am konsequentesten vom klassischen Fernseher entfernt: Auch lineare TV-Sender sehen aus wie Videostreams, Videorecorder-Funktionen gibt es ebenso wenig wie Timeshift. Ärgerlich sind hier die langen Umschaltzeiten. Die Spezifikationen des QLED-LCDs mit farbverstärkenden Quantenpunkten, 80 dimmbaren LED-Zonen im Backlight und ALLM sowie VRR-Unterstützen versprechen mehr, als die Realität hergibt: Das 60-Hertz-Panel taugt nicht wirklich fürs Gaming und eignet sich mit der sehr blickwinkelabhängigen VA-Technik nur für Single-Haushalte.
Das Metz Blue mit Roku-TV überzeugt mit seinem übersichtlichen Menü und der einfachen, zügigen Bedienbarkeit – was es auch der eher mageren Ausstattung zu verdanken hat. Werbung findet sich zwar in vielen IP-Inhalten, aber kaum auf dem Homescreen. Die Bildqualität leidet bei HDR-Zuspielung unter dem kontrastarmen, etwas dunklen IPS-Display; immerhin bleiben die Farben von der Seite weitgehend so wie von vorn. Für Fernsehzuschauer und alle, die mal schnell ein Video streamen wollen, geht das in Ordnung, vor allem angesichts des günstigen Preises.
Wer mehr Ansprüche ans Bild hat, sollte zum OLED-Fernseher greifen. Hier bleibt uns in diesem Testfeld nur Jammern auf hohem Niveau: Die TVs von Sony und Philips leiden ein wenig unter den von der Seite sichtbaren Farbverschiebungen durch die dielektrische Entspiegelung, das Samsung-TV unter den Reflexionen in heller Umgebung, die den gesamten Schirm leicht aufhellen. Alle vier bieten insbesondere im HDR-Betrieb brillante, kontrast- und farbstarke Bilder mit toller Tiefe und zaubern im TV-Betrieb selbst bei geringer aufgelösten HD-Inhalten eine sehr gute Bildqualität auf den Schirm.
Bei den Fernsehern von Philips und Sony mit Android respektive Google TV hadern wir mit den Oberflächen und Einstellmenüs. Davon abgesehen sind beide TVs sehr gut ausgestattet, ihre Bildqualität überzeugt ebenso wie die Audioqualität: Philips bringt mit seiner externen B&W-Soundbar einen exzellenten und Sony mit Acoustic Surface Audio und zusätzlichen Tieftönern einen sehr guten Sound ins Wohnzimmer. Letzterer bleibt auch bei großen Lautstärken runder als am LG-Fernseher.
Beim Smart TV von LG haben wir uns über die ab Werk sehr gute Bildqualität gefreut, hier ist mit Wahl des Filmmaker-Modus im Grunde alles bereit für den Kinoabend. Die Datenerhebung unter webOS geht aber recht weit, die Steuerung mit der bewegungsabhängigen Fernbedienung ist ebenso gewöhnungsbedürftig wie die Auswahl der Senderlisten im linearen TV-Betrieb – beim Verstecken von Menüeinträgen macht LG niemand etwas vor.
