c't 28/2024
S. 84
Test & Beratung
KI-Textprogramm

Versierter Schreibgehilfe

Der Wortliga-Webdienst bietet mehr als reine KI-Funktionen

Das Schreibtool Wortliga startete vor dem Boom der generativen Sprachmodelle als Werkzeug zur Textanalyse. Inzwischen wurde es um einen KI-Teil erweitert, der Texte auf unterschiedliche Weise umformuliert und auch übersetzen kann.

Von Dorothee Wiegand

Mit Wortliga schreibt der Anwender seine Texte in der Regel selbst und erhält anschließend ganz unterschiedliche Hilfestellung, um sie zu verbessern oder an verschiedene Zielgruppen anzupassen. Im Generieren-Modus reagiert das Programm aber auch auf Prompts und liefert eigenständig Texte zum gewünschten Thema.

Das Programm besteht aus zwei Teilen. Die Textanalyse untersucht Eingaben auf schwurbelige Sätze, Passivkonstruktionen, Füllwörter, Nominalstil und andere Sprachsünden. Teil zwei ist ein KI-gestützter Editor. Links tippt oder kopiert der Nutzer seinen selbst verfassten oder mit einem anderen KI-Tool generierten Text hinein. Rechts erscheint kurz darauf je nach Wunsch eine längere, kürzere, formellere oder persönlichere Fassung.

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