Tinte für Teams
Epson-Multifunktionstintendrucker für Arbeitsgruppen
Ein Hochleistungsbürodrucker für 5000 Seiten im Monat kann nur ein Laser sein? Epson kontert mit seinem WorkForce Pro EM-C800, der mit Tintenbeuteln für 50.000 Seiten außerdem sehr günstig druckt. Wir testen, ob er im Vergleich zum HP LaserJet Pro MFP 4302 als Vertreter der Laserkonkurrenz mithalten kann.
Multifunktionsdrucker, die als Arbeitspferde für Gruppen und Abteilungen ihren Dienst rund ums Kopieren, Drucken und Scannen leisten, brauchen besondere Fähigkeiten und Ausstattungen: Sie sollten Druckaufträge verschiedener Anwender managen, beim Kopieren und Scannen flexibel sein und beispielsweise Scan-Ziele wie PCs, Mailadressen, Netzwerk- oder Cloudspeicher anbieten und sich mit Papierfächern und Zusatzfunktionen wie Card-Readern erweitern lassen. Obwohl fast alle Geräte dieser Klasse Laserdrucker sind, ist diese Drucktechnik kein Muss.
Epson baut seit Jahren Hochleistungsdrucker mit Tintendruckwerk, die für Dauerlasten von vielen Tausend Seiten pro Monat ausgelegt sind. Die Tinte kommt als großvolumige Kartusche oder im Beutel, Epson nennt das „Replaceable Ink Pack System“ (RIPS). RIPS-Drucker schaffen Reichweiten von bis zu 50.000 Seiten mit einer Ladung. Wir haben das aktuelle Modell WorkForce Pro EM-C800RDWF mit Beuteltinte getestet und es mit dem HP Color LaserJet Pro MFP 4302fdw aus dem Test in c’t 26/2024 verglichen [1]. Das HP-Modell ist wie der EM-C800 kompakt genug, um im Büro zu stehen; die anderen Laser-Schwergewichte aus dem vorigen Test platziert man besser auf dem Flur oder in einem Druckerraum.