Vorbildlich wirkt Samsungs Bedienkonzept: Man wird bereits spielend durch die Installation geführt und findet sich später im Menü und auf dem Homecreen trotz vieler Empfehlungsbühnen gut zurecht. Das liegt auch an der klar strukturierten Fenbedienung und der kurzen Reaktionszeit auf Eingaben mit selbiger. Davon könnten sich die anderen Hersteller eine Scheibe abschneiden. (uk@ct.de)
| Smarte Fernseher für TV und Streaming | ||||||
| Modell | Omni QL65F601A | OLED55C37LA | Roku-TV 55MUD6001Z | 65OLED937 | GQ65S95C | XR-65A80L |
| Hersteller | Amazon | LG | Metz Blue | Philips | Samsung | Sony |
| Auflösung (Pixeldichte) / Paneltyp | 3840 × 2160 (68 dpi) / LCD, VA | 3840 × 2160 (80 dpi) / WOLED | 3840 × 2160 (80 dpi) / LCD, IPS | 3840 × 2160 (68 dpi) / WOLED | 3840 × 2160 (68 dpi) / QD-OLED | 3840× 2160 (68 dpi) / WOLED |
| sichtbare Bildfläche / Diagonale | 144 cm × 81 cm / 165 cm (65") | 121 cm × 68 cm / 138 cm (55") | 121 cm× 68 cm / 138 cm (55") | 144 cm × 81 cm / 165 cm (65") | 144 cm × 81 cm / 165 cm (65") | 144 cm × 81 cm / 165 cm (65") |
| Backlight / Local Dimming | FALD / 80 Zonen | entf. (OLED) | Direct-LED / – | entf. (OLED) | entf. (OLED) | entf. (OLED) |
| Bildwiederholfrequenz | 60 Hz | 120 Hz | 60 Hz | 120 Hz | 120 Hz | 120 Hz |
| HDR-Formate | HDR10, HLG, HDR10+, Dolby Vision | HDR 10 Pro, HLG, Dolby Vision | HDR10, HLG | HDR 10, HLG, HDR 10+, Dolby Vision | HDR 10, HLG, HDR 10+ | HDR10, HLG, Dolby Vision |
| Geräteabmessung mit Fuß (B × H × T) / Gewicht | 1,45 m × 93 cm × 35 cm / 22 kg | 1,22 m × 76 cm × 23 cm / 16 kg | 1,22 m × 79 cm × 27 cm / 10,9 kg | 1,44 m × 92 cm × 27 cm / 40,4 kg | 1,44 m × 89 cm × 30 cm / 29 kg | 1,45 m × 86 cm × 33 cm / 24 kg |
| Lochabstand Wandbefestigung | 40 cm × 30 cm | 30 cm × 20 cm | 20 cm × 20 cm | 30 cm × 30 cm | 40 cm × 30 cm | 30 cm × 30 cm |
| Software- / Firmware-Updates 1, 2 | 8 Jahre | 8 Jahre | 8 Jahre | 8 Jahre | 8 Jahre | 8 Jahre |
| Ersatzteile / Produktsupport 1, 2 | 7 Jahre / 7 Jahre | 8 Jahre / 8 Jahre | 7 Jahre / 7 Jahre | 7 Jahre / 7 Jahre | 7 Jahre / 7 Jahre | 7 Jahre / 7 Jahre |
| Ausstattung | ||||||
| Betriebssystem / Firmware-Version | Fire OS / 7.6 | webOS 23 / 8.1 | Roku TV / 12.0.2 | Android TV / Android TV 11 | Tizen / 1212 | Google TV / Android TV 10 |
| Fernbedienung (Typ) / Smartphone-App | Riegelfernbedienung (BT) / ✓ (Fire TV App) | Magic Remote (BT) / ✓ (LG ThinQ) | Riegelfernbedienung (IR) / ✓ (Roku) | Riegelfernbedienung (BT) / ✓ (Philips TV Remote) | Smart Remote (BT) / ✓ (SmartThings) | Smart Remote (BT), Riegelfernbedienung (IR) / – |
