Wettstreit der Textmaschinen
Fünf Sprachmodelle im Vergleich mit ChatGPT
ChatGPT ist das weltweit bekannteste Sprachmodell. Doch inzwischen gibt es Konkurrenz – auch aus Europa, wo Mistral die Modelle von Google, Meta und Anthropic herausfordert. Wir fühlen fünf Anbietern und dem Platzhirsch auf den Zahn und klären, wie gut sie deutsche Texte generieren. Zudem prüfen wir, wie es um ihre Transparenz im Hinblick auf die neuen EU-Regeln und ihren Energiebedarf bestellt ist.
Neue Sprachmodelle poppen derzeit im Wochenrhythmus auf. Die bekanntesten nennen sich GPT, Claude, Gemini, Mistral oder Llama. Es ist ein freier, nahezu unkontrollierter Markt, der durch neue EU-Regeln im kommenden Jahr zumindest ein wenig reguliert werden soll, wogegen sich die Vertreter jedoch mit Händen und Füßen wehren.
Für private Nutzer und Unternehmen ist es derzeit nahezu unmöglich, einen Überblick zu bekommen, welches der großen Sprachmodelle (Large Language Model, LLM) sich für ihre Zwecke denn nun am besten eignet, wo deren Nutzen liegt und wo Gefahren lauern. Darüber hinaus verrät kaum ein Anbieter, mit welchen Daten er sein Modell trainiert hat und wie viel Energie es verbraucht, wenn es Antworten auf Anfragen (die sogenannten Prompts) berechnet.