Scharfer Codeanzeiger
Desktop-Monitor im Seitenverhältnis 3:2
Der BenQ RD280U bringt auf seinem ungewöhnlichen Format 3840 × 2560 Bildpunkte unter. Spezielle Bild-Presets und Ausstattungsdetails richten sich an Programmierer, mit seinen satten Farben dürfte er aber auch anderen Nutzern gefallen.
Fällt Ihnen aus dem Stegreif eine Auflösung mit 3:2-Format ein? Nein? Ging uns auch so. Kein Wunder: Anders als bei 16:9 (Full HD, 4K, etc.) und 24:10 (UWQHD) findet sich überhaupt nur eine, die eine Bezeichnung trägt: NTSC, der US-Fernsehstandard mit 720 × 480 Zeilen. Keine Sorge, das mattierte 28-Zoll-Panel des RD280U löst mit seinen 3840 × 2560 Pixeln deutlich feiner auf. Es erreicht die gleiche angenehme Bildschärfe von 164 dpi wie ein ähnlich großes 4K-Display (3840 × 2160).
Doch warum will man so etwas bei einem Monitor haben? Durch die zusätzliche Höhe gegenüber einem 16:9-Display passen mehr Textzeilen auf den Bildschirm – und genau deshalb soll sich der RD280U laut Hersteller BenQ besonders zum Programmieren eignen. Das vertikale Platz-Plus ist natürlich für die Büroarbeit genauso von Vorteil, egal ob man an einem Brief sitzt oder eine Tabelle mit Werten füttert: Es passen etwa zweieinhalb DIN-A4-Seiten in Originalgröße nebeneinander, darunter bleibt noch etwa eine Viertelseite Luft.