| Direkttasten auf Fernbedienung | Netflix, Prime Video, Disney+, Apps | Netflix, Prime Video, Disney+, Rakuten TV, LG Channels, Alexa | Netflix, Disney+, Apple TV+, Spotify | Netflix, Prime Video, Rakuten TV, Apps | Netflix, Prime Video, Disney+, Samsung TVPlus | Netflix, Prime Video, Disney+, YouTube, Bravia Core, Crunchyroll |
| TV-Tuner: Art / Anzahl Tuner / Anzahl CI-Plus-Slots | DVB-C/T2/S2 / 1 (1 × CI-Slot) | DVB-C/T2/S2 / 2 (1 × CI-Slot) | DVB-C/T2/S2 / 1 (1 × CI-Slot) | DVB-C/T2/S2 / 1 (1 × CI-Slot) | DVB-C/T2/S2 / 2 (1 × CI-Slot) | DVB-C/T2/S2 / 2 (1 × CI-Slot) |
| Lautsprecher / Abstrahlrichtung | 24 W / 2,0 Downfire | 40 W / 2.2 Downfire | 20 W / 2.0 Downfire | angedockte Soundbar / 5.1.2 front + seitlich | 70 W / 4.2.2 im Rücken | 50 W / Acoustic Surface Audio + Tieftöner (Downfire) |
| Sprachsteuerung / Assistenzsystem | ✓ (Freifeldmikrofon und FB) / Amazon Alexa | ✓ (Freifeldmikrofon und FB) / proprietär, Amazon Alexa | – / – | ✓ / Google Assistant, Amazon Alexa | ✓ (Freifeldmikrofon und FB) / Amazon Alexa, Bixby | ✓ (Freifeldmikrofon und FB) / Google Assistant |
| Besonderheiten | – | – | – | Soundbar, 4-seitiges Ambilight + Hue, HbbTV für einzelne Sender (de)aktivierbar | durchgehend dünnes Panel, One Connect Box | Acoustic Surface Audio, HbbTV für einzelne Sender (de)aktivierbar, |
| Eingänge | ||||||
| AV / Komponente / sonstige | ✓ per Adapter / – / – | – / – / – | ✓ / – / – | – / – / – | – / – / – | ✓ / – / – |
| HDMI | 3 × HMDI 2.0, 1 × HDMI 2.1 (eARC) | 4 × HMDI 2.1 (eARC) | 3 × HMDI 2.0 (ARC) | 2 × HMDI 2.0, 2 × HDMI 2.1 (eARC) | 4 × HMDI 2.1, eARC an HDMI 3 | 2 × HMDI 2.0, 2 × HDMI 2.1 (eARC) |
| Audio analog-in / audio-out / Kopfhörer | ✓ / 1 × optisch / ✓ | – / 1 × optisch / – | ✓ / 1 × optisch / – | – / 1 × optisch, 1 × Coax (Subw.) / ✓ | – / 1 × optisch / – | – / 1 × optisch / – |
| USB | 2 × USB 2.0 | 3 × USB 2.0 | 2 × USB 2.0 | 1 × USB 2.1, 2 × USB 2.0 | 3 × USB 2.0, 1 × USB-C für Webcam | 2 × USB 2.0 |
| LAN / WLAN / Bluetooth | ✓ / ✓ / ✓ | ✓ / ✓ / ✓ (BT 5.0) | ✓ / ✓ / – | ✓ / ✓ / ✓ (5.0) | ✓ / ✓ / ✓ (5.2) | ✓ / ✓ / ✓ (4.2) |
| ALLM (Latenz) / VRR / Bandbreite / 10 Bit | ✓ (10 ms) / ✓ / 4K/60 Hz / ✓ | ✓ (9 ms) / ✓ / 4K/120 Hz / ✓ | ✓ (11,5 ms) / –/ 4K/60 Hz / – | ✓ (20,5 ms) / ✓ / 4K/120 Hz / ✓ | ✓ (9 ms) / ✓ / 4K/120 Hz / ✓ | ✓ (17 ms) / ✓ / 4K/120 Hz / ✓ |
| TV-Funktionen | ||||||
| Favoritenlisten (Anzahl) / Senderliste am PC bearbeiten | ✓ (1) / – | ✓ (5) / ✓ | – / – | ✓ (8) / ✓ | ✓ (5) / ✓ | ✓ (4 ) / ✓ |
| Aufnahme auf Festplatte / Timeshift / zeitgesteuert aus EPG | – / – / – | ✓ / ✓ / ✓ | – / ✓ / – | ✓ / ✓ / ✓ | ✓ / ✓ / ✓ | ✓ / – / ✓ |
| Messungen | ||||||
| Umschaltzeiten TV digital per Wipptaste 3 | 4,5–8 s | 2 s | 3 s | 3 s | 2 s | 4 s |
| Helligkeitsregelbereich 4/ Ausleuchtung / Spitzenleuchtdichte 5 | 45 bis 382 cd/m2 / 89 % / 580 cd/m2 | 55 bis 344 cd/m2 / 88 % / 790 cd/m2 | 30 bis 229 cd/m2 / 59 % / 260 cd/m2 | 163 bis 278 cd/m2 / 84 % / 870 cd/m2 | 133 bis 358 cd/m2 / 70 % / 1250 cd/m2 | 65–245 cd/m2 / 50,4 % / 702 cd/m2 |
