Mac & i 1/2017
S. 10
Test
Musik-App, Link-Öffner

Ewig rockt die Garage

Apple spendiert GarageBand für iOS neue Effekte, viele Workflow-Verbesserungen und Alchemy, den ersten echten Synthesizer.

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Dieses virtuelle Instrument glänzt durch seine Morphing-Fähigkeiten: Der Anwender kann stufenlos zwischen acht teils drastischen Variationen eines Grundklangs wechseln. Auch die weiteren Regelmöglichkeiten fallen mit zwei X/Y-Pads und zahlreichen Effekten ausgesprochen üppig aus.

Ebenfalls neu sind die Multi-Take-Aufnahmen. Damit lassen sich im Schleifen-Modus zum Beispiel beliebig viele Versionen eines Gitarrensolos hintereinander aufzeichnen. Anschließend kann man die einzelnen Aufnahmen („Takes“) überprüfen und die gelungenste in das Arrangement übernehmen. Diese Funktionalität kennt man sonst eher von professionellen Musikprogrammen.

Link-Knacker

Opener öffnet Links mit dazu passenden Anwendungen.

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Unter iOS ist standardmäßig Safari für das Öffnen von Links aller Art zuständig. Apps können aber sogenannte URL-Schemata registrieren, so öffnet die URL „facetime//:user@icloud.com“ nicht Safari, sondern die FaceTime-App. Mit iOS 9 hat Apple zudem Universal Links eingeführt: Das sind normale http-Links, die Apps wie eBay oder Facebook öffnen. Voraussetzung ist jedoch, dass die zur App gehörende Webseite wie ebay.de eine spezielle Autorisierungsdatei bereithält. Die iOS-App Opener öffnet hingegen Links in beliebigen Apps, sofern Opener sie unterstützt. So lässt sich beispielsweise ein Twitter-Link nicht nur in der Twitter-App, sondern auch in Twitterific oder in Tweetbot betrachten.

In den Einstellungen von Opener lässt sich beispielsweise ein anderer Standardbrowser als Safari einstellen.

Dazu tippt man einfach etwas länger auf den gewünschten Link, bis das Menü mit dem Teilen-Befehl erscheint – den muss eine App eingebaut haben, denn Opener klinkt sich genau hier ein. Tippt man im Teilen-Menü nun auf das Opener-Icon, bekommt man passende Anwendungen präsentiert. An die 200 hat Opener aktuell in petto, darunter die aufgeführten Twitter-Clients, Evernote, die Spiele-Video-Plattform Twitch, der soziale Kartendienst Waze und diverse Wikipedia-Apps.

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