Unbezahlbar
Ladesäulenbetreiber Aral bekommt Buchungsprobleme nicht in den Griff
Dass Unternehmen ihren Kunden zustehende Zahlungen nicht leisten, kommt immer wieder vor. Dass sie nicht in der Lage sind, Zahlungen ihrer Kunden zu empfangen, ist eher selten. Der zum BP-Konzern gehörende Betreiber von Ladeinfrastruktur Aral schafft das aber recht nachhaltig.
Michael J. nutzt verschiedene Bezahlkarten, um sein E-Auto an öffentlichen Ladesäulen aufzutanken. Eine davon ist Aral pulse. Mit der zugehörigen Smartphone-App startete er am 16. Oktober einen Ladevorgang, den er erfolgreich abschloss. Allerdings wurde der anschließende Bezahlvorgang über zirka 32 Euro erfolglos abgebrochen. Denn die hinterlegte Kreditkarte war zuvor aufgrund eines Missbrauchsfalles vom Kreditinstitut gesperrt worden, die Anfrage wurde folglich abgelehnt.
Das ließ Michael J. erst einmal auf sich beruhen, zumal andere Anbieter ihm infolge der Sperrung einfach Rechnungen nach Hause geschickt hatten, die er dann selbstverständlich umgehend bezahlte. Von Aral, respektive dem BP-Konzern, dem diese Marke inzwischen gehört, kam jedoch nichts.