| Leistungsaufnahme Aus / Standby / Betrieb (bei Helligkeit) | 0,55 W / 0,55 W / 103 W (326 cd/m2) | 0,4 W / 0,4 W / 86 W (265 cd/m2) | 0,5 W / 0,5 W / 74,8 W (229 cd/m2) | 0,25 W / 0,25 W / 106,5 W (173 cd/m2) | 0,5 W / 0,5 W / 115 W (274 cd/m2) | 0,5 W / 0,5 W / 92,4 W (218 cd/m2) |
| Energieeffizienzklasse1 SDR / HDR | G / G | G / G | F / G | G / G | F / G | F / G |
| Smart-TV-Funktionen | ||||||
| Streaming (DLNA) / Mediaplayer (USB) | ✓ / ✓ | ✓ / ✓ | ✓ / ✓ | ✓ / ✓ (nur per App) | ✓ / ✓ | ✓ / ✓ |
| Chromecast integriert / AirPlay 2 | ✓ / ✓ | ✓ / ✓ | ✓ / ✓ | ✓ / ✓ | ✓ / ✓ | ✓ / ✓ |
| IPTV | ||||||
| Magenta TV / Pluto TV / Waipu.tv / Zattoo / Discovery+ / DAZN / FIFA+ | ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ | ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ | – / ✓ / ✓ / – / ✓ / ✓ / – | ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ | ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / – / ✓ / ✓ | ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ |
| eigenes IPTV-Portal | freevee (werbefinanziert) | LG Channels (werbefinanziert) | – | – | Samsung TV Plus (werbefinanziert) | – |
| Videostreamingdienste | ||||||
| Netflix / Prime Video / Disney+ / Paramount+ / Apple TV+ / Rakuten TV / Crunchyroll / Wow / Sky Q | ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / – / ✓ / ✓ / – | ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / – / ✓ / ✓ | ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / – | ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / – / – | ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / – / ✓ / ✓ | ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / ✓ / – |
| eigene Videostreamingdienste | ✓ (Prime Video) | – | – | – | – | ✓ (Bravia Core) |
| Videos, Spiele: YouTube / Twitch / TikTok | ✓ / ✓ / ✓ | ✓ / ✓ / ✓ | ✓ / – / – | ✓ / ✓ / ✓ | ✓ / ✓ / ✓ | ✓ / ✓ (über Dittanbieter-App) / ✓ |
| Bewertung | ||||||
| Bildeindruck TV / HDR | / 6 | / | / | / | / 7 | / |
| Klangeindruck | ||||||
| Ausstattung | ||||||
| Bedienung Menü / TV-+Video-Betrieb | / | / | / | / | / | / |
| Garantie | 1 Jahr | 2 Jahre | 2 Jahre | 2 Jahre | 2 Jahre | 2 Jahre |
| Preis | 900 € | 1950 € | 420 € | 2700 € | 2850 € | 2500 € |
| 1 laut EPREL (EU) 2017/1369 2 ab letzter Inverkehrbringung des TVs 3 zwischen Sendern in verschiedenen Bouquets 4 gemessen auf 50 % Weiß, SDR 5 gemessen auf 10 % Weißfläche, HDR 6 Abwertung wg. geringer Einblickwinkel 7 Abwertung wg. Aufhellung von Schwarz in heller Umgebung sehr gut gut zufriedenstellend schlecht sehr schlecht ✓ vorhanden/funktioniert – nicht vorhanden | ||||||